Schlagwortarchiv: Schamanismus

Lughnasad 2026

Müde, ausgelaugt und träge ging ich zum Ritual;  begeistert, beschwingt und energetisch aufgeladen verlies ich es.

Intention: „Wir feiern die erste Ernte und alles, was uns gelungen ist. Mit der Energie der Schnitterin lösen wir uns von dem, was für uns nicht mehr passt. „

Einzigartige Individualitäten kamen zusammen, um gemeinsam dieses Ritual zu beschreiten. Nach der Durchbesprechung des Rituales und Proben der Chants wurde zur Vorbereitung 5 Minuten geschwiegen.
Nach dem üblichen Reclaiming-Ritualaufbau mit gemeinsamer wiederholter Intentionsverkündung, Reinigung und Erdung, Kreisziehen und Einladen der Elemente und Wesenheiten/Götter bereiteten wir uns auf den ersten Teil vor, indem wir gemeinsam oftmals:
„There is no time but now,
there is no place but here.
In the sacred we do stand,
in a circle hand in hand.“ chanteten.

Dann nahmen wir Platz auf Yogamatte und Sitzkissen.
Im Hauptteil wurde über „meine erste Ernte – was mir gelungen ist“ nachgedacht.
Es wurde gezeichnet, reflektiert und Orakel gelegt. Die Aufgabenstellung war ein A3-Blatt zu gestalten.
Im Hintergrund lief Musik von Byron Metcalf (hier leistete mein mitgenommener Marhall-Verstärker gute Dienste).
Nachdem unsere Zeichnungen nach ca 25 Minuten fertig waren standen wird auf und  bildeten mit den Händen einen Kreis und chanteten und bewegten uns zu:
 „RISE UP AS ONE“.
(Rise up as one – time for awaking
rise up as one – time to be reborn.  (2x)
Forging, feeling,  changing, healing. (2x)

Beim wahrscheinlich >12(?) Mal war die Energie hoch, wir bewegten die Hände und Füße und wiederholten nur mehr einige Mal „forging, feeling, changing, healing“ und entließen die Energie nach oben. (ein tolles und energetisierendes Erlebnis)

Dann begann der 2. Hauptteil – wir reflektierten was uns hindert bzw. was wir aus unserem Leben „wegschneiden“ sollten.
Wir nahmen einen Holzkegel der uns repräsentieren sollte und befestigten daran etwas, das uns hindert – bzw. was wir loslassen wollen. Hier standen Bundpapier, Garn und Sticker zur Verfügung.

Eine Schere wurde mit der Energie der Schnitterin aufgeladen und Ceru begleitete das Schneiden mit den Worten:

„Nun sei gelöst, was war gebunden
Kraft und Freiheit neu gefunden.
Was mir schadet, lass ich los.
Und der Abstand werde groß.
Was mich bindet, schneide ich
Und von diesem lös ich mich.“

Nachdem die Arbeit getan war setzten wir uns noch um die Mitte und tauschten uns über unsere Bilder, unsere Erfahrungen und über unser Leben aus.
Es entstand der Wunsch noch einen gemeinsamen Chant zu tönen. Wir entschieden uns für „We are a circle, within a circle, with no beginning and never ending“ und chanteten diesen im Kreis noch einige Male.
Nach Verabschiedung und Auflösen des Kreises wurden noch bio-Apfelchips von Fink https://www.bio-fink.at/verarbeitung_apfelchips.1784.html verzehrt und wir plauderten ausgiebig.
Besonders freut es mich dass auch jmd. aus dem Bundesland Kärnten angereist ist.
Danke D. für das Mitnehmen der Getreideähren.
Danke allen für die großzügige Spende.
Seit Covid hat mir diese Ritual am besten Gefallen – nochmal herzlichen Dank allen!

Juli-Stammtisch

ReclaimingStT: „Wofür lohnt es sich zu leben? Und das mit den Werten…“ 23.07.2026

„Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord.“ Albert Camus
(Der erste Satz aus sein Buch “ Der Mythos des Sisyphos“)

Urlaubszeit ist und so blieben auch die Besucher fern. Schließlich diskutierten 2 der Gründungsmitglieder von Reclaiming Graz, nachdem sie Orakel legten, über was sich für sie zu leben lohnt.
Gedanken u.a. von Albert Camus, Viktor E. Frankl, Osho, Jiddu Krishnamurti wurden vorgetragen und dienten als Gesprächsanregung…
Auch anhand der Werteaufstellung verglichen wird unser eigenes Wertesystem. Es war inspirierend und auch durch die Getränke berauschend 🙂


Einige der aufgelegten Textstellen:
Wofür lohnt es sich zu leben?

