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Girabesuch 02/2018

eine Veranstaltung bei der wir nur dabei sind und die eigentlich nichts mit Reclaiming zu tun hat:
http://www.temploguaracy.at/
Ohne Anmeldung ist bei den Giras jede/r herzlich willkommen. Es wird gesungen, geklatscht und ein „höheres Wesen – Gabocclo“ manifestiert sich in 2 Hohepriesterinnen. Wenn der Raum geöffnet wird kann man hingehen und eine Frage stellen oder einfach ohne Frage zur Entität gehen, oder einfach nur anwesend sein und mitsingen, – klatschen.
Hinterher gibt’s eine Kleinigkeit zu essen und trinken. Kosten: freiwillige Spende.
Wir treffen und nicht vorher sondern gehen gleich zur Veranstaltung und hinterher gibt es genügend Zeit zu plaudern.
Aber in einem Ritual kann es vorkommen, das jmd. die eingeladenen Wesenheiten annimmt. Wenn jmd. bei so einer Gira war kann er vielleicht besser nachvollziehen was geschieht.
Aber Wesenheiten invozieren wir in ReclaimingRitualen in Graz nicht! (in Reclaiming nennen wir es aspektieren in unterschiedlichen Stufen)
Puchstraße 17-21, 8020 Graz

Reclaiming Stammtisch 01/2018

Reclaimingstammtisch
nach ca 1 Jahr Pause gibt es eine Neuauflage des Reclaimingstammtisches.
Alle 2 Monate (die ungeraden) wird es einen Stammtisch geben. Die Lokalität wird wechseln. Diesmal sind wir im Nichtraucherraum im Cafe Baltimore.
In unverbindlicher Form soll diese Veranstaltung die Möglichkeit geben die Leute hinter Reclaiming-Graz kennenzulernen und (so hoffen wir) Lust machen bei einem Jahreskreisfest oder Ritual teilzunehmen.
Natürlich wird es auch ein paar Anregungen und eine kurze Vorstellung von Reclaiming geben. Einige Zeitschriften von ReclaimingQuarterly werden aufliegen und weitere interessante Dinge.
Anmeldung wäre toll, aber auch spontan Entschlossene sind (notfalls ohne Anmeldung) willkommen.

Anmeldung über Kontaktformular, e-mail oder 0676 6462460

http://baltimore.stadtausstellung.at/

Julfeier 21.12.2017

http://www.casaiosono.at/ tolle Stimmung und auch die Möglichkeit im Klangkörper, der im Eingangsbereich steht, zu tönen,
fünf erstmalige TeilnehmerInnen,
Intention wurde eifrig gemeinsam umgeplant – schlussendlich: Wir lassen Vergangenes aus dem alten Jahr dankbar los und öffnen uns für neue Wege und Herausforderungen im neuen Jahr und lassen etwas Neues ans Licht kommen.
Nach einer Elementereinigung mit Hilfe der Vibration einer 50 cm Schamanenrahmentrommel und dem üblichen Anfangsteil wurden die Lichter gelöscht und Erfahrungen mit der Dunkelheit wurden geteilt, wobei scheinbar auch die eingeladenen Wesenheiten sich zu Worte meldeten, danach erfolgte eine angeleitete Trancereise in der wir unser Herz öffneten und Dinge, Personen, Eigenschaften die uns nicht mehr guttun losließen.
Insgesammt wurden 4 Chants gesungen. Leider funktionierte die Technik nicht immer reibungslos und wir sprengten beinahe die Kapazität des Ofens.
Hinterher wurde gemeinsam gespeist und bei Musik von Gerhard Lipold https://www.youtube.com/channel/UCN6jtUJwD0G1vfsgp_7oPDg geplaudert.

Danke für die 5 Wagemutigen und hoffentlich bis bald!

KoreŽ Chant * (einer der 4 Chants)
https://www.youtube.com/watch?v=yZmrjl5J0kE
Ref:
She changes everything She touches
And everything She touches changes

Her name cannot be spoken, Her face was not forgotten
Her power is to open, Her promise can never be broken
Ref
All seeds She deeply buries, She weaves the thread of seasons
Her secret, darkness carries, She loves beyond all reason
Ref
All sleeping seeds She wakens, The rainbow is Her token
Now winter‘s power is taken, In love all chains are broken
Ref
Everything lost is found again, In a new form, in a new way
Everything hurt is healed again, In a new time, in a new day
Ref
Bright as a flower and strong as a tree
With our love and with our rage
Breaking our chains so we can be free
With our love and with our rage
We are, Changers, Everything we touch can change
Change is, Touch is, Touch is, Change is
Change us, Touch us, Touch us, Change us

— Lauren Liebling, Starhawk

P.S.: die frage bei der Ritualplanung war wer „She“ ist. Das göttliche Prinzip, das wir mit Göttin bezeichnet und in der Natur und in uns alle auch präsent ist.

