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Samhain Camp

Reise mit Inanna ins Reich der Dunkelheit.
Umarme Deine Schatten mit
Zuversicht, Weisheit und tiefem Mitgefühl.
 
Ein Camp in der Reclaiming-Tradition mit Cassandra & Darshani
Inanna – Den Schatten umarmen
Ich ging freiwillig dorthin –
ich ging in meinen schönsten Kleidern,
ich trug erlesenen Schmuck,
auf dem Kopf die Krone der Himmelskönigin!
Mein Weg führte mich in die Unterwelt:
an den sieben Toren
wurden mir sieben Schichten
meines Seins genommen.
Die, die ich dachte zu sein, wurde gehäutet,
bis an ihrer Stelle die stand, die ich wirklich bin.
Dann sah ich sie:
Sie war riesig und dunkel,
sie roch unangenehm und war behaart.
Mit Löwenkopf und Löwenklauen
verschlang sie alles, was vor sie kam.
Ereskigal, meine Schwester!
Sie war alles, was ich nicht bin,
alles, was ich versteckte,
alles, was ich begraben hatte,
alles, was ich ablehnte.
Ereskigal, meine Schwester,
Ereskigal, mein Schatten,
Ereskigal, mein Selbst.
– aus Göttinnengeflüster von Amy S. Marashinsky –
Date:
 
Do 27.10. – Mo 31.10.
Anreise ab 16:00, Abendessen ab 18:30, Ankommritual 20:00. Wir enden am Montag mit einem gemeinsamen Mittagessen um 13:00.
 
Ort:
Das Camp findet in dem wunderschönen und ländlich gelegenem Haus Sternschnuppe in Oldenbüttel am Nord-Ostsee-Kanal statt.
 
Karma Yoga:
Damit wir uns alle wohlfühlen können, werden wir gemeinsam Aufgaben rund um Küche und Putzlappen verteilen.
 
Programm:
Abends feiern wir Rituale, in denen gemeinsam mit Inanna eine transformierende Reise antreten.
Vormittags findet die Pfadarbeit statt. Wir entwickeln und stärken in uns die Herzensqualitäten, die wir für diese Reise benötigen und lernen dafür verschiedene Techniken kennen.
Nachmittags wird es freiwillige Angebote geben wie eine längere Yogastunde, einen Spaziergang am Nord-Ostsee-Kanal, Spontane Angebote von Teilnehmer*innen oder einfach mal Zeit für Dich.
 
Mitpraktizieren, wenn Du magst:
Früh am morgen 30 min. Stillemeditation.
Danach 30 min. angeleitete Yogaübungen.
 
Mitbringen, wenn Du hast und magst:
Etwas für einen gemeinsam gestalteten Altar, eigene Bettwäsche (wenn Du Tierhaarfreiheit wünschst) und Handtücher, Yogamatte, Meditationskissen, etwas zum Schreiben, wetterfeste Kleidung, Lieblingsschokolade, Wärmflasche, dicke Socken und alles, was Du sonst noch brauchst, um Dich wohl und gut umsorgt zu fühlen.
 
Fee:
Lehrerinnenhonorar: 357 €
Unterkunft: 297 €
(vegetarische Vollverpflegung, Tee, Kaffee & Schokolade)
 
Triskele:
Bring Deine Freund*innen mit! Wenn sich Drei zusammen anmelden, spart ihr 1x das Lehrerinnenhonorar!
! Wenn der finanzielle Beitrag Deine Möglichkeiten übersteigt, sprich uns gerne an. Wir finden Lösungen!
 
!WICHTIG!
Ein Camp ist kein Ersatz für eine Therapie. Wenn ernste körperliche oder psychische Erkrankungen vorliegen oder Medikamente, insbesondere Psychopharmaka, eingenommen werden, sprich uns bitte vorher an.
 
Dies ist ein Camp in der Reclaiming-Tradition. Das bedeutet, dass während des Camps kein Alkohol und keine Drogen konsumiert werden. Zudem wäre es hilfreich, wenn Du Dich grundsätzlich mit den Prinzipien der Einigkeit einverstanden erklärst. https://reclaiming.de/reclaiming/goettin-religion/
 
Corona: Wir beachten die zum Zeitpunkt des Camps geltenden gesetzlichen Maßnahmen. Bitte teste Dich eigenverantwortlich innerhalb von 24h vor Deiner Anreise. Bitte reise nicht an, wenn Du Symptome bemerkst.
 
Anmeldung unter:
Darshani: meditation.am.hafen@gmail.com 01523 8415120
 
Die Lehrerinnen:
Cassandra
Mittlerweile sen. Lehrerin in der Reclaiming Tradition. Sie organisiert und unterrichtet Camps seit rund 20 Jahren. Die Sternschnuppe ist ihre Leidenschaft. Sie gründete sie 2010, damit es einen ständigen Raum für spirituelles, persönliches und spürbares Wachstum sowie Herzensmagie gibt. Sie studierte die Anderson-Feri-Tradition bei der Großmeisterin Anaar. Permakultur – in Form des EarthActivist-Trainings – konnte sie bei Starhawk lernen. Im weltlichen Leben findet sie derzeit ihre Tätigkeiten im sozialen Bereich.
 
