Schlagwort-Archive: Trance

Mabon 22.09.2017

6 bzw. 5 Leute feierten gemeinsam die HerbsttagesundNachtgleiche – dabei eine, in unserem Kreis neue, jedoch schon erfahrene und stimmgewaltige Person welche unsere Runde sehr bereichert hat –  die Arbeit war intensiv und aufschlussreich (zumindest für eine Person 🙂  – vertrauensvolle Atmosphäre – gemeinsam Schlemmern von veganen Aufstrichen, Apfelchips und weiteren Köstlichkeiten – interessante und offene Gespräche bis zum letzten regulären Bus – Danke!!!

Ablauf: (zuerst anhand von Flipchart durchbesprechen und Verteilung von einigen Rollen – nach Anregung wurde auch die Intention diskutiert)

Willkommen und Intention:
Wir feiern unsere Ernte des Jahres! Wir ehren kleine und große Früchte gleichermaßen. Wissend, dass nicht alle Saat aufgeht, lassen los.

Chants: Air moves us https://www.youtube.com/watch?v=Lw-ltVupmAE  // Kore Chant  https://www.youtube.com/watch?v=nVwF34LcZCg  // May the circle be open https://www.youtube.com/watch?v=linN69HFbcU

Gruppenübung: Energie fühlen 
Reinigungsübung  mit Rahmentrommel und  Räuchern
ErdungsübungKreisziehen – Elemente und Wesenheiten Einladen – Göttin Iduna und Dionysos einladen 😉
Chant: „Air moves us“ (3 Mal) singen, mitrasseln und tanzen

Angeleitete Entspannungsübung (aus Spiral dance von Starhawk)
Anregungen (Spontan) zu „meine Erde – welche Früchte kann ich ernten, was von meinen Zielen ist nicht aufgegangen…“
während „American indian chants

  • 3 Stationen: von denen man sich eine aussuchen konnte
  • Automatisches Schreiben zu „meine Ernte
  • Annehmen und Verzeihen – Zettel mit Fragen durcharbeiten ggf auch ausfüllen// dann Würfelzucker  als Symbol für alles was nicht geerntet wurde in Schüssel mit Wasser auflösen.
  • 10 Minuten in Flamme blicken

Zettel (für Annehmen und Verzeihen)
ANNEHMEN UND VERZEIHEN

Ich erkenne an, dass (ich etwas falsch gemacht habe / das mir Unrecht getan wurde / die Situation schwierig ist…)
Ich danke mir dafür, dass ich es anerkenne.
Ich liebe mich dafür, dass ich es anerkenne.
Ich vergebe mir.
Ich übergebe es voller Vertrauen der Göttin (dem Universum…)Ich bin bereit, ein Wunder zu bezeugen. Alles kann anders sein.

Danach blieb Zeit
Würfelzucker  als Symbol für alles was nicht geerntet wurde dem nun vorherrschenden Element Wasser zu übergeben (in einer Schüssel mit Wasser auflösen) und/oder
ein Stück Apfel als Dank der Erde/Göttin Iduna  zu geben (in ein Gefäß mit Erde vergraben)
Die Erde wird heute in einem Wald gebracht.

Chant: Kore Chant
She changes everything She touches And everything She touches changes

Everything lost is found again, In a new form, in a new way
Everything hurt is healed again, In a new time, in a new day (meine Lieblingsstrophe)

Zusammensitzen im Kreis, letzte Worte
Verabschiedungen / Kreis Auflösen / Chant: May the circle be open

Fotos: http://www.reclaiming.at/mabon2017/

 

 

Iduna - Nordische Göttin der ewigen Jugend, der Unsterblichkeit, der Fruchtbarkeit
 Die erneuernde Apfelgöttin
 Idun soll die lieblichste unter den Asen sein. Als Göttin ist sie die Erneuernde, nicht erzeugt noch geboren, sondern von Anfang da. Ihr Name bedeutet auch „Immergrün“.

Sie besitzt und hütet das ganz im Westen gelegene Apfelland, ein paradiesischer Garten mit einem Jungbrunnen. Damit ist Idun auch die Hüterin der goldenen Äpfel, die den Gottheiten ewige frühlingsgleiche Jugend und Unsterblichkeit verleiht. Die Asen müssen von diesen magischen Äpfel regelmäßig essen, um bis zur „Götterdämmerung“ fit zu bleiben.
 Mit ihrem Jungbrunnen ist sie auch die Göttin des Himmelswassers oder des Wassers überhaupt in seiner heilkräftigen Bedeutung.