Sinngemäß würde der Existentialist – Philosoph Albert Camus antworten:

„Mitten im Winter entdeckte ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.“

Das Leben muss sich nicht lohnen, um lebenswert zu sein. Es genügt, es bewusst, frei und leidenschaftlich zu leben.



Nach Jiddu Krishnamurti entsteht ein sinnvolles Leben nicht dadurch, dass man einen vorgegebenen Lebenszweck findet. Vielmehr entsteht es, wenn man:

  • sich selbst ohne Selbsttäuschung beobachtet,
  • frei von Angst und psychologischer Abhängigkeit wird,
  • im gegenwärtigen Moment lebt, statt ständig Vergangenheit oder Zukunft nachzuhängen,
  • Liebe und Mitgefühl nicht als Ideale verfolgt, sondern als natürliche Folge eines klaren Geistes erfährt.

Er hätte vermutlich gesagt, dass die Frage „Was ist der Sinn des Lebens?“ bereits in die Irre führen kann. Für ihn war die wichtigere Frage: „Kannst du dein Leben jetzt vollständig wahrnehmen – ohne Flucht, ohne Ideologien, ohne Angst?“ Wenn das gelingt, erübrigt sich die Suche nach einem abstrakten Sinn.


Der Psychiater Viktor Emil Frankl schrieb nicht, dass der Mensch sich einen Sinn ausdenken müsse. Er meinte vielmehr, dass das Leben uns in jedem Augenblick eine Frage stellt und wir durch unsere Antwort darauf Sinn verwirklichen.

„Dem Menschen kann alles genommen werden, nur eines nicht: die letzte der menschlichen Freiheiten – seine Einstellung zu den gegebenen Verhältnissen zu wählen.“

„Sinn kann nicht gegeben, sondern muss gefunden werden.“

Sinnmomente in der Gegenwart:

  1. Durch Schaffen oder Tun.
    • Eine Aufgabe erfüllen.
    • Jemandem helfen.
    • Etwas erschaffen.
  2. Durch Erleben.
    • Die Schönheit eines Sonnenuntergangs.
    • Musik hören.
    • Ein tiefes Gespräch.
    • Die Begegnung mit einem geliebten Menschen.

Frankl betonte, dass solche Augenblicke nicht „klein“ sind – sie sind bereits sinnvolle Erfahrungen.

  1. Durch die Haltung zum Unvermeidbaren.
    • Wenn Leid nicht mehr verändert werden kann, bleibt die Freiheit, ihm mit Würde zu begegnen.

Jeder Augenblick enthält eine einzigartige Möglichkeit, Sinn zu verwirklichen – und wenn dieser Augenblick vorüber ist, kehrt genau diese Möglichkeit nie wieder zurück. 
Das verleiht selbst alltäglichen Momenten Gewicht.


Osho (Bhagwan Shree Rajneesh)  Für ihn war das Leben kein Mittel zu einem Zweck – es braucht keinen äußeren Sinn, weil es selbst der Sinn ist.

„Life is not a problem to be solved, but a mystery to be lived.“
„Das Leben ist kein Problem, das gelöst werden muss, sondern ein Geheimnis, das gelebt werden will.“

„Be — don’t try to become.“
„Sei – versuche nicht, jemand zu werden.“

„The moment you start looking for the meaning of life, you have already missed life.“
„In dem Moment, in dem du nach dem Sinn des Lebens suchst, hast du das Leben bereits verpasst.“

„Celebrate life.“
„Feiere das Leben.“

„Love, laugh, dance, meditate.“
Diese vier Worte fassen einen großen Teil seiner Lehre zusammen: Liebe, Humor, Lebendigkeit und Bewusstheit.

Sinngemäß würde Osho über Sinn sagen:

  • Lebe nicht für etwas – lebe vollständig.
  • Das Leben ist kein Projekt, das abgeschlossen werden muss.
  • Freude, Liebe, Kreativität und Meditation sind keine Mittel zum Sinn; sie sind Ausdruck eines erfüllten Lebens.
  • Wer ständig nach einem zukünftigen Sinn sucht, übersieht die Lebendigkeit des gegenwärtigen Augenblicks.