Stefanie Darshani Deichert
Seit 2010 aktiv in der Reclaiminggemeinschaft Deutschland, seit 2013 auch als Lehrerin auf Camps und Workshops. Studienrätin für Kunst und Biologie, Yogalehrerin in unterschiedlichen Traditionen (hauptsächlich Yoga Vidya), Meditationslehrerin, MBSR Lehrerin und Gründerin und Leiterin der Schule für Yoga und Meditation am Hafen in Stade. In all meinen Ausbildungen hat mich immer der Aspekt des Mitgefühls sehr angesprochen. Ganz besonders das Selbstmitgefühl, das uns über uns selbst hinauswachsen lässt und unser Herz für andere öffnet. Raum schaffen, in dem Menschen mit sich selbst in Berührung kommen können – das sehe ich als meine Aufgabe an.
 
Ort: www.gemeinde-oldenbuettel.de 
Am Besten mit Flieger nach Hamburg fliegen, dann mit Zug nach Hademarschen (und Taxi ca 10 km nach Oldenbuettel) oder Itzehoe (ist ein wenig weiter entfernt als Hademarschen, doch größerer Banhof…)
Oder am Tag vorher mit Nachtzug nach Hamburg und dann nach Hademarschen/Itzehoe

Mabon Witchcamp

Mabon Witchcamp 2022
vom Samstag 18. bis Samstag 25. Juni 2022 in Vöhringen (Bayern)

Eine geschätzte, gute Freundin von Ceru ist im Organisationsteam und somit wird das erste Witchcamp in Bayern auch mit Grazer Beteiligung stattfinden.

Erklärung eines Witchcamps: https://www.youtube.com/watch?v=jL4lYqvZSac

Alle Infos:
https://camp.earthartsky.de/mabon-22/?fbclid=IwAR0YiIfzZxUe5FLWN4mtlZk8_8rhVz0H8kV6s-MMybbbwyu-w6_ecfNWs7k

Reclaimingstammtisch Eisenpenti

Thema: Eisenpentagramm; nach Ankommen (Orakelkarten werden aufliegen) und eine Eröffnungsrunde folgt der moderierte Teil zum Thema Lebensenergie, ich werde einen Text als Diskussionsgrundlage vorlesen, auch Fragen vorbereiten und auch ein wenig mitschreiben um den Faden nicht zu verlieren

Beim Stammtisch gilt: die Daten der anwesenden Personen gehen nicht nach außen (Namen, Beruf, Äußerungen der jeweiligen Personen… – die Chatham house rule: https://en.wikipedia.org/wiki/Chatham_House_Rule )

Ich reserviere, Anmeldung wäre super, auch spontan entschlossenen sind willkommen, doch wenn der Platz knapp wird sind die reservierten Plätze für die angemeldeten Personen, wahrscheinlich ist Platz kein Problem, aber ich kannes nie abschätzen.

Anmeldung unter ReclaimingGraz@gmx.net

Friedensritual

Reclaiming-Ritual mit Intentionsbekanntgabe, Reinigungsübung, (angeleitete) Erdungsübung, Kreisziehung, Einladen diverser Kräfte und Wesenheiten und Hauptteil.
Einfache Chants werden auch angeleitet.
Das Ritual hat bereits vor einiger Zeit in Berlin, an einem öffentlichen Platz stattgefunden. Die befreundeten Zaunköniginnen haben mir den Ritualplan zukommen lassen. https://die-zaunkoniginnen.webnode.com/news/friedensritual1/

Vorabinfo: Alle Teilnehmenden werden gebeten sowohl einen eigenen Becher,
als auch einen kleinen Gegenstand (Stein, Kerze etc.) mitzubringen. Im
Laufe des Rituals laden wir diesen Gegenstand mit den Energien unseres
Herzens auf mit der Hoffnung und der Aussicht nach Frieden in Europa und auf
der Welt. Um den Frieden zu stärken werden alle Teilnehmenden den
Gegenstand dann an den jeweilig links von ihn stehenden Nachbarn
verschenken. (Infos von den Zaunkönniginnen) – wird ggf. ein wenig geändert.

Anmeldung unter ReclaimingGraz@gmx.net
Doch auch spät-Entschlossene sind herzlich eingeladen.
Achtung: sozialer Abstand kann nicht eingehalten werden, wir empfehlen einen Selbsttest vor Teilnahme!

Kosten: freiwillige Spende wobei die Empfehlung (zumindest) 5 Euro lautet

Ostara 2022

„I am with you , that I might heal;
You are with me, that you might heal;
we are together, that we might heal
and we are healing, that we might love“

Im kleinen Rahmen und zum 3.Mal  im neuen Setting wurde am Freitag Ostara oder die Frühlingstagundnachtgleiche gefeiert.
Das übliche Ankommen und die Vorstellung wurde mittels unterschiedlicher Orakeldecks gestaltet.

