Schlagwort-Archive: Jahreskreisfest

Jul

Wintersonnenwende 

Es herrscht die längste Nacht und der kürzeste Tag. Wir feiern die Geburt von Neuem- von neuem Leben und Licht- es ist die Geburt der Sonne inmitten der tiefsten und längsten Nacht- ein göttliches Kind wird uns geschenkt. 
Jul beendet die „Zeit zwischen den Welten” die nach Samhain anbrach. Die dunkle Zeit wird an dieser Sonnwendfeier durch das wiedergeborene Licht zunehmend freundlicher. Zwar ist der Winter noch rauh, das Klima noch hart, die länger werdenden Tage jedoch machen Hoffnung und weisen auf die wärmere Jahreszeit hin, die schon bald wieder anbrechen wird.
Wir beginnen uns auf die Rauhnächte vorzubereiten.

Anmeldungen aus organisatorischen Gründen bitte bis spätestens 14.12.2017 an : Reclaiming.graz@gmail.com

Ritualort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Samhain 31.10.2017

Fünf Leute kamen zusammen um gemeinsam Samhain zu feiern.
Zuerst wurde ein Altar für die geliebten Ahnen gestaltet und der Raum dekoriert. Dabei blieb genügend Zeit um kleine Monster die an der Tür klingelten mit Süßem (statt Saurem) zu beschenken oder auch um kurz noch Nikotin zu inhalieren.
Bei der Intention wurde anfangs diskutiert ob wir (Wir ehren unsere geliebte) Verstorbene/Tote/Vorausgegangene oder Ahnen auswählen sollten. Da wir uns nicht einigen konnten pausierten wir bei der Intentionserstellung und machten einen Check-In. Schnell entwickelte sich ein Gespräch über unsere Verstorbenen und wir erzählen uns Geschichten über unsere Vorausgegangenen, ihre letzten Tage und Anekdoten über eine Stunde. Damit waren wir, obwohl nicht geplant schon bei der Intention, denn wir ehren jmd. wenn wir seine Geschichte erzählen.
Danach einigten wir uns auf folgenden Intention:
Wir ehren unsere lieben Toten/Verstorbenen und bitten um ihre Gaben, damit wir (unser Leben) mit Zuversicht, Kraft und Freude erfüllt leben können.

Danach vollzogen wir gemeinsam, recht spontan, das Ritual mit dem Hauptteil dass wir für jeden geliebten Vorausgegangenen ein Teelicht anzündeten. Wobei zur Reinigung so umfassend geräuchert wurde, dass nach Ritualende bei Öffnen der Tür der Rauchmelder im Nachbarraum abging.
Hinterher wurde gespeist und geplaudert bis zum 1. November.

 

P.S.: 
das Veranstaltete Reclaiming in USA zu Samhain/Halloween: 

https://www.youtube.com/watch?v=kzw40xupfOY&list=PLj2mapKdxl7SsBHRvOXjltMAMq40B1Fir&index=15

Samhain

Die Nacht zwischen den Welten…

An diesem Tag stirbt der Sonnengott, und die Göttin übernimmt die alleinige Herrschaft über die Erde- der Winter bricht an. Neumodern auch als Halloween bekannt. 

Im Jahresrad steht Samhain Beltane gegenüber, sozusagen Beltanes dunkler Zwilling und ist eines unserer wichtigsten Feste im Jahreskreis: 
In dieser Nach verschmelzen die Welten, an keinem anderen Tag sind die Ahnen, Geister und Dämonen so nahe, sind die Schleier zwischen den Welten so dünn wie zu Samhain.
Wir sehen in die Vergangenheit und in die Zukunft. Unser Altar wird mit Speisen und Gaben für die Verstorbenen, für die voraus Gegangenen gedeckt. 
Samhain ist die Nacht außerhalb von Raum und Zeit- sogar die Feen mischen sich in dieser Nacht unter uns Menschen. 
Die Tore zur Anderswelt stehen so weit offen, wie sonst nie.
Dies ist das wunderbare Geheimnis der Samhain- Nacht: Das Versprechen des Lebens nach dem Tode und der Wiedergeburt.
Eine ganze Nacht zwischen den Welten: Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft in einem, in einer Zeit, die keine Zeit ist.

