Litha17.Juni2018

Den Kopf noch voll von den möglichen Elementen die wir im Ritual einsetzen könnten (ich war diesmal der Hauptplaner) machte ich mich voller Freude auf den Weg zur Theosophischen Gesellschaft.
Obwohl die Sommersonnwende, oder das Lithafest, erst einige Tage später war feierten wir es schon viel früher. Einige Personen waren nämlich am richtigen Termin verhindert und ein so wichtiges Fest als „Paganist“ (c Klara 😉 nicht zu feiern geht gar nicht – also besser zu früh als gar nicht feiern.
Ich hatte eine ungefähre Intention im Kopf.
Natürlich geht es um Freude, Lebenslust, Feiern und zugleich auch schon vorbereiten auf die bald kommende dunkle Zeit – denn die Nächte werden nun wieder länger.
Beim letzten Jahreskreisfest waren insgesamt 16 Leute – so viel wie noch nie – dabei und die Energie war toll.
Mit Begeisterung und bepackt wie ein Lastesel mit Rasseln, Trommeln, Ritualzeug, MP-3Verstärker, CD-s, Räucherwaren, Kerzen, Schmelzfeuer, Tücher, Malutensilien, Essen schritt ich stolz in den ehrwürdigen Theosophischen Saal.

Doch was war los?
Auch nachdem wir mit den Beginn 30 Minuten warteten waren wir nicht einmal die Hälfte der Personen vom letzten Mal.
Ich nahm in mir Enttäuschung wahr und mein Sprechendes Selbst sagte „da siehst du? Schade um die Zeit die du investiert hast, du hättest etwas Schönes, Entspannendes das Wochenende machen können. Nun hast du wieder fast das ganze Wochenende umsonst versch… anstatt dich anderen so notwendigen Dingen zu widmen“
Aber eine kleine Übung und ich verband mich mit den anderen 2 Selbsten.
Mein kindliches Selbst/die Wildnatur sagte: „Chanten, singen, Malen – ich freue mich. Lauter tolle Leute, genau die richtige Zahl – so kannst ich auch mit allen quatschen und spielen ;-)“
Eine Definition von Magie ist auch „Den Bewusstseinszustand nach Belieben zu verändern“. Also brauchte ich einige Minuten bis ich die Enttäuschung in Freude und Begeisterung veränderte.

Gemeinsam wurde unsere Intention so niedergeschrieben: „Wir feiern gemeinsam mit Lebensfreude den längsten Tag des Jahres und die Fülle des Lebens“.
Dann wurden die Rollen verteilt.
Hier sage (schreibe) ich: Danke für das aktive Mitmachen!
Erstmals hat Bexa die Begrüßung, Einleitung und Grundlagenerklärung übernommen und uns ein uns vorher nicht bekanntes Lied beigebracht. Die Erdung von K. war toll und wirkungsvoll. Die Herbeirufungen von M. waren wie gewohnt in eloquenter Brillianz und auch Taras Herbeirufung der Krafttiere war sofort spürbar. Danke!
Nach dem üblichen Reclaiming-AnfangsRitualaufbau mit Intention, Reinigung (diesmal mit Räuchern) Erden, Kreisziehen, Einladen der Elemente und anderer unterstützender Kräfte ging es zum Hauptteil.

Zuerst leitete ich eine Visualisationsübung an, in dem wir die Sonnenenergie spürbar über das Bauchchakra aufnehmen und dann die Feuerenergie ähnlich wie Kundalinienergie aufsteigen liesen und unsere Aura „anfeuern“. Danach war Zeit die Feuerenergie und Begeisterung auszudrücken – sich zu bewegen, tanzen, rasseln, Laute von sich zu geben – sich lebendig zu fühlen. Dies freute das Kindliche Selbst/bzw. die Wildnatur. Zum Abschluss wurde mit Begeisterung gechantet.
Der 2. Teil (der leider in der Intention nicht niedergeschrieben ist…) bestand darin uns zu erinnern welche wärmenden Erinnerungen wir bereits jetzt für die Kalte Zeit einlagern können. In der Ritualvorbereitung habe ich mir das Zitat von Albert Camus aufgeschrieben: „“In den Tiefen des Winters erfuhr ich schliesslich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.“
Das Angebot war während 20 Minuten „American Indian Chants“ von Gerhard Lipold zu malen, zu zeichnen oder Erinnerungen aufzuschreiben deren Erinnerung uns wärmt.
Also normalerweise nicht-malende-oder-zeichnende-sparflammenkreative-Person tat ich mir erst mit der Aufgabenstellung schwer – aber nach einiger Zeit konnte ich einige für mich bedeutsame Zeichen malen und angenehme Erlebnisse niederschreiben.
Doch meine Erkenntnis war: es fehlt mir neben den angenehmen Erlebnissen ein wirklich bedeutsames Ereignis der Lebensfreude. Ich nahm mir vor ab nun achtsam zu sein um die Gelegenheit nicht verstreichen zu lassen.
Danach wurde noch gechantet und nach Auflösen des Kreises bei Apfelchips und Co sowie bei Hintergrundmusik geplaudert.

