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Litha-Feier 19.06.2026

Nach dem Ende des Rituales bin ich gerade eben mit dem öffentlichen Verkehr nach Hause gefahren. In mir tönte stets „fire transform me, bring me to my passion…“ und ich musste mich mit breitem Grinsen gelegentlich dazu bewegen, was aber bei dem bunten Treiben am Jakomiplatz nicht besonders auffiel.
Das Ritual war schön – es hat mir Kraft, Zuversicht und Freude gegeben.
Wie Eine Reclaiming-Lehrerin sagte: „Magie wirkt“. Inwiefern die Magie dieses Rituales in meinem Leben wirkt, werde ich spätestens zum Yul-Fest sehen. Ich bin gespannt 🙂

Jmd. hat mich gebeten den Plan mitzuteilen, um sich etwas vorzustellen. Daher der Plan – wobei er stets nach den jeweiligen Anwesenden und den Erfordernissen der Situation und Energie leicht adaptiert wird.
Diesmal wurde ein zusätzlicher Chant (Feuer brennt…) getönt und ein Gebet (I commit…) hinzugefügt.

Aufbau:

Nach – Ankommen und der  Begrüßung war geplant die Grundlagen zu erläutern. Diese stehen unter  https://www.reclaiming.at/reclaiming-graz/ (6) – jedoch da kein neues Gesicht dabei war konnte darauf verzichtet werden.
– Besprechung des Ablaufes, dabei wurde die Intention auf
Ich feiere das Licht und nutze die Energie und Feuer um in der 2. Jahreskreishälfte mein  Ziel zu erreichen“

– kurze Chant-Probe (da kein neues Gesicht dabei war und die Chants gut bekannt sind konnte darauf verzichtet werden)
Einstimmung aufs Ritual 5 Minuten Schweigen, persönliches In-Sich gehen

Start des Rituales mit  3maliges gemeinsames Wiederholen der Intention


Elementereinigung:

„Ich will gereinigt sein –  durch die Kraft der Elemente:
Luft, Feuer, Wasser, Erde und Spirit

Luft, durchwehe meinen Körper!
Trage meine trüben Gedanken hinfort
schenk mir Leichtigkeit und Freude
und den Tanz des Schmetterlings

Feuer, entflamme mich!
Verbrenne meine Angst und meinen Zorn
und bereite den Boden
für neues Wachstum

Wasser, umspüle mich!
Trage den Schmutz, der an mir haftet, fort!
Reinige mich und heile mich
mit deiner Urkraft

Erde, trage mich!
Nimm das in dich auf,
was für mich zu schwer ist
und schenk mir einen sicheren Stand

Spirit, lass diese Reinigung geschehen
und segne sie
mit deiner unendlichen Kraft!“ (von Pearl Branskaldi)

– klassische angeleitete  Erdungsübung „Baum des Lebens“

Das Kreisziehen erfolgte klassich  Athame,  wobei angeregt wird sich die Barriere mit blauem Schleier vorzustellen

Einladen der Elemente erfolgte mit dem oftmaligem chanten von „Air I am, fire I am water, earth, and spirit I am“ — Andras Corbin
https://www.youtube.com/watch?v=Im8we9E8eio&list=RDIm8we9E8eio&start_radio=1

Dann erfolgte die Einladung aller, die wir im Ritual (ähnlich wie auf einer Partie) dabei haben wollten. Klassisch nach Reclaiming:

Ack Allies: (Einladen der Alliierten, sowie Geister des Ortes)

Anchestors, descendents: (Einladen der Vor- und Nachfahren)
und als Götter wurden der keltische Sonnengott Lugh sowie die hawaianische Feuergöttin Pele eingeladen.

Hauptteil:

  • Ein Blatt Papier lag vor uns und es wurde gezeichnet, aufgeschrieben, was wir bis Jul erreichen wollten. 3 unterschiedliche Orakeldecks boten Unterstützung an. Empfohlen wurde die Legung „Das Kreuz“ (weiß nicht ob die Bezeichung für das 4er-Syste korrekt ist)
    Danach wurde wieder gechantet
    Spirits of Fire come to us. We will kindle the fire. Spirits of Fire come to us. We will kindle the fire. We will kindle the fire, dance the Magic Circle round. We will kindle the fire. We will kindle the fire…“ https://trigoddess.org/chants/Spirits%20of%20Fire.mp3   

Wir haben das Feuer bereits eingeladen doch brauchen noch mehr, deswegen wurde eine Visualisierungsübung der Sonne (Aufnahme über Solaplexus und über Chakren aufsteigend … usw.
 „Lebensfunke und verzehrendes Fieber, Macht zu erschaffen und zu zerstören, komme zu mir in freundlicher Gestalt. Umarme mich mit Schöpferkraft und der freudigen Ekstase des Lebens. Goldene Sonne, Flamme des Herzens. Sie jetzt hier. Sei willkommen….“
Für mich war die Feuerenergie intensiv vibrierend spürbar und ich benötigte eine kurze Pause bevor
„ Fire transform me bring me to my passion, fire transform me bring me to  my passion
I choose life  – yes – I choose courage / I choose life  – yes – I choose courage
to dance among the flames, to dance among the flames  – (Kellianna?)
https://www.youtube.com/watch?v=OTIrJpjP4Wg&list=RDOTIrJpjP4Wg&start_radio=1
angestimmt wurde und wahrscheinlich fast 10 mal gechantet wurde

