Schlagwort-Archive: Jahreskreisfest

Jahreskreisfest Samhain

Die Jahresnacht erwartet uns- ein freier Raum zwischen Altem und Neuem. Die Nebel sind dünn in dieser Nacht, dünner als sie in diesem Jahresrad je waren. 
Im Raum von Samhain und seinen dünnen Nebeln, im Raum dazwischen ist alles möglich! 
Die Übergänge sind näher, und im Niemandsland dieser Übergänge können wir in dieser Jahresnacht den Ahnen und der Anderwelt näher sein als je zuvor.

Gemeinsam werden wir diese Übergänge erforschen und die dünnen Nebel zu Ehren unserer Ahnen und der Anderwelt so weit jeder für sich selbst verantworten kann, lüften…

„…weißt du zu sehen?“…

Mabon Jahreskreisfest

Herbst Tag und Nacht Gleiche

Gemeinsam begehen wir die Feierlichkeiten zu Mabon, dem Schwellenfest, an dem perfekte Harmonie zum zweiten Mal im Jahresrad herrscht: Tag und Nacht sind exakt gleich lange. 

Der Sommer geht zu Ende, der Herbst beginnt- wir können nun in beide Richtungen schauen: zurück in den Sommer, dieser Blick fällt meiste leichter und ist mit süßen Erinnerungen gespickt, und nach vor in die dunkle Jahreskreishälfte- dieser Blick nach vorne fällt schon ein wenig schwerer: dieser erste Schritt in die Dunkle Jahreshälfte fällt manchen oft schwer: die Angst vor dem Dunklen, Angst vor Verlust und Schmerz und Angst vor den eigenen Gefühlen….

Weil es wichtig ist, den ersten Schritt in diese Jahreszeit, über die Schwelle, bewusst und mit der richtigen Einstellung zu setzen, um den Sommer gebührend zu verabschieden und uns gemeinsam in den Herbst zu tanzen, lädt  Reclaiming Graz zur Jahresfeierlichkeit zu MABON!

Lugnasadh 2018

Diesmal feierten wir draußen. Im Garten mit Feuerschale, mit Decken in der Wiese, mit Blumen, Früchten und jede Menge Kindern. Es war sehr schön. Es war laut. Es war lebendig. Die Sensenfrau war dabei, Kali, die Schwarze. „If it doesn’t serve us, burn it all away!“ Der Kornkönig wurde geopfert, obwohl er so hübsch war, und sogar einen Penis hatte. Wir haben Brot und Traubensaft geteilt. Wir haben uns für den Reichtum bedankt, der unser Leben sichert, für die Opfer der Natur. Was können wir ihr zurückgeben? Das muss sich jeder selber fragen. Der Reclaimingschmaus ist jedenfalls biologisch, regional und vegan…

Fotos: http://www.reclaiming.at/lugh2018/
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Infos zum Jahreskreisfest Lughnasadh (oder Lammas, Erste Ernte, Fest der Kornernte):
Nicht jede Saat wird aufgehen, so wie auch nicht jeder unsere Pläne von Erfolg gekrönt sein kann.
Thema dieses Festes ist demnach die Ernte als Ergebnis des gemeinsamen Werkens der Menschen und der Naturkräfte. Sie schließt Erfolg und Verlust immer mit ein. Die menschliche Fähigkeit, zu ernten setzt deshalb sowohl die Achtung vor als auch die Aussöhnung mit diesen beiden polaren Gegensätzen voraus. Sie besteht in der freudigen Annahme der Gaben, die das Leben jetzt für uns bereithält und im bereitwilligen Loslassen all jener Dinge, denen ein Wachstum nicht vergönnt war – aus welchem Gründen auch immer. Zu Lugnasadh, dem rauschhaften Fest für den Überfluss des Lebens, feiern wir die Gaben von Mutter Erde, die durch Verlust gewonnen worden sind. Die Tränen für den Tod des Kornkönigs und der überwältigende Jubel für die Nahrung, die er spendet, gehen ineinander über, sind untrennbar miteinander verbunden. Denn es ist der Tod, der das Leben nährt, das unweigerlich zum Tode führt, um neues Leben zu nähren und selbst genährt zu werden und wieder zurückzukehren in die Welt. So dreht sich ewig das Rad.