Übungsabend Dez2017

Programm:
Ankommen, (Orakelkarten), Meditieren, Chanten und danach gemütlich Plaudern.

Schwerpunkt sollte es sein die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen der Mitmachenden zu steigern, sodass die ReclaimingVeranstaltungen aber auch die eigene regelmäßige Praxis (hierzu erfolgen noch sicherlich bei den nächsten Newsletters Tipps und Anregungen) an Güte gewinnt.
Es komme vor allem auf die Personen und die Energie bzw. Stimmung die sie mitbringen an und dementsprechend wird das Programm spontan verändert.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, ‚Veranstaltung ist kostenfrei!
Amneldung wäre super ReclaimingGraz@gmx.net oder 06766462460 aber auch ohne Anmeldung seit ihr herzlich willkommen!

Samhain 31.10.2017

Fünf Leute kamen zusammen um gemeinsam Samhain zu feiern.
Zuerst wurde ein Altar für die geliebten Ahnen gestaltet und der Raum dekoriert. Dabei blieb genügend Zeit um kleine Monster die an der Tür klingelten mit Süßem (statt Saurem) zu beschenken oder auch um kurz noch Nikotin zu inhalieren.
Bei der Intention wurde anfangs diskutiert ob wir (Wir ehren unsere geliebte) Verstorbene/Tote/Vorausgegangene oder Ahnen auswählen sollten. Da wir uns nicht einigen konnten pausierten wir bei der Intentionserstellung und machten einen Check-In. Schnell entwickelte sich ein Gespräch über unsere Verstorbenen und wir erzählen uns Geschichten über unsere Vorausgegangenen, ihre letzten Tage und Anekdoten über eine Stunde. Damit waren wir, obwohl nicht geplant schon bei der Intention, denn wir ehren jmd. wenn wir seine Geschichte erzählen.
Danach einigten wir uns auf folgenden Intention:
Wir ehren unsere lieben Toten/Verstorbenen und bitten um ihre Gaben, damit wir (unser Leben) mit Zuversicht, Kraft und Freude erfüllt leben können.

Danach vollzogen wir gemeinsam, recht spontan, das Ritual mit dem Hauptteil dass wir für jeden geliebten Vorausgegangenen ein Teelicht anzündeten. Wobei zur Reinigung so umfassend geräuchert wurde, dass nach Ritualende bei Öffnen der Tür der Rauchmelder im Nachbarraum abging.
Hinterher wurde gespeist und geplaudert bis zum 1. November.

 

P.S.: 
das Veranstaltete Reclaiming in USA zu Samhain/Halloween: 

https://www.youtube.com/watch?v=kzw40xupfOY&list=PLj2mapKdxl7SsBHRvOXjltMAMq40B1Fir&index=15

Ritualeinführung 23.10.2017

Für interessierte Personen gab es gestern Informationen über Reclaiming, sowie im speziellen ReclaimingGraz mit Gruppenübungen und einem Kurzritual.

Ceru war vorige Woche bei einem Witchcamp  http://www.sternschnuppe-oldenbuettel.info/rinik80x/samhain-camp.html?year=2017  und hat mit hochenergetischen und erfahrenen Reclaiminhexen Magie gewebt. 
Umso mehr wurden die 3 tollen Personen, welche das erste Mal bei uns waren, gleich voll in die Materie geworfen indem gleich zu Beginn die Gruppenübung „Energie fühlen“ sowie danach „Tönen“ von Starhawk durchgeführt wurde. Danach präsentierte V. kurz ein paar Powerpointfolien über Reclaiming. 

Die 3 Selbst wurden anschaulich und in der Praxis vorgestellt was bei allen zu Lächeln und Lachattacken führte.

Da die Zeit auch durch die interessante und umfassende Vorstellungsrunde schon fortgeschritten war, wurde ein kurzes Kurzritual mit der Intention: „Wir lernen die Reclaimingritualstruktur kennen und fühlen die Energie und bauen einen Kraftkegel auf“ durchgeführt.
Danach gab es Apeflchips und vegane Aufstriche bei „one heart songs“- Musik von Gerhard Lipold.

Die Intention des Rituales wurde (jedenfalls für mich) nur zum Teil erfüllt, aber es war ein toller, interessanter und lustiger Abend.

Danke den 3 wagemutigen TeilnehmerInnen fürs Kommen und Mitmachen.
Hoffentlich bis bald!!!

