Schlagwort-Archive: Meditation

Reclaiming-Übungsabend

offener Reclaiming Übungs/MeditationsAbend
genaues Programm wird noch erstellt

Erden, Kreis bilden, kurzer Elementechant
ggf. kurze Einführung: warum/wozu sollte man eine regelmäßige Praxis einrichten?
2, 3 Methoden um den Geist zu beruhigen (eine davon ist Meditation :-), Gruppenübungen, Visualisierungsübungen, gemeinsames Chanten, noch ein paar Übungen, zum Abschluss nochmal Kreis bilden und ein paar Chants und hinterher gemeinsam noch zusammensitzen, plaudern, etwas knabbern und trinken.
Wenn vorhanden eventuell eine Decke oder Sitzunterlage mitnehmen!

Kosten: Freiwillig Spende von zumindest 1 Euro

Reclaiminghandy (für Fragen oder um dich zu uns zu lotsen: : 06766462460
www.reclaiming.at

Anmeldung bis 06.September wird gewünscht: ReclaimingGraz@gmx.net, oder mit Kontaktformulare (hier)

ReclaimingStammtisch Aug

Moderierter Stammtisch:
„Leiden am sinnlosen Leben“ und
„Was ernten wir im Leben“
mit allem was dazu, darüber, dadurch, dagegen einfällt.

Unser Stammtisch soll eine, in lockerer und unbefangener Atmosphäre, gelöste Möglichkeit bieten, sich mit Gleichinteressierten auszutauschen- oder weil man neugierig ist, einfach mal vorbeizuschauen.

Wir haben uns dennoch überlegt, jedes ungezwungene Zusammentreffen im Rahmen unserer Stammtische mit einem „roten Faden“ zu versehen- daran kann man sich festhalten, wenn einem , im schlimmsten Falle, mal wirklich gar nichts mehr zu reden einfällt 😉

Beim diesmonatigen Stammtisch zaubern wir verbal um zwei große Überthemen:
„Leiden am sinnlosen Leben“ und
„Was ernten wir im Leben“
mit allem was dazu, darüber, dadurch, dagegen einfällt.

Wir werden uns diesmal an einem neuen Format* versuchen, das sich ziemlich wahrscheinlich so abspielen wird:
Begrüßung und Vorstellung von Reclaiming
Vorstellungsrunde aller
moderierter Teil
„Pause“
freies Plaudern

Imbolc / Stammtisch

Das Imbolcfest fand diesmal im Casa Iosono statt. Wir waren eine nette Gruppe mit 9 TeilnehmerInnen.

Im Mittelpunkt des Festes stand Brigid, als bekannteste und mächtigste keltische Göttin und als Göttin der Heilkunst, Schmiedekunst und der Inspiration.

Vor dem Besprechen des Ritualablaufes habe ich einige einführende Worte zum Imbolcfest bzw. zur Göttin Brigid gesagt.

Nachdem wir den Ritualablauf besprochen und dann die ersten Schritte des Rituals (Reinigung, Erdung, Kreisziehen, Einladen der Elemente, Naturgeister und Göttin Brigid) kamen wir zum wichtigsten Teil des Rituals: eine Kerzenmeditation.

Eingeleitet wurde sie mit einer speziellen Meditation, die gleichzeitig erdet, eine Verbindung schafft mit dem göttlichen Kosmos, die reinigt und Blockaden auflöst und in die innere Mitte und in die Entspannung bringt.

Im Kerzenritual verabschiedeten wir uns von der Winterfinsternis und reinigten uns vom Schmutz der Dunkelheit.

Danach hießen wir den Frühling freudig willkommen und es wurden in der Mitte immer mehr Kerzen angezündet, so dass der Raum immer heller wurde.

Es führten mehrere Fragen durch das Kerzenritual (z.B. bezogen auch auf die Schätze, die man sich im Winter angeeignet hat) und jeder konnte sich ein Blatt und einen Kugelschreiber, bzw. Malstifte nehmen und kreativ arbeiten.