Jul

Wintersonnenwende 

Es herrscht die längste Nacht und der kürzeste Tag. Wir feiern die Geburt von Neuem- von neuem Leben und Licht- es ist die Geburt der Sonne inmitten der tiefsten und längsten Nacht- ein göttliches Kind wird uns geschenkt. 
Jul beendet die „Zeit zwischen den Welten” die nach Samhain anbrach. Die dunkle Zeit wird an dieser Sonnwendfeier durch das wiedergeborene Licht zunehmend freundlicher. Zwar ist der Winter noch rauh, das Klima noch hart, die länger werdenden Tage jedoch machen Hoffnung und weisen auf die wärmere Jahreszeit hin, die schon bald wieder anbrechen wird.
Wir beginnen uns auf die Rauhnächte vorzubereiten.

Anmeldungen aus organisatorischen Gründen bitte bis spätestens 14.12.2017 an : Reclaiming.graz@gmail.com
update:
Aber auch ohne Anmeldung seid ihr herzlich willkommen! (ReclaimingHandy: 06766462460)

Ritualort: Casaiosono: http://www.casaiosono.at/

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Die dunkelste Nacht und das Wiederstarken des Lichtes bietet auch uns die Gelegenheit vor allem entweder
– die Dunkelheit (vor allem auch unsere eigene Dunkelheit) wertzuschätzen und zu umarmen oder
– Dinge, die uns nicht mehr guttun, im Schutze der Dunkelheit loszulassen und natürlich
– das stärker werdende Licht zu feiern
aus diesen Möglichkeiten werden wir die Ritualintention erstellen.
Nach der Intentionsbekanntgabe erfolgt eine Reinigungs- sowie Erdungsübung und der Kreis wird gezogen. Die Elemente und weitere Kräfte, die uns bei unserer Intention helfen, werden eingeladen.
Der Hauptteil besteht wahrscheinlich aus einer angeleiteten Trancereise oder einer symbolischen Handlung. Gut möglich dass auch Orakelmöglichkeiten angeboten werden. Natürlich werden wir gemeinsam Chanten, Trommeln, Rasseln und tönen 😉
Hinterher wird bei Musik gespeist und geplaudert.
Vor Beginn wird der Ritualplan gemeinsam durchbesprochen, gegebenenfalls wird er korrigiert und sollte das Ritual für jmd. nicht passen kann das Ritual auch vor Beginn verlassen werden.
Anmeldungen aus organisatorischen Gründen bitte an: ReclaimingGraz@gmx.net oder sms bzw. kurzfristig 06766462460

Kosten freiwillige Spende, wobei Studenten 1 Euro geben sollten.
Adresse: Casaiosono
Triesterstraße 370
8055 Graz
Mit Straßenbahn Linie 5 Brauhaus Puntigam aussteigen und dann ca 250 m gehen, oder mit dem Auto auf der gegenüberliegenden Straßenseite beim Supermarkt parken.

Jahreskreisfeste: meistens ist der Ablauf der Jahreskreisfeste grob umschrieben auf www.reclaiming.at (Hauptseite einfach runterscrollen bei den Beiträgen)

Samhain 31.10.2017

Fünf Leute kamen zusammen um gemeinsam Samhain zu feiern.
Zuerst wurde ein Altar für die geliebten Ahnen gestaltet und der Raum dekoriert. Dabei blieb genügend Zeit um kleine Monster die an der Tür klingelten mit Süßem (statt Saurem) zu beschenken oder auch um kurz noch Nikotin zu inhalieren.
Bei der Intention wurde anfangs diskutiert ob wir (Wir ehren unsere geliebte) Verstorbene/Tote/Vorausgegangene oder Ahnen auswählen sollten. Da wir uns nicht einigen konnten pausierten wir bei der Intentionserstellung und machten einen Check-In. Schnell entwickelte sich ein Gespräch über unsere Verstorbenen und wir erzählen uns Geschichten über unsere Vorausgegangenen, ihre letzten Tage und Anekdoten über eine Stunde. Damit waren wir, obwohl nicht geplant schon bei der Intention, denn wir ehren jmd. wenn wir seine Geschichte erzählen.
Danach einigten wir uns auf folgenden Intention:
Wir ehren unsere lieben Toten/Verstorbenen und bitten um ihre Gaben, damit wir (unser Leben) mit Zuversicht, Kraft und Freude erfüllt leben können.