Ritualeinführung

zuerst kurzer Reclaiming-Theorieblock danach
Gruppenübungen und 
Durchsprechen des ReclaimingRitualGrundgerüstes mit praktischen Übungen hinterher
Plaudern bei veganen Köstlichkeiten

Anmeldung über Kontaktformular oder unter
ReclaimingGraz@gmx.net (E-Mail ohne Bindestrich!)

Veranstaltungsort wird dann bekannt gegeben!

Kosten 0 bzw. freiwillige Spende zwischen 1-5 Euro.

Mabon 22.09.2017

6 bzw. 5 Leute feierten gemeinsam die HerbsttagesundNachtgleiche – dabei eine, in unserem Kreis neue, jedoch schon erfahrene und stimmgewaltige Person welche unsere Runde sehr bereichert hat –  die Arbeit war intensiv und aufschlussreich (zumindest für eine Person 🙂  – vertrauensvolle Atmosphäre – gemeinsam Schlemmern von veganen Aufstrichen, Apfelchips und weiteren Köstlichkeiten – interessante und offene Gespräche bis zum letzten regulären Bus – Danke!!!

Ablauf: (zuerst anhand von Flipchart durchbesprechen und Verteilung von einigen Rollen – nach Anregung wurde auch die Intention diskutiert)

Willkommen und Intention:
Wir feiern unsere Ernte des Jahres! Wir ehren kleine und große Früchte gleichermaßen. Wissend, dass nicht alle Saat aufgeht, lassen los.

Chants: Air moves us https://www.youtube.com/watch?v=Lw-ltVupmAE  // Kore Chant  https://www.youtube.com/watch?v=nVwF34LcZCg  // May the circle be open https://www.youtube.com/watch?v=linN69HFbcU

Gruppenübung: Energie fühlen 
Reinigungsübung  mit Rahmentrommel und  Räuchern
ErdungsübungKreisziehen – Elemente und Wesenheiten Einladen – Göttin Iduna und Dionysos einladen 😉
Chant: „Air moves us“ (3 Mal) singen, mitrasseln und tanzen

Angeleitete Entspannungsübung (aus Spiral dance von Starhawk)
Anregungen (Spontan) zu „meine Erde – welche Früchte kann ich ernten, was von meinen Zielen ist nicht aufgegangen…“
während „American indian chants

  • 3 Stationen: von denen man sich eine aussuchen konnte
  • Automatisches Schreiben zu „meine Ernte
  • Annehmen und Verzeihen – Zettel mit Fragen durcharbeiten ggf auch ausfüllen// dann Würfelzucker  als Symbol für alles was nicht geerntet wurde in Schüssel mit Wasser auflösen.
  • 10 Minuten in Flamme blicken

Zettel (für Annehmen und Verzeihen)
ANNEHMEN UND VERZEIHEN

Ich erkenne an, dass (ich etwas falsch gemacht habe / das mir Unrecht getan wurde / die Situation schwierig ist…)
Ich danke mir dafür, dass ich es anerkenne.
Ich liebe mich dafür, dass ich es anerkenne.
Ich vergebe mir.
Ich übergebe es voller Vertrauen der Göttin (dem Universum…)Ich bin bereit, ein Wunder zu bezeugen. Alles kann anders sein.

Danach blieb Zeit
Würfelzucker  als Symbol für alles was nicht geerntet wurde dem nun vorherrschenden Element Wasser zu übergeben (in einer Schüssel mit Wasser auflösen) und/oder
ein Stück Apfel als Dank der Erde/Göttin Iduna  zu geben (in ein Gefäß mit Erde vergraben)
Die Erde wird heute in einem Wald gebracht.

Chant: Kore Chant
She changes everything She touches And everything She touches changes

Everything lost is found again, In a new form, in a new way
Everything hurt is healed again, In a new time, in a new day (meine Lieblingsstrophe)

Zusammensitzen im Kreis, letzte Worte
Verabschiedungen / Kreis Auflösen / Chant: May the circle be open

Fotos: http://www.reclaiming.at/mabon2017/

 

 

Iduna - Nordische Göttin der ewigen Jugend, der Unsterblichkeit, der Fruchtbarkeit
 Die erneuernde Apfelgöttin
 Idun soll die lieblichste unter den Asen sein. Als Göttin ist sie die Erneuernde, nicht erzeugt noch geboren, sondern von Anfang da. Ihr Name bedeutet auch „Immergrün“.

Sie besitzt und hütet das ganz im Westen gelegene Apfelland, ein paradiesischer Garten mit einem Jungbrunnen. Damit ist Idun auch die Hüterin der goldenen Äpfel, die den Gottheiten ewige frühlingsgleiche Jugend und Unsterblichkeit verleiht. Die Asen müssen von diesen magischen Äpfel regelmäßig essen, um bis zur „Götterdämmerung“ fit zu bleiben.
 Mit ihrem Jungbrunnen ist sie auch die Göttin des Himmelswassers oder des Wassers überhaupt in seiner heilkräftigen Bedeutung.