Im dritten Teil der Kerzenmeditation hießen wir Göttin Brigid mit einem Lied (Welcome Breed, O Breed is come, Breed is welcome) willkommen. Um mit ihr besser in Kontakt zu kommen, lag auch ein Bild von ihr in der Mitte (vor allem für diejenigen, die Brigid noch nicht so gut kennen). Schließlich ließen wir uns von Göttin Brigid ansprechen und inspirieren und wer wollte konnte auch diese Inspiration kreativ ausdrücken.

Zum Abschluss sangen wir das Lied „Spirit of fire, come to us“ und tanzten dazu mit voller Freude im Kreis.

Nachdem Ritual sind noch einige zu einer Jause geblieben. Aufgetankt und inspiriert gingen wir dann schließlich nach Hause.

von TARA

STAMMTISCH 07. Februar

Den ersten Stammtisch im neuen Jahr begannen wir im Cafe Erde, wo wir im Jahr 2016 monatlich Stammtische veranstalteten.
Nachdem wir im Erdgeschoss gegessen hatten verlagerten, die noch verbliebenen Leute, den Stammtisch in den ersten Stock.
Dort stoß jmd. das erste Mal zu einer ReclaimingVeranstaltung und es entwickelten sich interessante Gespräche rund um „die 5 biologischen Naturgesetze“ nach Hamer, Biodanza, Meditation, Heilquellen, Naturspiritualität, Freizeitgestaltung….

Laut dem Aufruf der Göttin, der von Ceru beim Stammtisch zitiert wurde (u.a…. Ehret Mich fröhlichen Herzens, denn seht, alle Akte der Liebe und der Freude sind Meine Rituale. Lasst in euch walten Schönheit und Stärke, Kraft und Leidenschaft, Ehre und Demut, Heiterkeit und Ehrfurcht…https://reclaiming.de/reclaiming/der-aufruf-der-goettin/
verlegten 4 Mitglieder den Stammtisch nach Sperrstunde ins Q. Soilwork wurde als Eröffnungsband gewünscht und nach Ziehen eines Kreises belebten wir den Tanzboden bis leider kein Bus mehr nach Hause fuhr…

von CERU

Reclaiming-ÜbungsAbend

offener Reclaiming Übungs/MeditationsAbend
(Über)Thema: Erdung
Intention:
1 die Fähig- und Fertigkeiten der Anwesenden durch Gruppenübungen zu stärken um die gemeinsamen Rituale wirkungsvoller zu erleben bzw. sie mitgestalten zu können
2 Sowie gemeinsames Üben von Reclaiming-Grundübungen für die persönliche Praxis, die wirksame Werkzeuge sind, die das Leben bereichern und die Selbsterkenntnis -entwicklung fördern.

Kosten: Freiwillig Spende von zumindest 1 Euro

Reclaiminghandy (für Fragen oder um dich zu uns zu lotsen: : 06766462460
www.reclaiming.at

Anmeldung bis 11.Jänner wird gewünscht: ReclaimingGraz@gmx.net, oder Kontaktformular hier

Geerdet sein: wir ziehen Energie aus der Erde, ein gut geerdeter Stand bringt Stabilität und Sicherheit und er macht magisches Arbeiten erst effektiv. Viele Menschen, so wie auch vorher, nehmen ihre Füße kaum mehr war. Doch effektiv wird der Energiefluss wenn wir ein Gefühl für die Füße entwickeln, bewusst stehen und vielleicht die Energie durch Kribbeln oder ähnliche Sensationen wahrnehmen. – 1.) Kreisbildung / KalaKala-Ritual/ Aurakreisen/ Befragung Anteile/ 3-Self-Alignment 2.) Erdungsteil mit Wahrnhemungübungen und 2 Erdungsarten 3.) Gruppenübungen – gemeinsam Atmen – Energie fühlen – angeleitete Visualisationübung – 1-2 Chants 4.) plaudern und Snacks verzehren

Mabon, 23.09.2018

Goldener kann der Sommer nicht Abschied nehmen, leuchtender der Herbst nicht Einzug halten! Am Tag, an dem das Licht die Dunkelheit küsst, zur Herbst-Tag-Nacht-Gleiche, zu Mabon treffen wir uns in einem versteckten Garten. Alte Apfelbäume besiedeln ihn, es duftet wunderbar nach Ernte und die hohe Hecke umarmt uns wie eine schützende Mauer. Die Luft ist weich und mild an diesem Nachmittag.