Danach vollzogen wir gemeinsam, recht spontan, das Ritual mit dem Hauptteil dass wir für jeden geliebten Vorausgegangenen ein Teelicht anzündeten. Wobei zur Reinigung so umfassend geräuchert wurde, dass nach Ritualende bei Öffnen der Tür der Rauchmelder im Nachbarraum abging.
Hinterher wurde gespeist und geplaudert bis zum 1. November.

 

P.S.: 
das Veranstaltete Reclaiming in USA zu Samhain/Halloween: 

https://www.youtube.com/watch?v=kzw40xupfOY&list=PLj2mapKdxl7SsBHRvOXjltMAMq40B1Fir&index=15

Samhain

Die Nacht zwischen den Welten…

An diesem Tag stirbt der Sonnengott, und die Göttin übernimmt die alleinige Herrschaft über die Erde- der Winter bricht an. Neumodern auch als Halloween bekannt. 

Im Jahresrad steht Samhain Beltane gegenüber, sozusagen Beltanes dunkler Zwilling und ist eines unserer wichtigsten Feste im Jahreskreis: 
In dieser Nach verschmelzen die Welten, an keinem anderen Tag sind die Ahnen, Geister und Dämonen so nahe, sind die Schleier zwischen den Welten so dünn wie zu Samhain.
Wir sehen in die Vergangenheit und in die Zukunft. Unser Altar wird mit Speisen und Gaben für die Verstorbenen, für die voraus Gegangenen gedeckt. 
Samhain ist die Nacht außerhalb von Raum und Zeit- sogar die Feen mischen sich in dieser Nacht unter uns Menschen. 
Die Tore zur Anderswelt stehen so weit offen, wie sonst nie.
Dies ist das wunderbare Geheimnis der Samhain- Nacht: Das Versprechen des Lebens nach dem Tode und der Wiedergeburt.
Eine ganze Nacht zwischen den Welten: Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft in einem, in einer Zeit, die keine Zeit ist.

Anmeldungen aus organisatorischen Gründen bitte bis spätestens 24.10.2017 an : Reclaiming.graz@gmail.com

Ritualort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Mabon

Herbst Tag und Nacht Gleiche

Das Fest von Avalon, der große Sonnenuntergang!
Die Nacht überholt die Tagesstunden.
Wiederum haben Tag und Nacht die gleiche Länge bei der Herbst-Tagundnachtgleiche. Zur Zeit ist alles im Gleichgewicht, was auch durch das nun vorherrschende Sonnenzeichen, nämlich Waage, symbolisiert wird. 
Jetzt beginnt die Zeit des Lernens und des Geschichtenerzählens, denn die Abende werden länger. Der Sommer ist nun endgültig zu Ende, laut unserem heutigen Kalender beginnt der Herbst. Die Ernte ist vollständig eingefahren, Blätter färben sich, gelbe Stoppelfelder leuchten im herbstlichen Sonnenlicht, und die Zugvögel sammeln sich. Es werden Vorbereitungen für den Winter getroffen. Man kuschelt sich abends gemütlich aufs Sofa, zündet den Ofen oder Kerzen an, denn die Dunkelheit gewinnt in der kommenden Zeit wieder die Oberhand.
Wir danken für alles Gute in diesem Jahr. Es ist eine gute Zeit, um eine persönliche Bilanz für das vergangene Jahr zu ziehen. Was hat man erreicht, welche Arbeiten sind abgeschlossen, welche möchte man überhaupt noch weiterführen? Über den Herbst hinweg hat man die Zeit, neue Projekte für das kommende Jahr zu planen.

Anmeldung wäre toll (ReclaimingGraz@gmx.net oder Kontaktformular) aber auch Kurzentschlossene sind ohne Anmeldung auch willkommen!

Lughnasadh

Erstes Erntefest- die Hochzeit des Lichtes

Dieser Tag zeit das allmähliche Ende des Hochsommers an, die ersten Ernten werden eingebracht.
Der Sonnengott verliert seine Kraft.
Lughnasadh bietet uns die Gelegenheit, Dankbarkeit nicht nur für den Überfluss an Nahrung auf den Tellern zu bezeugen, sondern auch für ein erfüllte Leben. Es ist  auch der Zeitpunkt für Veränderung, Wiedergeburt und Neuanfang.
Traditionell wird aus dem geernteten Getreide das erste Brot
gebacken und die Kräuter im Namen der Göttin gesegnet-
Ein Fest der Fülle, des Überflusses und der Dankbarkeit. 

Lughashadh ist auch einer jener Zeitpunkte, an denen das keltische Handfasting geschlossen werden kann- die keltische Heirat für ein Jahr und einen Tag.