Anmeldungen aus organisatorischen Gründen bitte bis spätestens 24.10.2017 an : Reclaiming.graz@gmail.com

Ritualort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Mabon

Herbst Tag und Nacht Gleiche

Das Fest von Avalon, der große Sonnenuntergang!
Die Nacht überholt die Tagesstunden.
Wiederum haben Tag und Nacht die gleiche Länge bei der Herbst-Tagundnachtgleiche. Zur Zeit ist alles im Gleichgewicht, was auch durch das nun vorherrschende Sonnenzeichen, nämlich Waage, symbolisiert wird. 
Jetzt beginnt die Zeit des Lernens und des Geschichtenerzählens, denn die Abende werden länger. Der Sommer ist nun endgültig zu Ende, laut unserem heutigen Kalender beginnt der Herbst. Die Ernte ist vollständig eingefahren, Blätter färben sich, gelbe Stoppelfelder leuchten im herbstlichen Sonnenlicht, und die Zugvögel sammeln sich. Es werden Vorbereitungen für den Winter getroffen. Man kuschelt sich abends gemütlich aufs Sofa, zündet den Ofen oder Kerzen an, denn die Dunkelheit gewinnt in der kommenden Zeit wieder die Oberhand.
Wir danken für alles Gute in diesem Jahr. Es ist eine gute Zeit, um eine persönliche Bilanz für das vergangene Jahr zu ziehen. Was hat man erreicht, welche Arbeiten sind abgeschlossen, welche möchte man überhaupt noch weiterführen? Über den Herbst hinweg hat man die Zeit, neue Projekte für das kommende Jahr zu planen.

Anmeldung wäre toll (ReclaimingGraz@gmx.net oder Kontaktformular) aber auch Kurzentschlossene sind ohne Anmeldung auch willkommen!

Lughnasadh

Erstes Erntefest- die Hochzeit des Lichtes

Dieser Tag zeit das allmähliche Ende des Hochsommers an, die ersten Ernten werden eingebracht.
Der Sonnengott verliert seine Kraft.
Lughnasadh bietet uns die Gelegenheit, Dankbarkeit nicht nur für den Überfluss an Nahrung auf den Tellern zu bezeugen, sondern auch für ein erfüllte Leben. Es ist  auch der Zeitpunkt für Veränderung, Wiedergeburt und Neuanfang.
Traditionell wird aus dem geernteten Getreide das erste Brot
gebacken und die Kräuter im Namen der Göttin gesegnet-
Ein Fest der Fülle, des Überflusses und der Dankbarkeit. 

Lughashadh ist auch einer jener Zeitpunkte, an denen das keltische Handfasting geschlossen werden kann- die keltische Heirat für ein Jahr und einen Tag.

Anmeldungen aus organisatorischen Gründen bitte bis spätestens 25.07.2017 an : Reclaiming.graz@gmail.com

Ritualort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Litha

Sommersonnenwende
Mittsommer

Die Sommersonnenwende ist Höhepunkt und Abschied zugleich:
der Höhepunkt der Sonne, der Abschied von den langen Tagen. 
Es ist der längste Tag des Jahres- man soll sich an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern. 
Die Sonnwendfeuer werden entzündet: sie sollen böse Geister abhalten, und ein Sprung über diese heiligen Feuer sollen Glück bringen. 
Die Türen werden mit Johanniskraut, Fenchel und Birkenzweigen geschmückt.

Wir ziehen diesen Kreis gemeinsam mit allen, die mit uns über die Mittsommerfeuer springen wollen, um sich des Lichtes zu erfreuen, der Vergänglichkeit zu erinnern, das Glück ins Haus und die bösen Geister fern halten wollen. 

Anmeldungen aus organisatorischen Gründen bitte bis spätestens 18.06.2017 an : Reclaiming.graz@gmail.com

Ritualort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Ostara 2017

Ostara 2017

Der Frühling kommt, die Kraft der Erde, der großen Göttin nimmt zu- der Winter ist endgültig besiegt.

Wir verabschieden uns von alten Lasten, den Fesseln der dunklen Jahreszeit, begrüßen das Leben, die neue, bisher schlafende Kraft der Dinge- fühlen uns ein in das Gleichgewicht von Licht und Schatten.


 

Am 21. März, zum Frühlingsbeginn bzw. zur Tag-und-Nachtgleiche trafen wir uns zu viert zum großen Frühlingsfest Ostara und diesmal nicht in einer Räumlichkeit, sondern draußen im Freien bei den Auwiesen Richtung Gössendorf

Die Göttin schickte uns optimale Wetterbedingungen:   es war warm und der Himmel war so klar, dass wir sogar im Dunkeln den wunderschönen klaren Sternenhimmel sehen konnten…

Gemeinsam bereiteten wir den Ritualplatz mit allen Ritualgegenständen und anderen Utensilien vor und als wir mit dem Ritual begannen, war es schon fast dunkel…

In der Mitte des Ritualplatzes flackerte unser Ritualfeuer.