„Lebe so total, dass jeder Augenblick Selbstzweck ist.“


Schwartz (Shalom H. Schwartz.) Theory of Basic Human Values. Seine Forschung gilt heute als einer der wichtigsten Standards der Werteforschung.

Er identifizierte zehn grundlegende Wertetypen:

  1. Selbstbestimmung (Unabhängigkeit, Kreativität)
  2. Stimulation (Abwechslung, Herausforderung)
  3. Hedonismus (Freude, Genuss)
  4. Leistung (Erfolg, Kompetenz)
  5. Macht (Status, Einfluss)
  6. Sicherheit (Stabilität, Schutz)
  7. Konformität (Regeln einhalten)
  8. Tradition (Kulturelle und religiöse Bräuche)
  9. Wohlwollen (Fürsorge für nahestehende Menschen)
  10. Universalismus (Gerechtigkeit, Toleranz, Schutz von Mensch und Natur)

Vom Denken zum Intuieren, zum Fühlen, zum Empfinden“ beschreibt einen Weg, den viele philosophische und spirituelle Traditionen kennen. Gemeint ist nicht, das Denken abzulehnen, sondern ihm nicht die alleinige Herrschaft über das Leben zu überlassen.

Man könnte die vier Begriffe so verstehen:

  • Denken – analysieren, vergleichen, planen, bewerten. Das Denken ist ein wertvolles Werkzeug, kann aber in Grübeln und endlosen Fragen gefangen bleiben.
  • Intuieren – eine unmittelbare Einsicht, die nicht Schritt für Schritt hergeleitet wird. Ein stilles Wissen, das oft erst hörbar wird, wenn der Geist ruhiger ist.
  • Fühlen – die bewusste Wahrnehmung von Emotionen wie Freude, Trauer, Angst oder Liebe, ohne sie sofort zu bewerten.
  • Empfinden – die unmittelbare Erfahrung des Lebens über die Sinne und den Körper: den Wind auf der Haut, den Atem, den Klang der Vögel, die Wärme der Sonne. Es ist die direkteste Form des Gegenwärtigseins.

Ein kurzer Satz, der diese Bewegung zusammenfasst, könnte lauten:

„Der Verstand erklärt das Leben. Das Empfinden lässt es erfahren.“

Oder:

„Der Kopf sucht Antworten. Das Herz erkennt. Die Sinne erfahren.“

Letztlich geht es nicht darum, weniger zu denken, sondern darum, das Denken an seinen richtigen Platz zu setzen – als Werkzeug statt als ständigen Mittelpunkt der Erfahrung. Viele Menschen erleben, dass sich dadurch mehr Ruhe, Lebendigkeit und Verbundenheit mit dem gegenwärtigen Augenblick einstellen.

–> nächster Stammtisch schon am 6. August 2026 wie immer 20:00 Cheers, vermutlich Thema Heilung – die 1. Getränkerunde wird übernommen!

Neuer Text / Stammtische / Ritual etc.

Die Informationen über unsere aktuellen Tätigkeiten wurde in einen Text neu zusammengefasst. Bitte lies ihn durch – und auch die Teilnahmebedingungen sind sehr wichtig:

https://www.reclaiming.at/reclaiming-graz/

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Bei den letzten Stammtischen:
„Wie wollen wir leben?“  sowie Bestandsaufnahme Demokratie
„Wer wollen wir sein? – (Persönlichkeits-)Entwicklung?“ wurde eifrig nachgedacht und diskutiert.

Dieses Video, dass auch einen Teil des Stammtisches „Wie wollen wir leben?“ war, sollte jede*r ansehen (geht auch in 2facher Geschwindigkeit), Rainer Mausfeld zeigt auf wozu Demokratien gegründet wurden : https://www.youtube.com/watch?v=jSkbe-SzIgY


Litha-Ritual Juni 19  20:15 – 22:30, Graz, Casa Ananda
https://www.reclaiming.at/termin/litha-ritual/

Mittsommer, Sommersonnwende, Litha, summer solstice

Intention und auch Ritualplan ist noch nicht ganz fixiert, doch es geht darum den längsten Tag zu feiern, das Feuer in uns zu stärken.
Angeleitete Körper/Chakrenübung, einige Chants und vielleicht auch eine angeleitete Trancereise.
Längste Tag des Jahres – kürzeste Nacht – auch wenn uns die heißeste Zeit des Sommers noch bevorsteht, werden die Tage ab heute wieder kürzer werden. Und deshalb ist gerade Mittsommer ein Fest, das uns zweierlei lehrt: Nämlich, den Augenblick zu feiern, auch (und gerade) wenn er vergänglich ist und dann (ebenso wichtig) ohne Furcht loszulassen. Denn auch wenn der Sonnengott weiß, dass nach dem höchsten Punkt der Niedergang und letztlich sein Tod folgt, steigt er dennoch unverdrossen in der ersten Hälfte des Jahres immer höher – auf sein Ende zu. Er nimmt alles mit, Freude und Schmerz, und erfährt so das Leben ganz.