Diesmal hatten wir beim Ritual die bisher jüngste Teilnehmerin mit 7 Jahren dabei und den wahrscheinlich bis jetzt ältesten Teilnehmer. Danke fürs Mitmachen!
Ich fand die Feier, schön und stimmig und alle die Rollen übernahmen konnten Erfahrung sammeln. Durch die Reflexionszeit beim Malen kam mir eine wichtige Erkenntnis, die dazu führte dass ich noch lange mit lachenden Herzen, voll mit Begeisterung auf ein Ereignis das einige Tage nach dem Ritual stattfand zurückblicken werden.
Und auch die quantitative Anzahl der Personen war optimal für die weitere Entwicklung der Kerngruppe — Danke und gesegnet seis!
Fotos: http://www.reclaiming.at/litha2018/

Übungsabend 07. Juni 2018

Der Dermatologe zaubert Buntstifte und Rasseln aus seiner Tasche, die Psychologin gähnt und der Student der Geschichte versucht, im Raum anzukommen. Die Religionslehrerin hat Marillen mitgebracht.
Während die Gespräche langsam zueinander finden, sitzt die 7-jährige Tochter der Kinderbuch-Autorin mehr oder weniger gelangweilt neben ihrer Mama und versucht immer wieder, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Es ist eine sehr gemischte Gruppe, die heute Abend gemütlich hier im Grazer Spektral zusammensitzt. Wir diskutieren über die Vor- und Nachteile der Psychoanalytik gegenüber scheinbar schnelleren Methoden wie zum Beispiel Hypnose-Therapie und sprechen darüber, welche Methoden es gibt, um die 3 Selbste im Gleichgewicht zu halten. Wir sind uns einig, die tägliche Praxis hilft ebenso wie eine Gemeinschaft in der man sich austauschen und mit der man wichtige Ereignisse feiern kann. Denn das ist das Thema des Abends: die Lebensenergie.

Dazwischen wird immer wieder gesungen, gerasselt und getanzt – auch das hält die Lebensenergie am Fließen, vor allem, so spät am Abend, wenn alle müde von der Arbeit sind. Wir lachen, essen, trinken und diskutieren. Es stört niemanden, wenn sich einer einmal in ein Thema vertiefen will und das Gespräch kurz abschweift, denn die Menschen hier im Raum verbindet vor allem eines: der Respekt voreinander.

Trotzdem schafft es der Diskussionsleiter, dieses Mal Ceru, immer wieder geschickt, das Gespräch zurück zu holen. Auf diese Weise entwickelt sich der rote Faden des Abends zu einem strahlenförmigen Stern, der um das Zentrum „Lebensenergie“ tanzt.

Inspirierend, entspannend oder einfach nur schön, jeder empfindet diese Treffen anders. Doch am Ende trennen sich heute Menschen, die sich wieder treffen werden. Weil sie miteinander reden und voneinander lernen können. Vor allem aber, weil sie wissen, dass sie hier respektiert und ernst genommen werden, obwohl, oder gerade weil hier die pure Lebensfreude mit all ihren Facetten, auch den traurigen und wütenden, immer im Mittelpunkt steht.

Beltane 2018

Am Vorabend von Beltane, von vielen auch als Walpurgisnacht bekannt, trafen wir uns in den Räumlichkeiten der Theosophischen Gesellschaft um den „Jahrestag“, den Übergang zum sommerlichen Halbjahr mit all  seiner blühenden Fruchtbarkeit, Lebenskraft und grenzenloser Freude zu feiern. Zwar gab es entgegen aller Wetterwarnungen keinen Regen, jedoch der Ort war bereits bestimmt. Also wurde mit Blumen dekoriert und die Kräfte der Natur wurden so gut wie nur möglich in den Raum geholt. Wie wir später erleben durften, tat es der Energie absolut nichts ab. Mit 16 Männern und Frauen war die Gruppe größer als je zuvor und als Besonderheit dieses ohnehin besonderen Anlasses begleitete uns zusätzlich die Vollmond-Energie. Wir eröffneten das Ritual mit der Intention unsere Körper lustvoll wertzuschätzen, fruchten zu lassen was uns Freude macht und so die Lebensfreude in unserem Leben weiter anzukurbeln. Dies wurde erreicht durch die Präsenz der eingeladenen Wesenheiten, wie derer von Freya und Frey, aber auch durch Tanz, Gesang, Chants, Meditation und gemeinsamen lachen, gestalten und experimentieren. Durch die diesmalige „Internationalität“ wurde das Ritual zweisprachig abgehalten, wobei problemlos nach Bedarf zwischen deutsch und englisch hin und hergeswitcht wurde.  Ich habe diesen Abend persönlich als sehr liebevoll, aber auch sehr „heiß“ – erlebt, um nicht „sexy“ zu sagen, und fühle wie das innere Feuer, das entflammt wurde freudig weiterbruzelt und tänzelt, einem hoffnungsvollen Sommer entgegen… danke an die Initiatoren und alle, die dies schöne Fest mitgetragen haben!