Es ist ein Garten, der einlädt, entdeckt zu werden, ein Paradies für die Kinder! Ja, auch Kinder nehmen an den Jahreskreisfesten teil. Sie sind unsere Nachfahren, die unsere Ahnenlinien fortführen. Die Früchte unserer Saat, die wir stolz in die Welt entlassen dürfen. Sie sind es, die noch eng mit der Natur verbunden sind, die uns helfen, die Verbindung zu halten.
Deshalb sind sie nicht nur dabei, sie nehmen auch aktiv am Geschehen teil: Sie helfen bei der reinigenden Räucherung, sie rufen die Geister der Elemente. Ein sanfter Wind streicht durch die Apfelbäume, die Geister antworten dem Ruf.

Eine Teilnehmerin schlägt die Trommel, ihr Rhythmus hält den Kreis zusammen. Denn bei aller Ungezwungenheit und Dankbarkeit für die reiche Ernte dieses Sommers, sind wir uns heute besonders bewusst, dass die Zeit des Überflusses zu Ende geht. Die Gedanken schweifen gerne ab, in die Erinnerung an die schöne Ferienzeit, aber auch in die Zukunft, zum kommenden Winter. Wir stehen, wieder einmal, an einer Schwelle. Bei diesem Fest wechseln sich Genuss und Freude stetig ab mit der Innenschau. Der heiße, gewürzte Apfelsaft erfreut die Sinne, doch er bringt auch die ersten Flämmchen des wärmenden Feuers in unser Inneres. Feuer und Wärme, die wir brauchen werden, wenn die dunkle, kalte Jahreszeit kommt.

Dieses Feuer hält uns heute noch lange. Als das Ritual schon längst beendet ist, bis spät in die Nacht hinein, bleiben wir sitzen. Wir braten Maroni, atmen in der lauen Luft die letzten Düfte des Sommers, halten uns am Lichtschein fest, während sich die kühle Dunkelheit wie ein schützender Schleier um uns legt. Die Zeit der Ruhe beginnt…

Fotos: http://www.reclaiming.at/mabon2018-2/

Ritualworkshop 7. September

In unserer Gruppe gibt es gibt keine festgelegten, dauerhaften Leitungspersonen sondern die Aufgaben sollen rotieren.
Und auch die Ritualplanung geschieht abwechselnd und dadurch bekommen Mitglieder die Chance an Erfahrung und Selbstwirksamkeit zu wachsen.

Doch was macht ein Reclaimingritual aus? Das war die Grundfrage.
Sollte uns jmd. aus einer Reclaiminggemeinschaft aus Amerika, Australien, England, Deutschland oder sonst irgendwo zufällig besuchen sollte die Person sofort bemerken das es ein Ritual der Reclaiminggemeinschaft ist.

Der mir am wichtigsten Punkt ist: Wir haben eine Intention. Das Ritual richtet sich auf die Intention aus. Die Frage bei der ritualerstellung sollte oftmals lauten: was passt besser zu dieser Intention. Welche Methoden passen, welche Lieder (Reclaimer*Innen singen viel und gerne) und was sonst noch passt zur Intention?