Da sie das Apfelland besitzt bzw. hütet, ist Idun natürlich auch eine Erdgöttin. Mythen erzählen, dass die Erdgöttin Jord jenen Baum erschaffen hat, der die drei Äpfel der Jugend trägt und sowohl den Ort des Baumes wie auch wertvollen die Äpfel der Idun als großes Geheimnis anvertraute.

Dionysos  ist in der griechischen Götterwelt ein Gott des Weines, der Freude, der Trauben, der Fruchtbarkeit, des Wahnsinns und der Ekstase (vgl. die Dionysien). Er wurde von den Griechen und Römern wegen des Lärmes, den sein Gefolge veranstaltete, auch noch Bromios (Lärmer), Bakchos oder Bacchus (Rufer) genannt. Er wurde oft mit Iakchos gleichgesetzt und ist der jüngste der großen griechischen Götter.

Lughnasad 01.08.2016

1.) Bei der Jahreskreisfeier „Lughnasad oder Erste Ernte, Lammas, Schnitterinnenfest“ überlegten 5 Personen gemeinsam was sie mit Hilfe der jahreszeitlichen Energie beenden, durchtrennen oder energetisch hinter sich lassen wollen.

Mit der Intention „ Wir bitten die Schnitterin uns beim Loslassen zu unterstützen
starteten wir den gewohnten Ritualablauf mit einer Reinigung wobei diesmal 1 Person die Personen mit Salbei räucherte und eine 2. gleichzeitig mit einer 50 cm Rahmentrommel die Zellen der zu Reinigenden zum Vibrieren brachte.
Nach einer klassischen „Baum des Lebens“-Erdungsübung wurde der Kreis gezogen und dabei auch gleich die Elemente eingeladen. Dann wurden die Allierten, Vor- sowie Nachfahren und auch Gott Lugh und die Schnitterin in unserem Kreis eingeladen.

3 mal wurde der Chant „Sun king“ vorgespielt. Im Gegensatz zum letzten Mal fehlte uns eine stimmgewaltige Sängerin die uns mitreißen konnte und  so wurde im Ryhtmus (mehr oder weniger 😉 mitgerasselt, getrommelt und  getanzt.
Sun king https://www.youtube.com/watch?v=2sdw3KAkpoc

Danach folget eine Regenbogentrance (nach Starhawk) zum Sichern Ort mit der Empfehlung die Sinne offen zu halten – vielleicht bekommen wir Anregungen für das was uns hinderlich ist, was wir schneiden oder durchtrennen sollen.

  • mit einer gewählten Farbe (Buntpapier) wurde das, was wir loslassen wollen, oder was uns beschäftigt gestaltet –  es wurde geschnitten, gezeichnet, geschrieben.
  • mit einem Garn wurde das gestaltete und beschriebene Buntpapier so fest an einen Holzkegel (der uns repräsentieren soll) gebunden wie wir uns gebunden fühlen.
  • Die Energie der Schnitterin wurde herbeigerufen und wir schnitten….
  • mit einem tollen Spruch von Pearl Branskaldi
  • nach der Reihe verbrannte jede/r mit einigen Worten das was geschnitten wurde.
  • Danach wurde gechantet: https://www.youtube.com/watch?v=yZmrjl5J0kE We all come from the Goddess
  • gemeinsam im Kreis wurden Gedanken, Gefühle und Stimmungen geteilt

dann Verabschiedung, Bedankung und Kreisöffnung

mit gereichten Händen wurde „May the circle be open, but unbroken“ mit Kreistanzartigen Bewegungen gechantet bis die Energie passte 😉

Zuletzt erfolgte die Stärkung und Gedankenaustausch mit veganen Aufstrichen von Zwergenwiese, vegane Salami und Keks-  alles von der Greisslerei.

Danke für die Bereitschaft der Personen die schon mehr als 1mal dabei waren Punkte beim Ritual zu übernehmen!

Fotos: http://www.reclaiming.at/lammas01-08-2016/
da das Ritual Handyfrei ist werden die Fotos erst stets hinterher oder zuerst gemacht und sind somit ohne Aktion…

2.) neuer Text – Danke an Donate dass sie den Text zur Verfügung stellt.

Kleiner Versuch einer religionswissenschaftlichen Einordnung der Hexenreligion

Hexenreligion

3.) die Terminliste wurde geändert:

Stammtisch und Jahreskreisfeier wurden hinzugefügt, Phoenixcamp abgesagt: http://www.reclaiming.at/termine/list/