Da sie das Apfelland besitzt bzw. hütet, ist Idun natürlich auch eine Erdgöttin. Mythen erzählen, dass die Erdgöttin Jord jenen Baum erschaffen hat, der die drei Äpfel der Jugend trägt und sowohl den Ort des Baumes wie auch wertvollen die Äpfel der Idun als großes Geheimnis anvertraute.

Dionysos  ist in der griechischen Götterwelt ein Gott des Weines, der Freude, der Trauben, der Fruchtbarkeit, des Wahnsinns und der Ekstase (vgl. die Dionysien). Er wurde von den Griechen und Römern wegen des Lärmes, den sein Gefolge veranstaltete, auch noch Bromios (Lärmer), Bakchos oder Bacchus (Rufer) genannt. Er wurde oft mit Iakchos gleichgesetzt und ist der jüngste der großen griechischen Götter.

Lughnasad-Feier 01.08.2017

Am 1. August trafen wir uns neben der Mur und unterhalb einer Brücke, um gemeinsam Lughnasad bzw. das sog. Schnitterfest zu feiern. Wir waren insg. 6 Personen, davon 2 Gäste.

Bei diesem Fest, das schon die Kelten feierten, dankten wir mit Freude Mutter Erde, der großen Göttin für die reiche Ernte und für die zahlreichen Gaben der Natur bzw. für die große Fülle, die sie uns schenkt.

Dabei machten wir uns auch bewusst, dass zum Ernten auch das Durchtrennen, das Durchschneiden oder Abschneiden bzw. das Sterben und Loslassen gehört, denn das Fest symbolisiert den Doppelcharakter der Ernte – die Fülle und die Zerstörung, das Leben und den Tod. So kann man schon mitten im Hochsommer einen Hauch von Herbst spüren und so leitet die Lughnasad-Feier gleichzeitig auch schon die dunkle Jahreszeit ein.

In unserer Feier selbst standen unsere eigenen Gaben, unsere innere und äußere Fülle im Mittelpunkt, die uns leider mitten im Alltag oft unerkannt bleibt und nicht wertgeschätzt wird.

Ursprünglich war das Fest dem Sonnengott Lugh gewidmet bzw. zu Ehren seiner Ziehmutter, der Erdgöttin gefeiert.

So war neben der römischen Göttin Diana, der Herrin der Wildnis und der Beschützerin des Weiblichen der Sonnengott Lugh einer unseren eingeladenen Gäste. Gott Lugh ist in einigen Aspekten dem Gott Odin gleich, denn wie er eilte er den Helden zur Hilfe, brachte Glück im Krieg und es gelang ihm verloren geglaubte Schlachten noch zu wenden…

Das Lied „Sun King song“, das wir gemeinsam sangen, war auch dem Sonnengott Lugh gewidmet.

Im Zentrum unseres Ritualplatzes lag eine große Schüssel mit Früchten, Gemüse Kräutern und Brot, denn um die Lughnasad-Feier herum wurde nicht nur Getreide, Obst und Gemüse geerntet, sondern es wurden auch Heilkräuter gesammelt (dazwischen war das Sammeln und Ernten von Kräutern einige Jahrhunderte lang von der Kirche verboten), die dann auch geweiht wurden.

Nach einer gemeinsamen Reinigung und Erdung bzw. nach dem Kreisziehen wurden in unserem Ritual auch die 4 Elemente, unsere Ahnen, die Naturgeister und Göttin Diana und Gott Lugh eingeladen. Dazwischen wurde auch gesungen, gerasselt und getrommelt.

Danach machten wir uns in der Umgebung unseres Ritualplatzes auf die Suche nach einem Symbol (oder mehreren Symbolen), das (die) unsere inneren und äußeren Gaben bzw. unsere innere und äußere Fülle und unseren Reichtum wiederspiegelt(en)… wir nahmen unsere Gaben und Fülle dankbar an und nahmen unser Symbol bzw. unsere Symbole mit nach Hause.

Im Ritual durfte jeder mit den anderen seine Fülle und Dankbarkeit mit anderen teilen, dabei kam es zu ernsthaften spirituellen Diskussionen.

Nachdem wir all unsere Gäste (Gott Lugh und Göttin Diana, unsere Ahnen, die Naturgeister und 4 Elemente) dankbar verabschiedeten, saßen wir noch eine Zeit lang zusammen, bei Broten, Keksen, Obst, Chips und Apfelchips und fuhren erfüllt und aufgetankt nach Hause.

Fotos: http://www.reclaiming.at/lugh010817/