Mit der Intention „Wir nutzen die jahreszeitliche Energie um in unsere Mitte zu finden“ wurde das Ritual gestartet. Nach dem üblichen Reclaimingaufbau mit Reinigung, Erdungsübung, Kreisziehen und Einladen diverser Helfer und Kräfte wurde nach dem Kreischant das Unbewusste mittels automatischen Schreiben eingeladen. Nach Entspannungs- und Atmungsübungen begaben wir uns auf eine Trancereise (Andersweltreise).
Die Erfahrungen waren unterschiedlich.
Von Ruhe und alleiniger Reise, von Begegnung und Bestärkung von der persönlichen Schutzgöttin bis zur schamanischen Herzoperation reichten die Erlebnisse. 
Für mich war dies eine einzigartige Erfahrung, die nur durch Anwesenheit meines Schutztieres  angenommen werden konnte.
Nach gemeinsamen Besprechen der gemachten Erfahrungen wurde einige Male im Kreis wurde der Heilungs-Chant oftmals gechantet und hinterher der Kreis aufgelöst.

Die Erfahrung von Gemeinschaft und Vertrauen war für mich sehr schön.
Es ist jedoch etwas beunruhigend wenn die notwenigen (Lebens)schritte im Ritual von den gezogenen Orakelkarten,  über das sich meldende Unterbewusstsein bin zur Trancereise so eindeutig dasselbe aussagen und man dennoch etwas  zögert die (wohl) nötige Schritte zu gehen…

Ich freu mich auf das nächste gemeinsame Ritual!             



Imbolc2020

I am with you, that I might heal
you are with me, that you might heal
we are together, that we might heal
and we are healing that we might love

Gemeinsam ohne Bewertungskriterien, im hier und jetzt gestalteten 9 Leute das Ritual mit der Intention:
Wir übergeben dem noch jungen Jahr unsere Wünsche und Segnungen und feiern das stärker werdende Licht.

Nach üblichem Reclaiming Anfangsteil diskutierten wir in 3er Gruppen über Wünsche und Ziele,  atmeten, tönten und rasselten gemeinsam, gestalteten 2 Wunsch- oder Segensbänder, tauschten diese untereinander aus und sangen natürlich einige Chants.

Die Energie war gut und hinterher fühlte ich Verundenheit und  mir fiel Lächeln leichter.
Wie wir mehrmals sangen: we are together, that we might heal…

ein paar Fotos: https://www.reclaiming.at/fotos-2/nggallery/all/imbolc2020

meine sozialen Rollen und das selbst

Reclaimingstammtisch 17. Oktober 2019; Cafe Erde

Am 17. Oktober trafen sich 7, bzw. kurzfristig auch 8 Leute, um beim Stammtisch über das Thema „meine sozialen Rollen und das Selbst“ nachzudenken und zu diskutieren. Nach der Anlaufzeit in der geplaudert und gegessen wurde kamen verschiedene Orakelkarten auf den Tisch. Dann wurde der strukturierte und moderierte Teil eröffnet, indem jede Person entweder über seine gezogene Karte etwas erzählte oder/und über sich selbst.

Der untere Text wurde als Einleitung vorgelesen (zuerst gleich ins Deutsche übersetzt, dann doch original weitergelesen.)

Es wurden rege Gedanken ausgetauscht und Sichtweisen erweitert. Manche Gedanken verursachten bei anderen nachdenkliche Pausen. Gelegentlich glitten wir ab in Gesellschaftskritik oder in eine persönliche Geschichte wurden jedoch immer zum Grundthema zurückgeführt.
Die eindringlichste Aussage war sinngemäß „die Beschäftigung mit dem Selbst ist …., denn man kommt dahinter, dass man immer nur das Getan hat, was eben zu tun ist und niemals das Selbst gelebt hat…“

Schön war es; Danke allen für die Offenheit und die vielen konstruktiven Beiträge. Ich ging mit Begeisterung, Zuversicht und energetisch aufgeladen aus der Veranstaltung.
DANKE

EINLEITUNGTEXT:

How do we begin to find the essence of our self?  
Some people work with dreams, therapy, spiritual practices or masters, some search for self through relationship and some through work, some seek self in the form of their children.
But is it really to be found in activities, in relationships, in personality?  
All these things change through our lifetime as we learn and grow;  they are parts of a long line of temporary selves.  
Surely there is somewhere within us an essence dependent on none of these things;  something utterly unique to each one of us that we can truly call self.

Who are you?  What is unique about you and unchangingly true?  It’s not your identity, politics, skills, alliances, or job.  Perhaps we could say it is our DNA, our own ribbons of chemical instructions that our cells duplicate endlessly. DNA is a wonderful metaphor for self.  It is so complex, so elaborate, and yet so simple;  our self is like that – One of uncounted millions of possibilities and yet still definitely different.

Working with our Self calls us into and honoring of our deep essence.  It requires us to look at ways we hide, limit, or disguise our true self.  It asks us to look at shadows and projections, to find ways to feed the self and honour it and  let it shine;  it requires us to strip away the mask of false selves we have inhabited or that we cling to.
Self asked us who we are at our deepest

Aus „Magic oft he Iron Pentacle“ von Jane Meredith, Gede Parma