Was sonst noch wichtig ist EIEIO EEE kann unter dem Text „Was ist reclaiming?“ (obere Menübalken) nachgelesen werden.
von Ceru

Meditation-Übungsabend August 2018

Thema: „Tagespraxis – Lebensenergie 2“
Ort: Spektral

Plan:
Erden, Kreis bilden, kurzer Elementechant
kurze Einführung: warum/wozu sollte man eine regelmäßige Praxis einrichten?
Methoden um den Geist zu beruhigen, Gruppenübungen zum Thema Lebensenergie, gemeinsames Chanten, noch ein paar Übungen, hinterher gemeinsam noch zusammensitzen, plaudern, etwas knabbern und trinken.
Wenn vorhanden eventuell eine Decke oder Sitzunterlage mitnehmen!

Falls vorhanden ein kleines Trinkgefäß (für KalaKala-Ritual) und kleines Pendel mitnehmen.

Kosten: Freiwillig Spende von zumindest 1 Euro

Reclaiminghandy (für Fragen oder um dich zu uns zu lotsen: : 06766462460
www.reclaiming.at

Girabesuch

Vor der Sommerpause besuchen wir noch einmal unsere wertgeschätzte Gira.
http://www.temploguaracy.at/index.php/gira-graz-templo-guaracy

Ohne Anmeldung ist bei den Giras jede/r herzlich willkommen. Es wird gesungen, geklatscht.
Wenn der Raum geöffnet wird kann man hingehen und eine Frage stellen oder einfach ohne Frage zur Entität gehen, oder einfach nur anwesend sein und mitsingen, – klatschen.
Hinterher gibt’s eine Kleinigkeit zu essen und trinken. Kosten: freiwillige Spende.

Wir treffen uns um 19:15 vor dem Gebäude beim Haupteingang und gehen dann gemeinsam ca 500m zu Tändelwiese und werden dort ein kurzes ReclaimingVorbereitungsritual machen. Wer es nicht pünktlich schafft kann später (20:00 Uhr) gleich zum Veranstaltungsraum (2. Stock) raufgehen.

Puchstraße 17-21, 8020 Graz

Prinzipien der Gira: http://www.filosofiaguaracyana.com.br/de/principios.php

Stammtisch Juli2018

Auf zum Stammtisch, oder wie J. es nannte „Reclaiminggelage“ – ich verstehe auch dass Stammtisch irgendwie langweilig klingt, aber ob „Gelage“ das richtige Wort ist wage ich zu bezweifeln.
Aber egal wie die Bezeichnung dafür ist – Ich freu mich endlich lieb- und wertgeschätze Personen wieder zu treffen und auch neue Personen kennenzulernen und sie, ggf, für Reclaiming zu begeistern.
Diesmal bin ich entspannter, da ich den Stammtisch nicht organisiert habe. Denn das letzte Mal als ich für 10 Personen reservierte fühlt sich ein Teil in mir verpflichtet für die reservierten leeren Plätze mitzukonsumieren…

Einige Anregungen, die ich zum heutigen Thema Lebensenergie geben will, sowie einige Orakelarten habe ich in der Tasche.
Durch Bauarbeiten verspätete sich der Bus und ich betrete den Bierbaron, der diesmal das Reclaimingelage beherbergt, 5 Minuten später.
Bereits 2 Gäste sind bereits anwesend – davon hat eine Person das erste Mal zu uns gefunden und H. war zuvor ein Mal beim letzten Jahreskreisfest dabei. Bald darauf kommen weitere Personen bis wir 8 Personen zählen.

Es waren zumeist gleichzeitig 2 Gesprächsstränge im Gange und dazwischen nahmen sich 1-3 Personen ständig eine Essensauszeit. Soviel ich mitbekam wurden Urlaubserfahrungen, Yoga und spirituelle Praktiken geteilt, Politische Situation, Durchrechnungszeiträume usw besprochen…. jmd. brillierte mit tolle Wissen über Indien, Götter und Theosophen, was nicht immer vom Monolog zum Dia- oder Multilog wechselte.
Unser Jugendbeauftragter kümmerte sich mit vollem Einsatz um unseren Jüngsten Teilnehmer und es wurde gemeinsam gezeichnet, Geschichten erzählt und gerätselt.