Wir ehren für den Überfluss und bitten darum, die reiche Ernte auch einfahren zu dürfen, ohne dass sie durch Unwetter oder anderes Unheil verdorben wird – aber auch unsere Pläne und Ideen sollen weiter wachsen und reifen.
Bitte lies dir das durch: https://www.reclaiming.at/reclaiming-graz/ und hier besonders aufmerksam die Teilnahmebedingungen unter (6) !

Einer der (mindestens 3) Chants:
Spirits of Fire come to us. We will kindle the fire. Spirits of Fire come to us. We will kindle the fire. We will kindle the fire, dance the Magic Circle round. We will kindle the fire. We will kindle the fire…“

Kosten: freiwillig Spende

Bitte anmelden unter ReclaimingGraz@gmx.net


Die (voraussichtlichen) Termine bis Jahresende sind auf der HP unter Veranstaltungen. Falls die Veranstaltungen auf Laptop oder PC nicht zu sehen sind die Tabelle verkleinern oder auf Handy ansehen. Es besteht ein „Skalierungsfehler“.

In Reclaiming-Ritualen wird stets gechantet. Eine Reclaiming-CD ist vollständig auf youtube. Hier der Link zum Reinhören:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLwVfNE8chY8DSc6gG2RNpg1UdZ3OCSXsc

Wintersonnwende

Intention des Rituals wird erst entwickelt
Ritual mit typischen Reclaimingaufbau, mit Intention und natürlich mit einigen Chants und hoffentlich (wenn genügend durchgängige Leute dabei sind) mit Kraftkegel 😊
Unserer Rituale sind ekstatisch und nicht traditionell!

Frühzeitige  Anmeldung wär toll, denn dann kann ich besser planen, für einen Spiraltanz sollten mehrere Leute sein…

freiwillige Spende

Achtung: Leute die Medikamente (vor allem Antipsychotika, Stimmungsstabilisatoren) nehmen oder an psychiatrischen Krankheiten leiden sollten vorher Rücksprache mit Ceru halten bzw. fernbleiben!

Anmeldung unter ReclaimingGraz@gmx.net

Reclaming-Stammtisch April: „Das Gute Leben!?“

Was macht ein gutes Leben aus?

Bei der Vorbereitung bin ich auf die Studie von  Dr. Shige Oishi und  Dr. Erin Westgate (2022) gestoßen.
Sie  präsentieren empirische Belege dafür, dass Glück, Sinnhaftigkeit und psychologischer Reichtum miteinander verbundene, aber unterschiedlich Aspekte eines guten Lebens sind. Jeder dieser Bereiche hat einzigartige Ursachen und eigene Wechselwirkungen.

Sie stellen die These auf, dass ein psychologisch reiches Leben durch Vielfalt, Interessantheit und Perspektivwechsel gekennzeichnet ist. Im Gegensatz dazu ist ein glückliches Leben durch Komfort, Freude und Stabilität geprägt. Ein sinnhaftes Leben zeichnet sich durch Zweck, Bedeutung und Kohärenz aus.


Bei der Suche nach gutes Leben, kommt auch sofort Glück. Daher wurde beim Stammtisch auch
Die 3 großen Theorien des Glückes“ präsentiert:

  • Hedonismus
    Glück ist die Kombination aus möglichst viel Genuss und möglichst wenig Schmerz
    Rezept: Suche möglichst viele Genussmomente auf – und vermeide Schmerzen und Leiden, wo es nur geht!
  • Zieltheorie
    Gück ist, wenn du deine Ziele erreichst – und auf deinem Wegen dorthin viel Spaß hast.
    Rezept: Setze dir wertvolle Ziele zur Orientierung – und mach dir auf dem Weg dorthin eine gute Zeit!
  • Gütertheorie
    Glück besteht im Besitz von objektiven Gütern (z.B. Gesundheit, Freiheit, Liebe, Haus…)
    Sammle möglichst viele objektive Güter!
    Selbstverständliche immer wieder bewusstmachen (Dankbarkeitstagebuch)

Wie werde ich glücklicher? (mit den drei Glückstheorien)

  • Wie kann ich mein Leben noch mehr genießen? (Hedonismus)
  • Wie kann ich meine wichtigsten Ziele besser erreichen und auch auf dem Weg zum Ziel eine gute Zeit haben? (Zieltheorie)
  • Und wie kann ich mir mehr objektive Güter aneignen? (Gütertheorie)

Doch die Gückstheorien lösten Diskussionen aus und war für viele StammtischbesucherInnen nicht zufriedenstellend.