Nach dem alle Funktionen bzw. Rollen untereinander aufgeteilt und alle Anwesenden willkommen geheißen und über den Sinn und der Geschichte des Festes Ostara informiert wurden, legten wir gemeinsam die Intention des Rituals fest, diese war:

Wir lösen uns von den Fesseln des Winters und werden offen für Neues

Nach einer ausgiebigen Reinigung mit einem Räucherritual folgte eine angeleitete Erdungsübung, danach hießen wir mit dem Lied Air I´am, Fire I´am…die vier Elemente willkommen. Nach dem Ziehen des Kreises riefen wir unsere Kraftiere und Ahnen und schließlich Göttin Ostara und Gott Pan in unseren Ritualkreis…

Den Hauptteil unseres Rituals bildeten zwei wesentliche Rituale, die auch den Sinn und die Absicht des Ostarafestes wiederspiegelten: Indem wir Blumenzwiebeln in Blumentöpfe mit Erde einsetzten, gaben wir all unseren Wünschen und Visionen, die sich teilweise schon beim Brigidfest zeigten, die Chance, in nächster Zukunft zu wachsen und zu gedeihen. Kore Chant:

https://www.youtube.com/watch?v=nVwF34LcZCg

Und in dem wir Papierschnipseln, die wir mit unseren Hindernisse und Blockaden beschrifteten, zerrissen und zur Transformation ins Feuer warfen, lösten wir uns von all den Fesseln des Winters, die irgendwie die Verwirklichung unserer Visionen, Ziele und Wünsche behinderten…

Danch  sangen wir das ausdrucksstarke Lied „Freedom“. https://www.youtube.com/watch?v=P9QTpCgMfyI

Nach dem wir dann den Kreis wieder auflösten und einige Mal mit May the circle be open einen Energiekegel hochzogen  

Ich glaube, wir gingen alle neuen Mutes und mit neuer Motivation und Energie wieder in unseren oft sehr stressigen Alltag zurück, um dort dann unsere Pflänzchen fleißig zu gießen und zum Gedeihen und Blühen zu bringen…

geschrieben von V.

Ostara 21.03.2017

Jahreskreisfest „ Frühlings-Tag-und Nachtgleiche“ im Freien – geplant ist auch ein Feuer .

Dies ist die Zeit in der der Frühling wiederkehrt, die fröhliche Zeit; die Zeit des Säens, wenn das Leben aus der Erde hervorbricht und die Ketten des Winters gesprengt werden. Licht und Dunkel sind von gleicher Dauer; es ist eine Zeit des Gleichgewichts, da alle Elemente in uns zu neuer  Harmonie finden müssen.
Der Sonnenprinz streckt seine Hand aus (die Sonne) und Kore, die dunkle Jungfrau, kehrt aus dem Land des Todes zurück.
Sie ist eingehüllt in den frischen Regen und atmet den süßen Duft der Sehnsucht. Wo Sie hintreten, sprießen wilde Blumen empor. Während Sie tanzen, wandelt sich Verzweiflung zu  Hoffnung, Trauer zu Freude, Mangel zu Überfluß. Mögen sich unsere Herzen mit dem Frühling öffnen! Seid gesegnet!

Anmeldung über reclaimingGraz@gmx.net oder  06766462460 wäre toll!

Ein paar Personen können auch mit dem Auto mitfahren!

der Letzte… 07.12.2016

Stammtisch 07.12.2016

Leider nur wenige Personen fanden sich zum letzten Stammtisch ein. Doch die fehlende Quantität wurde durch Qualität aufgewogen und es wurde lebhaft diskutiert und auch persönliche Erfahrungen mitgeteilt.

Wie auch die vorhergehenden 2 Stammtische stand dieser unter dem Grundthema „Machtstrukturen, Entfremdung – Rückgewinnung (reclaim…)

Die 5 Stimmen des verinnerlichten Selbsthassers (aus „Truth or dare“ von Starhawk http://starhawk.org/writing/books/truth-or-dare/ ) wurden vorgetragen und gleich mit eigenen Beispielen verdeutlicht.

  • Eroberer: das Selbst und besonders „andersartige“ Menschen sind Feinde, die wir fürchten, dämonisieren und vernichten müssen
  • Ordner: unterwirft das Selbst und der Umwelt einer strengen Kontrolle
  • Herr der Diener: verlangt unsere eigene Bedürfnisse und Wünsche zu verleugnen um „den Zwecken“ zu dienen
  • Zensor: der uns im Schweigen isoliert hält
  • Richter: der uns als Gegenleistung für Gehorsam Wiedererlangung unseres Selbstwertes anbietet und weiteren Verlust androht wenn wir uns widersetzen

Reclaiming bietet Mittel und Methoden diese Machtstrukturen zu verstehen, zu erkennen, sich ihnen zu entziehen, die daraus resultierenden Wunden zu heilen und Kraft zu schöpfen im Kleinen und mit genügend anderen auch im Großen Macht-über-Strukturen durch Macht-aus-sich-heraus-Strukturen zu ersetzen. (c Claudia Nymphenkuss)

Doch der erste Schritt ist, dass man darauf aufmerksam gemacht wird und dass die richtigen Fragen gestellt werden.