Ritualplan, Chanttexte, Einladung Freya, Freyr (unter Fotos): http://www.reclaiming.at/beltane2018/

Übungsabend Freitag 21.April 2018

Am Freitag, den 21. April fand um 19 Uhr wieder ein gemeinsamer Übungsabend statt – diesmal im Augartenpark.

Das Wetter war perfekt und wir hatten einen lauen (fast 😉 Sommerabend…

Der Augarten war voll von mehrheitlich jungen Menschen, die in kleineren und größeren Grüppchen ihren Freizeitinteressen nachgingen.

So passten wir als junge Reclaiminggruppe absolut dazu.

Insgesamt waren wir 6 Erwachsene und zeitweise auch !!! zwei Kinder (das erste Mal bei einer Reclaimingveranstaltung in Graz).

Zuerst machten wir uns es mit Decken auf der Wiese bequem.
Nach einer Kennenlern- und Vorstellrunde begannen wir mit einer Reinigungs- und Erdungsübung, danach wurden der Kreis gezogen und mit dem Song „Air I am, Fire I am“ die 4 Elemente eingeladen.

Schließlich kamen wir zum Hauptthema unseres Übungsabends: die 3 Selbste – diese sind das „Innere Kind“ (oder „Fetch“), das „Sprechende Selbst“ und das „Göttinnen-Selbst“.
Alle Selbste sind gleich wichtig und gleichwertig.

Das „Innere Kind“ steht für den wilden, animalischen und nicht-kontrollierbaren Teil in uns, für jenen Anteil, den wir nicht in Worte fassen können, z.B. unsere körperlichen Sensationen, wie Kribbeln, Gänsehaut, Schmetterlinge im Bauch etc.

Das „Sprechende Selbst“ steht für alle unsere Rollen, die wir im Alltag und vor allem im beruflichen Leben auf uns nehmen. Es ist jener Anteil von uns, mit dem wir nach außen kommunizieren.

Das „Göttliche-Selbst“ steht für unsere Verbindung zum Kosmos bzw. universellen Energie bzw. zur Mutter Erde. Dieses Selbst steht in enger Verbindung mit dem „Inneren Kind“. (ungefähre Erklärung von Tara fürs erste passt es…)

Zuerst diskutierten wir über unsere Erfahrungen mit den 3 Selbsten, danach schenkten wir im Rahmen einer Meditation diesen 3 Selbsten unsere volle Aufmerksamkeit und betrachteten diese einzeln.

Danach hatte jede/r die Möglichkeit, in kreativer Form (zeichnerisch) diesen Selbsten Ausdruck zu verleihen und ev. auch den anderen herzuzeigen.

Danach haben wir auch einige Chants gesungen – dazu gerasselt, getanzt und dabei die tolle Gruppenenergie genossen.
Schließlich wurde der Kreis aufgelöst.
Und natürlich gab es nach der Veranstaltung wieder Saft, Apfelchips und Gemüsechips und gute Gespräche.

 

Witchcamp

Und endlich war es soweit!

Wir schafften es endlich, als Kerngruppe von reclaiming.graz (zu viert) in das „spirituelle Zentrum“(Sternschnuppe in Oldenbüttl – in Schleswig Holstein)von reclaiming Deutschland zu fahren (und zu fliegen). Dort nahmen wir erstmalig gemeinsam an einem Witchcamp teil, welches von 2 Reclaiminglehrerinnen (eine aus den USA) geleitet wurde. Vor allem bei den Ritualen unterstützte eine weitere deutsche Reclaiminlehrerin und Leiterin des Seminarhauses Sterschnuppe – Cassandra den Prozess. So konnten wir dem ursprünglichen Spirit von Reclaiming noch näher kommen.

Im Sternschnuppen-Seminarhaus wurden wir von den schon angekommenen deutschen Reclaiminghexen herzlich begrüßt und mit einer heißen Suppe willkommen geheißen, nach dem Abendessen bekamen wir noch eine Hausführung – ich muss wirklich sagen, dass Cassandra mit der Sternschnuppe wirklich etwas Tolles geschaffen hat und wirklich stolz darauf sein kann.