Nach einem Becher Vöslauer ging es weiter mit der angeleitete Übung „Wish-Bird“  (aus https://www.goodreads.com/en/book/show/38256371-elements-of-magic )

Nach Sitzen  auf Sitzkissen und Reflexion – Teilen erfolgte die
Verabschiedungen (Lugh, Pele, Vor-Nachfahren, Geister, Elemente)  und Auflösen des Kreises

Litha 24. Juni

Drei Tage nach der Sommersonnenwende, an der die Sonne ihren höchsten Punkt am Horizont erreicht und ihre kraftvollsten Energien entfaltet bzw. die Fruchtbarkeit der Natur auf der ganzen Nordhalbkugel zu sehen ist, kamen wir wieder zu einer gemeinsamen Feier zusammen. Zu einer der ältesten und bedeutendsten Feste der Menschheit und so auch im keltischen Jahreskreis, um die herum sich zahlreiche Brauchtümer gesammelt haben. Diese Feier/dieses Fest wird auch Mittsommer, Johanni, Venusfest oder auch Litha genannt, benannt nach der Göttin Litha, die Überfluss und pure Lebenskraft verspricht, gleichzeitig aber auch das Prinzip der Ausgewogenheit lehrt.

Selbstverständlich war Göttin Litha, neben Demeter und Baldur, unseren Ahnen, Naturgeistern und Krafttieren unser wichtigster Gast!!

Wir haben ein größeres Feuer entzündet, um die Sonne mit ihrer lebensspendenden Energie zu ehren und zu feiern. Auch ein Strauß von Johanniskraut war zugegen, der im besonderen Zusammenhang mit dem Johannistag steht.

Diesmal veranstalteten wir unser Ritual auf einem Wiesengrundstück in Unterthal, das wir für diesen Abend gegen eine Spende zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Bei der Feier waren insg. 7 Personen anwesend, neben bekannten Gesichtern auch willkommene Gäste.

Nachdem wir unseren Ritualplatz gemeinsam mit bunten Tüchern, Kerzen und Laternen gestaltet haben, setzten wir uns zusammen, um gemeinsam den Ritualablauf zu besprechen, wichtige Informationen über Reclaiming und über das Lithafest zu geben, eine gemeinsame Intention für den Ritualablauf zu finden und einzelne Ritualelemente bzw. –dienste untereinander aufzuteilen.

Nach längeren Überlegungen und gemeinsamen Austausch (war nicht so einfach!!) entschieden wir uns für die folgende Intention, welche auch den Kernteil unseres Rituals bestimmte: 

Wir entzünden heute das Feuer der Sonnenwende, feiern mit Freude die Fülle und Schönheit des Lebens, bitten um eine reiche Ernte unserer Taten und übergeben dem Licht des Feuers unsere schmerzhaften Erfahrungen und unseren Ballast zur Transformation.

Diese Intention bestimmte auch unseren Kernteil des Rituals, beim dem wir Zetteln beschrieben mit unseren persönlichen Hindernissen zur Transformation in das Feuer übergaben.

Während der Feier waren alle Personen beim Ritual voll und ganz präsent und es war eine besondere heilige Atmosphäre zu spüren.

Natürlich wurden die 4 Elemente mit den 4 Himmelsrichtungen am Anfang des Rituals angerufen und am Ende wieder in Dankbarkeit entlassen.

Beim Ritual selber haben manche Personen sich auch etwas mitgeteilt.

Nachdem wir feierlich mit Gesang den Kreis aufgelöst haben, sind wir noch beim Grillen eine Zeit lang zusammen gesessen und haben den feierlichen Abend angenehm ausklingen lassen.

Ach ja! Und wir hatten mit dem Wetter wirklich Glück an diesem Abend! Obwohl das Donnern aus der ferne schon zu hören war und ein schwarze Wolke über uns bereits zu nieseln begann blieben wir trocken. Die Wettergötter gaben uns einen Aufschub und es begann erst zu regnen als sich unsere Feier langsam auflöste.

Obwohl unser meisterfahrenstes Reclaiming-Mitglied aus privaten Gründen bei dieser Feier nicht mit dabei sein konnte, ist die Feier wohl gut gelungen und alle Personen konnten mit einem gewissen feierlichen feeling, vielleicht sogar mit neuen Anregungen nach Hause gehen.

 

Litha

Sommersonnenwende
Mittsommer

Die Sommersonnenwende ist Höhepunkt und Abschied zugleich:
der Höhepunkt der Sonne, der Abschied von den langen Tagen. 
Es ist der längste Tag des Jahres- man soll sich an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern. 
Die Sonnwendfeuer werden entzündet: sie sollen böse Geister abhalten, und ein Sprung über diese heiligen Feuer sollen Glück bringen. 
Die Türen werden mit Johanniskraut, Fenchel und Birkenzweigen geschmückt.

Wir ziehen diesen Kreis gemeinsam mit allen, die mit uns über die Mittsommerfeuer springen wollen, um sich des Lichtes zu erfreuen, der Vergänglichkeit zu erinnern, das Glück ins Haus und die bösen Geister fern halten wollen. 

Anmeldungen aus organisatorischen Gründen bitte bis spätestens 18.06.2017 an : Reclaiming.graz@gmail.com

Ritualort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.