Zum Abschluss konnte wieder weitgehend Übereinstimmung hergestellt werden indem
Die spirituelle Perspektive auf „das gute Leben“ „ beleuchtet wurde:
„Sie geht über materiellen Wohlstand oder äußeren Erfolg hinaus. Sie richtet den Blick auf innere Erfüllung, Verbundenheit, Sinn und Transzendenz.
In vielen religiösen und spirituellen Traditionen wird das gute Leben als ein Weg verstanden, der zu innerem Frieden, Mitgefühl und einem tieferen Verständnis des Daseins führt.

 Spirituelle Praktiken für den Alltag:

PraxisWirkung
MeditationFördert innere Ruhe und Klarheit
GebetStärkt die Verbindung zum Göttlichen
AchtsamkeitVertieft das Bewusstsein für den gegenwärtigen Moment
DankbarkeitErhöht Lebenszufriedenheit
RitualeGeben Struktur und Sinn
Dienst am NächstenFördert Mitgefühl und Verbundenheit

Der Stammtisch hat mir wieder sehr gut gefallen, Material hätte ich für 3 Stammtische gehabt, doch es wurde eifrig diskutiert, gemeinsam überlegt und auch über andere Dinge geplaudert. Die bei guten Getränken und (veganen) Nacchos.
Am 21.05.2026 gibt’s wieder einen Stammtisch. Über (vermutlich) Demokratie und wie wollen wir leben?

frische Termine


auf der Homepage habe dich die (wahrscheinlichen) Termine bis Jahresende gegeben.
Falls ihr auf dem Laptop/Pc die Seite nur unvollständig seht, bitte den Tab verkleinern oder auf dem Handy die Termine ansehen. Der Skalierungsfehler besteht noch immer.
Schwerpunkt sind die Stammtische. Aus Praktischen Gründen (u.a. Merkbarkeit) habe ich stets einen Donnerstag ausgewählt. Zumeist der letzte oder vorletzte Donnerstag (Ausnahmen bestätigen die Regel).  

Seit 2024 kreist der Stammtisch um die wiederkehrenden Themen:


spirituelle Praxis – Meditation /
Heilung (mit diversen Schwerpunkten) /
immanentes Lebensprinzip – große Göttin /
Einsatz-Aktivismus-Geben /
(Selbst-)Entwicklung /

Die Themen sollen förderlich sein ein gutes, menschengerechtes Leben führen zu können.

Für mich ist die Entfremdung (von der Natur, von uns, von der Heiligkeit…) ein Grundübel. Dies wurd vor allem  durch Eingottglauben und Marktwirtschaft und nun vor allem durch die Medien und Gesellschaft gefördert.
Ich denke es gilt das „Lebens- und VerbundenheitsGefühl“ wiederzuerlangen („to reclaim“: daher auch unser Name „Reclaiming“.

Aus meinem Reclaiming-Verständnis sage ich: 

Du bist ein schöpferischer Gedanke des immanenten Lebensprinzips, der großen Göttin. Du bist in diese Inkarnation gerufen um voll mit Lebensenergie, Stolz, und  Selbsterkenntnis, kraftvoll und leidenschaftlich (1) schöpferisch tätig zu sein bzw. das tun, was für dich zu tun ist. Du sollst das, was du bist ausdrücken –  stets bemüht um Heilung und Einsatz für Mutter Erde.  Immer auch bedacht das „große Werk“ zu tun – nämlich die Beste Version deines Selbst zu entwickeln. 

(1)Punkte aus dem Eisenpentagramm, eine Reclaiming-Methode für Selbsterkenntnis

Für die menschliche Entwicklung ist Freiheit und Erkenntnis elementar.
So habe ich nach einigen schmerzhaften Erkenntnissen 2025 erstmals
– mediale Manipulationsmethoden  beigefügt.
Für ein besseres Verständnis des Lebens werden folgende 2 Themen geplant:
Lebensprinzipien (neu: geplant) / 12 Lebensbühnen (neu: geplant)
Natürlich ist stets Luft für spontane Einfälle.  