Der Tagesablauf war fast jeden Tag gleich: wir begannen in der Früh um 07:30 Uhr mit Chanten und konnten beim meditativen Singen uns gleich für den Tag energetisch auftanken. Z.B.: Welcome Brid sangen wir an einem Morgen 15 Minuten: https://www.youtube.com/watch?v=errGsBsWS3k
Danach gab es Frühstück und am Vormittag hatten wir mit unseren ReclaiminglehrerInnen gemeinsam Lehreinheiten bzw. wir behandelten ein Thema rund um Brigid.

Am Nachmittag hatten wir Zeit für die persönliche Praxis und für einen Austausch in der Bezugsgruppe (= eine kleine Gruppe ohne Lehrer wo wir Themen und Prozesse, welche uns beschäftigen noch im kleinen Rahmen besprechen konnten).

Vor dem Abendessen gab es noch eine Workshopeinheit zu unterschiedlichen Themen, die man freiwillig besuchen konnte.
Und jeden Abend (außer Mittwoch) gab es ab 20 Uhr 30 ein gemeinsames Ritual als Höhepunkt des ganzen Tages. Die Rituale wurden teils gemeinsam vorbereitet und es konnte sich meist jeder im Ritual persönlich einbringen.

Natürlich hatte das Phönixcamp ein durchgehendes Motto bzw. Thema: im Mittelpunkt dieses Witchcamps: die Göttin Brigid, Göttin der Heilung, der Kreativität und der Schmiedekunst (und der Bienen)

In der ganzen Woche beschäftigten wir uns in der Pfadarbeit, in den Bezugsgruppen, in unserer persönlichen Praxis und in den Ritualen, die meist am Abend stattfanden, mit den verschiedenen Aspekten und Geschenken der Göttin Brigid, mit dem Ziel, uns selber besser kennenzulernen und neue Impulse für unser Alltagsleben zu bekommen.

Für mich persönlich war dieses Witchcamp meine erste Champerfahrung.
Ich hatte auch noch keine persönliche Beziehung zur Göttin Brigid.

Und manche Beschäftigung mit Brigids Aspekten „zwangen“ uns auch, uns mit uns selber auseinanderzusetzen und auch mal in unsere seelischen „Abgründe“ hinunterzutauchen und uns unseren tiefsten Verletzungen und Ängsten zu stellen, die unsere größten Blockaden darstellen und uns daran hindern, frei und fließend unser Leben kreativ gestalten und überhaupt kreativ sein zu können.

Durch viele gemeinsame Übungen und Gespräche, vor allem durch die wunderbaren Rituale konnten wir HexenkollegInnen an uns selber und aneinander, aber auch für Mutter Erde wichtige und wirksame Heilarbeit leisten, vielleicht sogar einige Blockaden lösen und wichtige ermutigende Impulse mit nach Hause nehmen…

An einem Abendritual war Brigid sogar wirklich anwesend (wurde aspektiert – invoziert in eine Teilnehmerin) und wir durften uns von ihr durch ihre heilenden Worte und Hände berühren lassen…

Nur am Mittwoch war der Tagesplan anders: das Ritual fand am Nachmittag statt und wir hatten viel Zeit uns für die Abendvorstellung vorzubereiten.

Am Abend fand dann die Bardic-Night statt, wo mehrere tolle Stücke versteigert wurden und wo jede/r seine Talente als Dichter*In, Geschichtenerzähler*In, Sänger*In oder Künstler*In zwischen den Versteigerungen präsentieren durfte.
Die 3 nicht-pfeifen-könnenden SteirerInnen performten gemeinsam „Ein steirischer Brauch“.
Was zu  lautem Hexengelächter führte…
Die 4.  Steirerin bekam die Ehre und wurde zuvor ins Moderationsteam berufen.

Außerdem gab es jeden Tag eine Tombolaziehung, wo man sich auch nette Stücke erwerben konnte.

Ich persönlich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und das Camp und Brigid haben bei mir einige innere Prozesse ausgelöst, die schon jetzt Früchte zeigen…

Und das Camp hat allen Grazer HexenkollegInnen viele neue Impulse, neue Kraft und Motivation geschenkt!

Thank you, Brigid!!!!