Nicht alle Erwartungen der Anwesenden wurden erfüllt und nach Wissensdemonstration und schmackhaftem Mahl verlies der erste geschätzte Gast die Veranstaltung.
Da nun die grobstoffliche Energieaufnahme in Form von Nahrung abgeschlossen war, war nun endlich Zeit für die Orakelkarten.
Ich hatte 4 Orakel-Sets mit. Der Vorschlag Karten zu ziehen und dann etwas über sich bzw. die Karten zu erzählen wurde nicht von allen begrüßt.
Neben der Vorstellung und dem Besser-kennen-lernen der KartenzieherInnen (nicht alle nahmen teil) zeigten einige gezogene Karten auch ein Thema auf, das in der/dem Zieher/In liegt und nicht wahrgenommen werden will.
Erfahrungen, Schwierigkeiten, Freuden, Leidenschaften, Hobbies und Gesellschaftskritische Anregungen wurden bis nach 01:00 Uhr ausgetauscht.
Dazwischen wurden auch 2 signierte Bücher von einem anwesenden Autor verschenkt.

Eigentlich war das Thema Lebensenergie – aber es war nie passend ein Gespräch oder das Mahl zu unterbrechen um einen kurzen Monolog über Lebensenergie zu führen.

Glücklich, zufrieden und begeistert lese ich zu Hause vor dem Schlafen gehen das Zitat:
…. Menschen lernen, während sie ihre Geschichte erzählen, dass sie sich selbst entdecken können, wenn sie beginnen, sich für die anderen kämpfenden Menschen zu interessieren, mit denen sie in der Welt leben
bezüglich Lebensenergie kann ich nach dem Stammtisch diesen Eintrag machen:
Das Zusammenkommen von authentischen und sich nicht hinter sozialen Rollen versteckenden Menschen die ihre Erfahrungen und Kämpfe im wertschätzenden Dialog teilen steigert die Begeisterung und somit auch die Lebensenergie.
Mit einem Lächeln ging ich ins Bett und wachte energetisierter am nächsten Tag auf um glücklich gleich Sisyphos zu meinem Stein zu gehen.

Litha17.Juni2018

Den Kopf noch voll von den möglichen Elementen die wir im Ritual einsetzen könnten (ich war diesmal der Hauptplaner) machte ich mich voller Freude auf den Weg zur Theosophischen Gesellschaft.
Obwohl die Sommersonnwende, oder das Lithafest, erst einige Tage später war feierten wir es schon viel früher. Einige Personen waren nämlich am richtigen Termin verhindert und ein so wichtiges Fest als „Paganist“ (c Klara 😉 nicht zu feiern geht gar nicht – also besser zu früh als gar nicht feiern.
Ich hatte eine ungefähre Intention im Kopf.
Natürlich geht es um Freude, Lebenslust, Feiern und zugleich auch schon vorbereiten auf die bald kommende dunkle Zeit – denn die Nächte werden nun wieder länger.
Beim letzten Jahreskreisfest waren insgesamt 16 Leute – so viel wie noch nie – dabei und die Energie war toll.
Mit Begeisterung und bepackt wie ein Lastesel mit Rasseln, Trommeln, Ritualzeug, MP-3Verstärker, CD-s, Räucherwaren, Kerzen, Schmelzfeuer, Tücher, Malutensilien, Essen schritt ich stolz in den ehrwürdigen Theosophischen Saal.

Doch was war los?
Auch nachdem wir mit den Beginn 30 Minuten warteten waren wir nicht einmal die Hälfte der Personen vom letzten Mal.
Ich nahm in mir Enttäuschung wahr und mein Sprechendes Selbst sagte „da siehst du? Schade um die Zeit die du investiert hast, du hättest etwas Schönes, Entspannendes das Wochenende machen können. Nun hast du wieder fast das ganze Wochenende umsonst versch… anstatt dich anderen so notwendigen Dingen zu widmen“
Aber eine kleine Übung und ich verband mich mit den anderen 2 Selbsten.
Mein kindliches Selbst/die Wildnatur sagte: „Chanten, singen, Malen – ich freue mich. Lauter tolle Leute, genau die richtige Zahl – so kannst ich auch mit allen quatschen und spielen ;-)“
Eine Definition von Magie ist auch „Den Bewusstseinszustand nach Belieben zu verändern“. Also brauchte ich einige Minuten bis ich die Enttäuschung in Freude und Begeisterung veränderte.