Alle Personen sind bei uns willkommen, solange du kein Problem mit diesem Text hast: https://www.reclaiming.at/die-reclaiming-prinzipien-der-einigkeit/

Das wichtigste Prinzip bei all unseren Veranstaltungen ist „du bist die höchste Autorität“. Das heißt du, und NUR DU bist für dich und dein Handeln verantwortlich. Du musst nicht mitmachen, was dir, aus welchem Grund auch immer, nicht passt oder sich nicht stimmig anfühlt.
Bei den Veranstaltungen gilt auch: – die Daten der anwesenden Personen gehen nicht nach außen (Namen, Beruf, Äußerungen der jeweiligen Personen… – die Chatam house rule: https://en.wikipedia.org/wiki/Chatham_House_Rule )   
Es ist stets schwer etwas zu reservieren wenn ich keine Anzahl der Personen nennen kann. Darum wäre eine Anmeldung (ReclaimingGraz@gmx.net) super, doch auch spontan Entschlossenen sind willkommen, da ich generell viel zu viel reservieren.
Reclaiming-Veranstaltungen sind Alkohol- und Drogenfrei. Ausnahme sind die Stammtische. Hier wird auch Alkohol getrunken.

Auch einige gemeinsamen Girabesuche habe ich beigefügt.

Öffentlich feiern will ich Samhain und Yul.
Mit der Raumreservierung gestaltet es sich wieder schwierig.


Bei einer Anfrage bei einer Gruppe bekam ich die für mich überraschende Rückmeldung:
„Auf der Website ist dann aber doch einiges aufgestoßen (den Dahlke-Verweis sowie die Verwendung des „Schlafschaf“-Begriffs hebe ich jetzt mal hervor) und da hat sich dann Widerstand erhärtet…“

– ich weiß nicht warum ein „Dahlke-Verweis“ negativ konnotiert wird. Ich kenne ihn persönlich, war schon bei einigen Seminaren bei ihm dabei.
Er polarisiert sicherlich, man muss ihn nicht mögen.
Aber ich habe vieles von ihm und seinen Büchern gelernt. Oft hatte ich einen Aha-Effekt und auch auch die Lebensqualität hat sich durch Anwenden von seinen Tipps verbessert.

– „Schlafschaf
Es gibt die Hypothese, dass Leute, welche wirklich nach Wissen, Erkenntnis oder Erfahrung suchen, sich nicht von Worten abschrecken lassen.
Manch einer sagt auch, dass Leute die ohne Bezahlung etwas machen, vor allem mit Leuten die Suchen arbeiten wollen.

Somit sind wir weiterhin auf der Suche nach einem passenden Raum, wo wir unsere Rituale durchführen können.
Ich freue mich auf auf euch und die Veranstaltungen! Gesegnet seis!

P.S.: Titelbild ist eine Folie aus einer Reclaiming-Info-Präsentation von Tara 2016 (denke ich)

Reclaiming Wintersonnwenden-Ritual

Ritual mit typischen Reclaimingaufbau, mit Intention und natürlich mit einigen Chants und hoffentlich (wenn genügend durchgängige Leute dabei sind) mit Kraftkegel 😊
Unserer Rituale sind ekstatisch und nicht traditionell!
Ort: wird bei Anmeldung bekannt gegeben
rechtzeitige Anmeldung wär toll, denn dann kann ich besser planen, für einen Spiraltanz sollten mehrere Leute sein…

freiwillige Spende


……. Most people aren´t aware of just how much they´re missing from life. They´re distracted by so much stimulation, trapped in loops of internal dialogue, reliving past events, and feeling anxious about what´s going to happen tomorrow. And it´s so easy to carry on like this until the grave, never actually experiencing the richness of life, of the present moment.
Meditation changes all of this. It enables you to pay attention to the present moment and train your mind to do what you want it to do. Meditation enhances your natural ability to be alert and aware…. Damien Echols (darum ist Meditation/Spirituelle Praxis ein Kernthema unserer Veranstaltungen)

Our entire culture is one of distraction, keeping us focused on ther people´s stories – stories we see on TV or read about in the newspapers. If we have experieced trauma or violence in our lives, we may have learned to close down and draw a shell around us, to avoid seeing or feeling what is too painful to face. Repatterning takes time. Be patient but consistent. („Lebenskunst; Methoden um Heilung zu ermöglichen, Mediale Manipulation“ sind auch Stammtischthemen)

Giving Back
Since our goal as Witches ist o maintain and restore balance, we can´t just take energy without returning something to the place and powers that feed us.
There are many ways that we can give back.