 

Brigid: http://www.phoenixcamp.de/phoenixcamp/campgeschichte/

Sternschnuppe, Seminarhaus: http://www.sternschnuppe-oldenbuettel.info/rinih/kalender.html

 

Übungsabend 16. Feb 2018

Am Freitag von 19 bis 22 Uhr fand wieder einmal im Spektral ein Übungsabend statt, wo wir weitere spirituelle Erfahrungen im Rahmen von Übungen machen konnten, um dann in der Zukunft wieder gut gerüstet gemeinsam weitere Rituale feiern zu können.
Im Sinne von Reclaiming, nach dem jeder Anfänger sich 4 Grundfertigkeiten aneignen sollte, nämlich Entspannung, Meditation, Visualisieren und Projektion, haben die verschiedenen spirituellen Übungen zur Ausbildung dieser 4 Grundfertigkeiten beigetragen.
So stand viel Entspannung, Meditation und Visualisierung am Programm, manche Übungen wurden persönlich angeleitet, bei manchen wurde auch CD-Player benötigt.
Der Themenfokus des heutigen Abends war: Wie ich mein Energiefeld schützen und reinigen und mich mit meiner eigenen Kraft gut verbinden kann.
Es wurden einige Reinigungsübungen, eine Erdungsübung, einige Schutztechniken angeleitet, mithilfe von Methoden aus dem Qi-Gong haben wir unsere Energie im Körper wieder zum Fließen gebracht, haben uns in einer längeren Meditation mit unserer eigenen Kraft verbunden und haben auch gelernt, einen magischen Kreis zu ziehen bzw. aufzulösen.
Rythmisches Chanten hat auch nicht gefehlt.
Zum Schluss gab es Saft, Knabbereien und natürlich Apfelchips!!!

Stammtisch 12. Jänner 2018

Stammtisch 12. Jänner 2018

Der erste Stammtisch im neuen Jahr- der erste Reclaiming Stammtisch für mich überhaupt. Natürlich war ich aufgeregt, natürlich war ich gespannt, vorbereitet und präpariert mit Texten und „Reden“ für die Eröffnung, das Willkommen heißen, den Mittelteil des Abends, mit Antworten für Fragen die gestellt werden könnten, mit Erklärungen und zusammengekratzten Erfahrungen meiner bisherigen Tätigkeit im faszinierenden spirituellem Bereich. 

Und natürlich kam alles wie immer anders als man denkt: beginnend damit, dass ich zu spät kam! Ich! Zu spät! Beim ersten Stammtisch! Das war doch wirklich nicht zu glauben! 

Doch mittlerweile bin ich überzeugt davon, dass nichts zufällig passiert. Irgendwo dahinter steht ein Grund, ein Plan möglicherweise- auch wenn ich die Zusammenhänge noch lange nicht verstehe, nicht nachvollziehen kann- vielleicht auch niemals können werde.

Beim Eintreffen, das sich bei mir wie immer recht hektisch gestaltet hat, fand ich eine Gruppe aus bekannten und unbekannten, aber durchwegs sympathischen und angenehmen Gesichtern vor- und eine Ruhe und freudige Zufriedenheit in der Stimmung, dass ich mich, in meiner Hektik und meinem Wirbel, kurzfristig als Störenfried empfand, der in eine ruhige Welt eindringt und alles unnötig aufwirbelt. Ceru lächelte, ich glaube wissend und nachsichtig, weil ich immer ein wenig Wirbel mitbringe, und es ein wenig dauert, bis ich voll und ganz im Hier und Jetzt angekommen bin. Die Ruhe und Gefasstheit die er an den Tag legt, hilft mir runter zu kommen, mich zu sammeln, mich an ihm zu orientieren- meine „base zu chillen“-  immer wieder aufs Neue zu erkennen, dass ich mich im Kreis, wenn auch beim Stammtisch und den Übungsabenden erweitert, außerhalb der Leistungsgesellschaft bewege, in einer Parallelwelt in der mein Selbst die höchste Priorität ist, der einzige Weg- und Richtungsweiser auf meinem Reclaiming Weg, auf meinem „the hidden Path“.
Das war die Orakel Karte die ich zog, an diesem Abend, anstelle einer konventionellen Vorstellungsrunde. Ich habe die Idee sich einander auf diese Art vorzustellen zunächst befremdlich gefunden- was soll ich schon über mich im Bezug auf eine gezogene Karte gänzlich fremden Menschen als Vorstellung erzählen? Zusammenhangloses Gebrabbel das mehr dazu geeignet ist die neuen Gesichter zu verschrecken als einen halbwegs vernünftigen und „normalen“ Eindruck zu hinterlassen. 