Anmeldungen aus organisatorischen Gründen bitte bis spätestens 25.07.2017 an : Reclaiming.graz@gmail.com

Ritualort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Litha

Sommersonnenwende
Mittsommer

Die Sommersonnenwende ist Höhepunkt und Abschied zugleich:
der Höhepunkt der Sonne, der Abschied von den langen Tagen. 
Es ist der längste Tag des Jahres- man soll sich an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern. 
Die Sonnwendfeuer werden entzündet: sie sollen böse Geister abhalten, und ein Sprung über diese heiligen Feuer sollen Glück bringen. 
Die Türen werden mit Johanniskraut, Fenchel und Birkenzweigen geschmückt.

Wir ziehen diesen Kreis gemeinsam mit allen, die mit uns über die Mittsommerfeuer springen wollen, um sich des Lichtes zu erfreuen, der Vergänglichkeit zu erinnern, das Glück ins Haus und die bösen Geister fern halten wollen. 

Anmeldungen aus organisatorischen Gründen bitte bis spätestens 18.06.2017 an : Reclaiming.graz@gmail.com

Ritualort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Ostara 2017

Ostara 2017

Der Frühling kommt, die Kraft der Erde, der großen Göttin nimmt zu- der Winter ist endgültig besiegt.

Wir verabschieden uns von alten Lasten, den Fesseln der dunklen Jahreszeit, begrüßen das Leben, die neue, bisher schlafende Kraft der Dinge- fühlen uns ein in das Gleichgewicht von Licht und Schatten.


 

Am 21. März, zum Frühlingsbeginn bzw. zur Tag-und-Nachtgleiche trafen wir uns zu viert zum großen Frühlingsfest Ostara und diesmal nicht in einer Räumlichkeit, sondern draußen im Freien bei den Auwiesen Richtung Gössendorf

Die Göttin schickte uns optimale Wetterbedingungen:   es war warm und der Himmel war so klar, dass wir sogar im Dunkeln den wunderschönen klaren Sternenhimmel sehen konnten…

Gemeinsam bereiteten wir den Ritualplatz mit allen Ritualgegenständen und anderen Utensilien vor und als wir mit dem Ritual begannen, war es schon fast dunkel…

In der Mitte des Ritualplatzes flackerte unser Ritualfeuer.

Nach dem alle Funktionen bzw. Rollen untereinander aufgeteilt und alle Anwesenden willkommen geheißen und über den Sinn und der Geschichte des Festes Ostara informiert wurden, legten wir gemeinsam die Intention des Rituals fest, diese war:

Wir lösen uns von den Fesseln des Winters und werden offen für Neues

Nach einer ausgiebigen Reinigung mit einem Räucherritual folgte eine angeleitete Erdungsübung, danach hießen wir mit dem Lied Air I´am, Fire I´am…die vier Elemente willkommen. Nach dem Ziehen des Kreises riefen wir unsere Kraftiere und Ahnen und schließlich Göttin Ostara und Gott Pan in unseren Ritualkreis…

Den Hauptteil unseres Rituals bildeten zwei wesentliche Rituale, die auch den Sinn und die Absicht des Ostarafestes wiederspiegelten: Indem wir Blumenzwiebeln in Blumentöpfe mit Erde einsetzten, gaben wir all unseren Wünschen und Visionen, die sich teilweise schon beim Brigidfest zeigten, die Chance, in nächster Zukunft zu wachsen und zu gedeihen. Kore Chant:

https://www.youtube.com/watch?v=nVwF34LcZCg

Und in dem wir Papierschnipseln, die wir mit unseren Hindernisse und Blockaden beschrifteten, zerrissen und zur Transformation ins Feuer warfen, lösten wir uns von all den Fesseln des Winters, die irgendwie die Verwirklichung unserer Visionen, Ziele und Wünsche behinderten…

Danch  sangen wir das ausdrucksstarke Lied „Freedom“. https://www.youtube.com/watch?v=P9QTpCgMfyI

Nach dem wir dann den Kreis wieder auflösten und einige Mal mit May the circle be open einen Energiekegel hochzogen  

Ich glaube, wir gingen alle neuen Mutes und mit neuer Motivation und Energie wieder in unseren oft sehr stressigen Alltag zurück, um dort dann unsere Pflänzchen fleißig zu gießen und zum Gedeihen und Blühen zu bringen…

geschrieben von V.