Müde, ausgelaugt und träge ging ich zum Ritual; begeistert, beschwingt und energetisch aufgeladen verlies ich es.
Intention: „Wir feiern die erste Ernte und alles, was uns gelungen ist. Mit der Energie der Schnitterin lösen wir uns von dem, was für uns nicht mehr passt. „
Einzigartige Individualitäten kamen zusammen, um gemeinsam dieses Ritual zu beschreiten. Nach der Durchbesprechung des Rituales und Proben der Chants wurde zur Vorbereitung 5 Minuten geschwiegen.
Nach dem üblichen Reclaiming-Ritualaufbau mit gemeinsamer wiederholter Intentionsverkündung, Reinigung und Erdung, Kreisziehen und Einladen der Elemente und Wesenheiten/Götter bereiteten wir uns auf den ersten Teil vor, indem wir gemeinsam oftmals:
„There is no time but now,
there is no place but here.
In the sacred we do stand,
in a circle hand in hand.“ chanteten.
Dann nahmen wir Platz auf Yogamatte und Sitzkissen.
Im Hauptteil wurde über „meine erste Ernte – was mir gelungen ist“ nachgedacht.
Es wurde gezeichnet, reflektiert und Orakel gelegt. Die Aufgabenstellung war ein A3-Blatt zu gestalten.
Im Hintergrund lief Musik von Byron Metcalf (hier leistete mein mitgenommener Marhall-Verstärker gute Dienste).
Nachdem unsere Zeichnungen nach ca 25 Minuten fertig waren standen wird auf und bildeten mit den Händen einen Kreis und chanteten und bewegten uns zu:
„RISE UP AS ONE“.
(Rise up as one – time for awaking
rise up as one – time to be reborn. (2x)
Forging, feeling, changing, healing. (2x)
Beim wahrscheinlich >12(?) Mal war die Energie hoch, wir bewegten die Hände und Füße und wiederholten nur mehr einige Mal „forging, feeling, changing, healing“ und entließen die Energie nach oben. (ein tolles und energetisierendes Erlebnis)
Dann begann der 2. Hauptteil – wir reflektierten was uns hindert bzw. was wir aus unserem Leben „wegschneiden“ sollten.
Wir nahmen einen Holzkegel der uns repräsentieren sollte und befestigten daran etwas, das uns hindert – bzw. was wir loslassen wollen. Hier standen Bundpapier, Garn und Sticker zur Verfügung.
Eine Schere wurde mit der Energie der Schnitterin aufgeladen und Ceru begleitete das Schneiden mit den Worten:
„Nun sei gelöst, was war gebunden
Kraft und Freiheit neu gefunden.
Was mir schadet, lass ich los.
Und der Abstand werde groß.
Was mich bindet, schneide ich
Und von diesem lös ich mich.“
Nachdem die Arbeit getan war setzten wir uns noch um die Mitte und tauschten uns über unsere Bilder, unsere Erfahrungen und über unser Leben aus.
Es entstand der Wunsch noch einen gemeinsamen Chant zu tönen. Wir entschieden uns für „We are a circle, within a circle, with no beginning and never ending“ und chanteten diesen im Kreis noch einige Male.
Nach Verabschiedung und Auflösen des Kreises wurden noch bio-Apfelchips von Fink https://www.bio-fink.at/verarbeitung_apfelchips.1784.html verzehrt und wir plauderten ausgiebig.
Besonders freut es mich dass auch jmd. aus dem Bundesland Kärnten angereist ist.
Danke D. für das Mitnehmen der Getreideähren.
Danke allen für die großzügige Spende.
Seit Covid hat mir diese Ritual am besten Gefallen – nochmal herzlichen Dank allen!