Aber wie schon gesagt: nichts passiert zufällig. Und wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge, passte diese Karte unfassbar gut und genau zu der Phase in der ich gerade stecke- und als Ceru aufmunternd zu mir meinte, ob ich nicht beginnen wolle etwas über mich und die gezogene Karte zu sagen- puff-  da war alles weg! Alle Übung und Erfahrung in Gruppenarbeit, in Gruppendynamik, Rhetorik und Sprachverhalten, Gesten und Mimik, alle schön zusammengesuchten und vorbereiteten Einleitungen und Vorstellphrasen und sowieso und überhaupt. Ein schwarzes Loch: was ich? Wer? Wirklich ich? Was soll ich sagen? Fast so was wie Panik. Und wie immer wenn ich meine Notfalls-Generatoren anwerfe, startet unwillkürlich auch gleichzeitig mein Mundwerk 😉 und ich redete und redete, und redete über so ziemlich alles, nur nicht über Reclaiming, wie wir uns trafen, was wir machen, was wir vorhaben, warum wir uns treffen. Ich redete quasi meine Orakel Karte tot, redete unsere neuen Gesichter nieder mit persönlichen Geschichten und Eindrücken aus allen Welten- bloß nicht nicht Reclaiming. 
Als ich es dann nach endlosen Zeiten schaffte meinen Mund zu halten und auf das sturmartige Verlassen aller Interessierter wartete, weil ich wieder vergessen hatte, dass ich gerade nicht in der Leistungswelt befand, hatte sich ein nettes Gespräch in der Gruppe entwickelt, haben alle miteinander und übereinander, über ihre Erfahrungen und Interessen, Motivationen und auch teilweise über ihren bisherigen Lebensweg geredet . Ohne dass ich es wirklich bemerkt oder bewusst wahrgenommen hätte unterhielten wir uns alle miteinander und übereinander, über Dinge die passiert waren, die passieren werden (sofern man das so bestimmt sagen kann), Dinge die passieren sollten und die geplant sind… irgendwann war ich wieder hineingerutscht durch den Schleier in diese noch fremde spirituelle Welt, in der die Seele gegenüber zählt, die Energien die fließen.

Für mich sind an diesem Abend die Energien ausgesprochen angenehm und stark geflossen, und ich freue mich sehr darauf, die neu Kennengelernten bei weiteren Meetings zu treffen und uns gemeinsam auf den Weg zu machen, die spirituelle Reise zu beginnen, weiterzugehen, weiter zu lernen und zu entwicklen.

Realef 

es gibt sie wieder…

die Reclaimingstammtische
… nein wir sind nicht sündig… Gott ist für uns nicht etwas Männliches, das irgendwo dort oben sitzt und erwartet dass wir uns abmühen und unser Seelenheil erwerben…
Die Erde geheiligt … jedes Lebewesen hat einen göttlichen Anteil in sich und wir benötigen keine heiligen Bücher oder Gurus… die Wahrheit ist in uns… die Energie und Lebensfreude kannst du wahrnehmen.. die spielerische Freude am Leben zu sein und zu wachsen wieder erleben…

diesen Weg wollen wir auch nach außen tragen und deswegen trotz des Aufwandes veranstalten wir nach einem Jahr Pause wieder Stammtische

Alle 2 Monate (die ungeraden) wird es einen Stammtisch geben. Die Lokalität wird wechseln. Diesmal sind wir im Nichtraucherraum im Cafe Baltimore.
In unverbindlicher Form soll diese Veranstaltung die Möglichkeit geben die Leute hinter Reclaiming-Graz kennenzulernen und (so hoffen wir) Lust machen bei einem Jahreskreisfest oder Ritual teilzunehmen bzw. den Weg mit uns weiterzugehen.
Natürlich wird es auch ein paar Anregungen und eine kurze Vorstellung von Reclaiming geben. Einige Zeitschriften von ReclaimingQuarterly werden aufliegen und weitere interessante Dinge.
Anmeldung wäre toll, aber auch spontan Entschlossene sind (notfalls ohne Anmeldung) willkommen.

Anmeldung über Kontaktformular, e-mail oder 0676 6462460

http://baltimore.stadtausstellung.at/

 

Stammtisch 12. Jänner 2018

Der erste Stammtisch im neuen Jahr- der erste Reclaiming Stammtisch für mich überhaupt. Natürlich war ich aufgeregt, natürlich war ich gespannt, vorbereitet und präpariert mit Texten und „Reden“ für die Eröffnung, das Willkommen heißen, den Mittelteil des Abends, mit Antworten für Fragen die gestellt werden könnten, mit Erklärungen und zusammengekratzten Erfahrungen meines bisherigen Tätigkeit im faszinierenden spirituellem Bereich. 

Und natürlich kam alles wie immer anders als man denkt: beginnend damit, dass ich zu spät kam! Ich! Zu spät! Beim ersten Stammtisch! Das war doch wirklich nicht zu glauben! 

Doch mittlerweile bin ich überzeugt davon, dass nichts zufällig passiert. Irgendwo dahinter steht ein Grund, ein Plan möglicherweise- auch wenn ich die Zusammenhänge noch lange nicht verstehe, nicht nachvollziehen kann- vielleicht auch niemals können werde.