Gemeinsam wurde unsere Intention so niedergeschrieben: „Wir feiern gemeinsam mit Lebensfreude den längsten Tag des Jahres und die Fülle des Lebens“.
Dann wurden die Rollen verteilt.
Hier sage (schreibe) ich: Danke für das aktive Mitmachen!
Erstmals hat Bexa die Begrüßung, Einleitung und Grundlagenerklärung übernommen und uns ein uns vorher nicht bekanntes Lied beigebracht. Die Erdung von K. war toll und wirkungsvoll. Die Herbeirufungen von M. waren wie gewohnt in eloquenter Brillianz und auch Taras Herbeirufung der Krafttiere war sofort spürbar. Danke!
Nach dem üblichen Reclaiming-AnfangsRitualaufbau mit Intention, Reinigung (diesmal mit Räuchern) Erden, Kreisziehen, Einladen der Elemente und anderer unterstützender Kräfte ging es zum Hauptteil.

Zuerst leitete ich eine Visualisationsübung an, in dem wir die Sonnenenergie spürbar über das Bauchchakra aufnehmen und dann die Feuerenergie ähnlich wie Kundalinienergie aufsteigen liesen und unsere Aura „anfeuern“. Danach war Zeit die Feuerenergie und Begeisterung auszudrücken – sich zu bewegen, tanzen, rasseln, Laute von sich zu geben – sich lebendig zu fühlen. Dies freute das Kindliche Selbst/bzw. die Wildnatur. Zum Abschluss wurde mit Begeisterung gechantet.
Der 2. Teil (der leider in der Intention nicht niedergeschrieben ist…) bestand darin uns zu erinnern welche wärmenden Erinnerungen wir bereits jetzt für die Kalte Zeit einlagern können. In der Ritualvorbereitung habe ich mir das Zitat von Albert Camus aufgeschrieben: „“In den Tiefen des Winters erfuhr ich schliesslich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.“
Das Angebot war während 20 Minuten „American Indian Chants“ von Gerhard Lipold zu malen, zu zeichnen oder Erinnerungen aufzuschreiben deren Erinnerung uns wärmt.
Also normalerweise nicht-malende-oder-zeichnende-sparflammenkreative-Person tat ich mir erst mit der Aufgabenstellung schwer – aber nach einiger Zeit konnte ich einige für mich bedeutsame Zeichen malen und angenehme Erlebnisse niederschreiben.
Doch meine Erkenntnis war: es fehlt mir neben den angenehmen Erlebnissen ein wirklich bedeutsames Ereignis der Lebensfreude. Ich nahm mir vor ab nun achtsam zu sein um die Gelegenheit nicht verstreichen zu lassen.
Danach wurde noch gechantet und nach Auflösen des Kreises bei Apfelchips und Co sowie bei Hintergrundmusik geplaudert.

Diesmal hatten wir beim Ritual die bisher jüngste Teilnehmerin mit 7 Jahren dabei und den wahrscheinlich bis jetzt ältesten Teilnehmer. Danke fürs Mitmachen!
Ich fand die Feier, schön und stimmig und alle die Rollen übernahmen konnten Erfahrung sammeln. Durch die Reflexionszeit beim Malen kam mir eine wichtige Erkenntnis, die dazu führte dass ich noch lange mit lachenden Herzen, voll mit Begeisterung auf ein Ereignis das einige Tage nach dem Ritual stattfand zurückblicken werden.
Und auch die quantitative Anzahl der Personen war optimal für die weitere Entwicklung der Kerngruppe — Danke und gesegnet seis!
Fotos: http://www.reclaiming.at/litha2018/