  • Gratitude and Thanks. Just expressing our praise, thanks, and appreciation is a way of returning energy.
  • Prayer and Song. A chant, a liturgy, a song, a spoken prayer are all ways of giving back. Try making up a special song for your place and singing it each time you return, or choose a particular chant you know that seems to fit.
  • Physical Offerings. Many cultures give back to nature by offering something tangible (konkret): tobacco, ti leaves, milk. Try leaving a physical offering of some sort in your home base each time you go there. Be aware that the distinction between an „offering“ and „garbage“ is sometimes subtle. I prefer sacred water as an offering, as it leaves nothing that can be construed as a mess.
  • Actions. Actions and activities can be consciously dedicated as offerings. Maybe turning off that lightbulb can be an offering you make tot he spirits oft he land. You can dedicate an action by saying something like the following: „Spirits of this land, I am turning of this unused light out of gratitude for the gift of life – the sunlight that feeds all thinks. May the balace be restored. Blessed be.“ („Einsatz für Mutter Erde/Aktivismus“ ist auch ein wiederkehrendes Stammtischthema)

Starhawk aus „The earth path“

Es gibt nur ein Problem, eine einziges in der Welt: Wie kann man den Menschen einen geistigen Sinn, eine geistige Unruhe wiedergeben: etwas auf sie herabrieseln lassen, was einem Gregorianischen Gesang gleicht!

Man kann nicht mehr leben von Eisschränken, von Politik, von Bilanzen und Kreuzworträtseln. Man kann es nicht mehr. Man kann nicht mehr leben ohne Poesie, ohne Farbe, ohne Liebe. Exupery
Gegenentwürfe zeigen, wie wäre ein Leben, da als wichtigsten Texte die Prinzipien der Einigkeit (siehe oben Menü), und „Erkl 4 heilige Elemente“ hat?

See everyone you meet, as a brand new invitation to fall in love with me.
Kiss, kiss –    The Universe

Sommersonnwende 2025

Fire transform me, bring me to my passion, fire transform me, bring me to  my passion –
I choose life  – yes – I choose courage / I choose life  – yes – I choose courage,
to dance among the flames, to dance among the flames
https://www.youtube.com/watch?v=v1vBRk_65vY

Am 20. Juni war es wieder einmal Zeit gemeinsam Magie zu weben.

3 Leute fanden sich am Fenstertag ein, um gemeinsam ein Ritual mit der Intention:
„Wir feiern das Licht und nutzen die Energie des längsten Tages, um mit Präsenz, Integrität und Lebensfreude in der 2. Jahreskreishälfte unser Ziel zu erreichen““  
z
u zelebrieren.

Nach gemeinsamen, auf der Couch sitzenden Durchgehen des Rituales und Proben der Chants, startete die stille Vorbereitung mit Gestaltung der Mitte, Aufbau der Stationen, Suchen des besten Platzes und mit innerlichen Ruhigwerden.
Nach 5 Minuten Schweigen fanden wir uns um die Mitte ein und wiederholten gemeinsam 3 x die Intention.
Da wir das erste Mal im Raum ritualisierten, erfolgte zuerst zur Raumreinigung ein Bannzauber.
Die Reinigung der Teilnehmer erfolgte mit Palo-Santo-Holz und Duftessenzen, dann folgte eine klassische angeleitete Baumerdungsübung und schließlich wurde der Kreis gezogen.
Als 1. Hauptteil legten wir uns auf den Teppichboden und hörten Cerus Ausführungen zu. Zuerst folgte eine Entspannungsanleitung mit Elementen der progressiven Muskelrelaxation und Atemführung, danach wurde angeleitet das 1. Halbjahr mit Erlebnissen, Höhepunkten, Wünschen und Enttäuschungen wachzurufen. Die Frage war wofür wollen wir das 2. Halbjahr, wenn das Licht langsam stets weniger wird, nutzen? Gibt es ein Ziel/Vorhaben/ einen Plan für die Zeit?
Nach Ende von Cerus Ausführungen wurde mit Marshal-Verstärker holotrophe Musik gespielt.
Zeichenblöcke standen zur Gestaltung zur Verfügung und einige Orakelkarten lagen auf, um unser Erfahrungen für 20-30 Minuten noch zu vertiefen.
Erst dann wurden die Elemente mit einem Chant eingeladen und andere Wesenheiten herbeigerufen.
Passend zur Intention wurde die hawaianische Feuergöttin Pele und der nordische Gott Uller in den Kreis eingeladen.