Beim Eintreffen, das sich bei mir wie immer recht hektisch gestaltet hat, fand ich eine Gruppe aus bekannten und unbekannten, aber durchwegs sympathischen und angenehmen Gesichtern vor- und eine Ruhe und freudige Zufriedenheit in der Stimmung, dass ich mich, in meiner Hektik und meinem Wirbel, kurzfristig als Störenfried empfand, der in eine ruhige Welt eindringt und alles unnötig aufwirbelt. Ceru lächelte, ich glaube wissend und nachsichtig, weil ich immer ein wenig Wirbel mitbringe, und es ein wenig dauert, bis ich voll und ganz im Hier und Jetzt angekommen bin. Die Ruhe und Gefasstheit die er an den Tag legt, hilft mir runter zu kommen, mich zu sammeln, mich an ihm zu orientieren- meine „base zu chillen“-  immer wieder aufs Neue zu erkennen, dass ich mich im Kreis, wenn auch beim Stammtisch und den Übungsabenden erweitert, außerhalb der Leistungsgesellschaft bewege, in einer Parallelwelt in der mein Selbst die höchste Priorität ist, der einzige Weg- und Richtungsweiser auf meinem Reclaiming Weg, auf meinem „the hidden Path“.
Das war die Orakel Karte die ich zog, an diesem Abend, anstelle einer konventionellen Vorstellungsrunde. Ich habe die Idee sich einander auf diese Art vorzustellen zunächst befremdlich gefunden- was soll ich schon über mich im Bezug auf eine gezogene Karte gänzlich fremden Menschen als Vorstellung erzählen? Zusammenhangloses Gebrabbel das mehr dazu geeignet ist die neuen Gesichter zu verschrecken als einen halbwegs vernünftigen und „normalen“ Eindruck zu hinterlassen. 

Aber wie schon gesagt: nichts passiert zufällig. Und wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge, passte diese Karte unfassbar gut und genau zu der Phase in der ich gerade stecke- und als Ceru aufmunternd zu mir meinte, ob ich nicht beginnen wolle etwas über mich und die gezogene Karte zu sagen- puff-  da war alles weg! Alle Übung und Erfahrung in Gruppenarbeit, in Gruppendynamik, Rhetorik und Sprachverhalten, Gesten und Mimik, alle schön zusammengesuchten und vorbereiteten Einleitungen und Vorstellphrasen und sowieso und überhaupt. Ein schwarzes Loch: was ich? Wer? Wirklich ich? Was soll ich sagen? Fast so was wie Panik. Und wie immer wenn ich meine Notfalls-Generatoren anwerfe, startet unwillkürlich auch gleichzeitig mein Mundwerk 😉 und ich redet und redete, und redete über so ziemlich alles, nur nicht über Reclaiming, wie wir uns trafen, was wir machen, was wir vorhaben, warum wir uns treffen. Ich redete quasi meine Orakel Karte tot, redete unsere neuen Gesichter nieder mit persönlichen Geschichten und Eindrücken aus allen Welten- bloß nicht nicht Reclaiming. 
Als ich es dann nach endlosen Zeiten schaffte meinen Mund zu halten und auf das sturmartige Verlassen aller Interessierter wartete, weil ich wieder vergessen hatte, dass ich gerade nicht in der Leistungswelt befand, hatte sich, ein nettes Gespräch in der Gruppe entwickelt, haben alle miteinander und übereinander, über ihre Erfahrungen und Interessen, Motivationen und auch teilweise über ihren bisherigen Lebensweg . Ohne dass ich es wirklich bemerkt oder bewusst wahrgenommen hätte unterhielten wir uns alle miteinander und übereinander, über Dinge die passiert waren, die passieren werden (sofern man das so bestimmt sagen kann), Dinge die passieren sollten und die geplant sind… irgendwann war ich wieder hineingerutscht durch den Schleier in diese noch fremde spirituelle Welt, in der die Seele gegenüber zählt, die Energien die fließen.

Für mich sind an diesem Abend die Energien ausgesprochen angenehm und stark geflossen, und ich freue mich sehr darauf, die neu Kennengelernten bei weiteren Meetings zu treffen und uns gemeinsam auf den Weg zu machen, die spirituelle Reise zu beginnen, weiterzugehen, weiter zu lernen und zu entwicklen.
Realef