Somit wurden folgende Fragen überdacht, diskutiert  und (hoffentlich) auch mitgenommen 😉

  • welche Kraft/Macht habe ich an wen, wie, wann, wieso abgegeben oder mir abknöpfen lassen?
  • Wie handele ich (nicht)?, wieso handele ich, wie ich handele?;
  • was glaube ich?, wieso glaube ich, was ich glaube?; wieso denke ich über etwas auf bestimmte Weise?, wie komme ich darauf?;
  • wo reagiere ich emotional auf bestimmte Weise und wieso antworte ich nicht anders ? (c Farnblüte) T. warf ein dass es auch sehr wichtig ist sich zu fragen was nicht da ist – und an welche Möglichkeiten wurden noch nicht gedacht wurde.

Durch in Frage stellen unserer (meist) automatischen Reaktionsweisen ist es möglich Stück für Stück die Macht/Kraft zurückgewinnen zum selber denken, authentisch fühlen, kongruent handeln !

2

Ein kurzer Rückblick auf die Reclaimingaktivitäten, die ein Jahr für alle offen und kostenlos angeboten wurden, fand statt.

In den nächsten Monaten sind

KEINE OFFENEN  ReclaimingVERANSTALTUNGEN

(u.A. keine StammtischE und nur mehr am 19. Dezember der allerletzte Meditations/Übungsabend) geplant.
Wer Interesse an Feier der Jahreskreisfeste hat soll das Interesse per e-mail an reclaimingGraz@gmx.net kundtun (oder sms 06766462460) .

Statt Raum suchen, Raum anmieten, Instrumente, Ritualgegenstände, Dekoration und Speisen mitnehmen finden die Feiern wahrscheinlich in privater Umgebung statt.

Wintersonnwende wird voraussichtlich am 21. Dezember gefeiert.

Samhain 30.10.2016

Zu sechst feierten wir gestern gemeinsam Samhain, mit der Intention:  Wir ehren unsere vorausgegangenen Ahnen und bitten um Führung.

Da drei davon das erste Mal dabei waren, fand zuerst eine kleine Kennenlern-Runde statt. Nach dem üblichen Ritualaufbau zu Beginn (Reinigung, Erdung, Kreisziehen, Einladungen…), sangen wir „Hekate, Ceridwen“  und  gestalteten gemeinsam und in Stille einen  Altar zu Ehren unserer Ahnen.

Anschließend saßen wir gemeinsam im Kreis und  erzählten uns  Geschichten und Anektoden von unseren Vorfahren. Dabei war es unwichtig ob es  biologische oder geistige Ahnen waren, denn beide Ahnenreihen haben den Weg für uns bereitet.  Für den Fall, dass keine Ahnen präsent waren, dachten wir an unsere uns nicht bekannten Vorfahren, berichteten wie wir uns sie vorstellen. Irgendjemand aus unserer Ahnenreihe war sicherlich eine Heilerin,  Schamanin, Hexe oder Grenzgängerin.

Chant: wir reichten uns die Hände und sangen einige Male „wir sind ein Kreis, in einem Kreis, ohne Anfang und ohne Ende“.

Danach schrieben wir einen Brief an unsere Ahnen um auszudrücken  was noch gesagt werden muss, was wir aber nicht aussprechen wollen, oder einfach nur ein Danke –  nach der Reihe wurde dieser Brief dann verbrannt.

Samhain ist eine gute Zeit für Orakel: Die Zeit konnte auch genutzt werden um Tarot – oder Orakelkarte zu ziehen, das Legesystem „die 3 Nornen“ wurde erklärt und empfohlen.

Nach der Verabschiedungen und dem Auflösen des Kreises wurde noch ausgiebig „May the circle be open, but unbroken…“ gesungen und die Energie zur Heilung nach oben entlassen.

Zum Abschluss stärkten wir uns mit veganen Aufstrichbroten, Apfelchips und Apfelstangen.

Den Wettbewerb wer aus Reiswaffeln den schönsten Totenkopf bilden kann, gewann eindeutig Ch. 😉

Danke an alle die dabei waren – schön war’s!