Mittels oftmaligen Feuerchant luden wir uns mit Feuerenergie auf.
(“ Spirits of Fire come to us. We will kindle the fire. Spirits of Fire come to us. We will kindle the fire. – We will kindle the fire, dance the Magic Circle round. We will kindle the fire. We will kindle the fire…“)  https://www.youtube.com/watch?v=T6ELVt48GR4

Das war noch nicht genug.
Es erfolgte eine angeleitete Visualisierungsübung, in der wir die Sonnenenergie im Solarplexus-Chakra aufnahmen und vom Wurzelchakra aufsteigen ließen.
Aufgefüllt mit Feuerenergie tanzten wir im Raum, rasselten und chanteten  „Fire transform me“ (Text: siehe oben; Beginn des Textes)
Am Höhepunkt der Energie formten wir einen Energieball zwischen unsere Hände und entließen diesen ins Universum mit der Bitte uns bei der Erfüllung des Zieles/Wunsches, insofern er gut für uns und unsere Entwicklung ist, zu helfen.
Dann saßen wir still um die Mitte aus Kerzen und teilten unsere Erfahrungen und kreativen Werke.
Aus der Stimmung heraus fassten wir uns an den Händen und chanteten einige Male „Wir sind ein Kreis“.
Schließlich verabschiedeten wir alle Helfer und Energien und lösten den Kreis auf.
Den Ausklang fand der Abend mit Fruchtsäften und pflanzlichen Aufstrichen (Danke Tara fürs Mitnehmen).

Ich denke noch immer mit Begeisterung an die Veranstaltung.
Ich fühlte mich aufgeladen, voll mit vibrierender Lebensenergie, lebendig und verbunden wie schon lange nicht mehr und freue mich auf die nächste Gelegenheit zu ritualisieren.
Leider müssen wir uns wieder auf Raumsuche machen, da der Raum nicht mehr zur Verfügung steht (und eventuell ohnehin zu klein für größere Rituale wäre).

Ich – Ceru – mache Sommerpause, im August oder spätestens September gibt es wieder frische Veranstaltungen!
Allen Leser*Innen eine schöne Sommerzeit und traut euch im Herbst bei uns vorbeizuschauen!

Fotos vom Handy:

Stammtisch: persönliche (spirituelle) Praxis

Meditation is one of the greatest arts in life, perhaps the greatest, and one cannot possibly learn it from anybody. That is the beauty of it. It has no technique and therefore no authority. When you learn about yourself, watch yourself, watch the way you walk, how you eat, what you say, the gossip, the hate, the jealousy, if you are aware of all that in yourself, without any choice, that is part of meditation. So meditation can take place when you are sitting on a bus or walking in the woods full of light and shadows, or listening to the singing of birds or looking at the face of your wife, husband or child.     Jiddu Krishmamurti

Wie die berühmteste Reclaimerin Starhawk schon schrieb:
Als tägliche Grundübung empfehle ich 3 Dinge:
Das erste ist ein regelmäßiges körperliches Training.
Das zweite, sind tägliche Entspannungsübungen und tägliche Meditations-, Visualisierungs- und Konzentrationsübungen.
Als drittes rege ich an, ein magisches Tagebuch zu führen. Ein sogenanntes Buch der Schatten.    Starhawk

8 Leute fanden sich zusammen um nach dem Orakelkarten ziehen über Tagespraxis, Meditation und spirituelle Übungen zu diskutieren.
Neben Erfahrungsberichten, guten Zitaten fielen auch Vorschläge wie man die eigene Tagespraxis ergänzen könnte.
Z.B.: Gehmeditation, BARFUSS GEHEN, Chanten, Stop-Meditation von OSHO, mit dissoziiertem Blick gehen, auf blauen Teil einer Kerzenflamme zu sehen, Quadrat-Atmung , Ausatemzüge bis 9 zählen und bei Gedanken neu beginnen, Kaffeemeditation

Mir hat es gut gefallen und wie eine Teilnehmerin sagte: Da bekomm ich ja Lust wieder mehr zu machen.