Julfeier 21.12.2017

http://www.casaiosono.at/ tolle Stimmung und auch die Möglichkeit im Klangkörper, der im Eingangsbereich steht, zu tönen,
fünf erstmalige TeilnehmerInnen,
Intention wurde eifrig gemeinsam umgeplant – schlussendlich: Wir lassen Vergangenes aus dem alten Jahr dankbar los und öffnen uns für neue Wege und Herausforderungen im neuen Jahr und lassen etwas Neues ans Licht kommen.
Nach einer Elementereinigung mit Hilfe der Vibration einer 50 cm Schamanenrahmentrommel und dem üblichen Anfangsteil wurden die Lichter gelöscht und Erfahrungen mit der Dunkelheit wurden geteilt, wobei scheinbar auch die eingeladenen Wesenheiten sich zu Worte meldeten, danach erfolgte eine angeleitete Trancereise in der wir unser Herz öffneten und Dinge, Personen, Eigenschaften die uns nicht mehr guttun losließen.
Insgesammt wurden 4 Chants gesungen. Leider funktionierte die Technik nicht immer reibungslos und wir sprengten beinahe die Kapazität des Ofens.
Hinterher wurde gemeinsam gespeist und bei Musik von Gerhard Lipold https://www.youtube.com/channel/UCN6jtUJwD0G1vfsgp_7oPDg geplaudert.

Danke für die 5 Wagemutigen und hoffentlich bis bald!

KoreŽ Chant * (einer der 4 Chants)
https://www.youtube.com/watch?v=yZmrjl5J0kE
Ref:
She changes everything She touches
And everything She touches changes

Her name cannot be spoken, Her face was not forgotten
Her power is to open, Her promise can never be broken
Ref
All seeds She deeply buries, She weaves the thread of seasons
Her secret, darkness carries, She loves beyond all reason
Ref
All sleeping seeds She wakens, The rainbow is Her token
Now winter‘s power is taken, In love all chains are broken
Ref
Everything lost is found again, In a new form, in a new way
Everything hurt is healed again, In a new time, in a new day
Ref
Bright as a flower and strong as a tree
With our love and with our rage
Breaking our chains so we can be free
With our love and with our rage
We are, Changers, Everything we touch can change
Change is, Touch is, Touch is, Change is
Change us, Touch us, Touch us, Change us

— Lauren Liebling, Starhawk

P.S.: die frage bei der Ritualplanung war wer „She“ ist. Das göttliche Prinzip, das wir mit Göttin bezeichnet und in der Natur und in uns alle auch präsent ist.

MeditationsÜbungsabend12.2017

Tipps und gemeinsame Übungen für die regelmäßige Praxis nach einer umfassenden Vorstellung anhand von Orakelkarten und vor gemeinsamen Chanten waren der Hauptinhalt des tollen Abends.

REGELMÄSSIGE PRAXIS
die Zeit ist knapp, doch bereits die Zeit beim Duschen kann man verwenden um
– eine Erdungsübung bereits unter der Dusche durchzuführen https://www.youtube.com/watch?v=FP5F5y0xUhQ&index=9&list=PLg3dQRY8HYBsZIpl0zETJ8bbG4pUaSYG4 (irgendwann gehts sehr viel schneller) oder eine Aurareinigungsübung
– Atmen mit Händeschwung, beim Einatmen Rücken anspannen und beim Ausatmen Bauch und Brustmuskel mit Vorstellung ich atme Leben ein und atme Schädigendes aus
— Check: wie geht es meinem emotional, physical, mental und spiritual self?
— Bewegungsübung für 3 Selbst : bewusst ihnen beim Atemzug volle Aufmerksamkeit widmen (wie das aussieht könnt ihr beim nächsten Mal erfahren)
— beim Gehen hin und wieder defokussierter Blick
– Visualisierungsübungen in Wartezeiten (z.B.: verschiednenfärbige Kugeln oder einen Apfel visualisieren/vorstellen und den Apfel dann essen)
— Aura fühlen, probieren und Farbe wechseln, oder mit der Aura ein reflektierende Spiegeloberfläche visualisieren
— 5-10 Min hinsetzen und das Blaue einer Kerze beobachten oder irgend eine andere Vorstellung (5 Minuten inmitten von hungrigen Tigern zu sitzen wurde u.A. vorgeschlagen und auch kürzer ausgetestet)

Hinterher wurden zahlreiche Chants durchgesungen.
An einsamer Wiederholungsspitze war dieser Chant:

We are the power in everyone
We are the dance of the moon and sun
We are the hope that will never hide
We are the turning of the tide
https://campfirechants.wordpress.com/…/song-9-we-are…/

Schön wars und ich freue mich schon riesig auf das nächste Mal.

Danke dem Team vom Spektral www.spektral.at – Wie auch alle LeserInnen des Beitrages sind besonders sie herzlich eingeladen mitzumachen um ihre Skepsis u.U. abzulegen.
Erstmals warten wir in den Räumlichkeiten, welche sich als optimal erwiesen.

Infos über erdbasierte Spiritualität – ReclaimingStammtische // Jahreskreisfeiern // MeditationsÜbungsabende