Schlagwort-Archive: Graz

Reclaiming-Übungsabend

offener Reclaiming Übungs/MeditationsAbend
genaues Programm wird noch erstellt

Erden, Kreis bilden, kurzer Elementechant
ggf. kurze Einführung: warum/wozu sollte man eine regelmäßige Praxis einrichten?
2, 3 Methoden um den Geist zu beruhigen (eine davon ist Meditation :-), Gruppenübungen, Visualisierungsübungen, gemeinsames Chanten, noch ein paar Übungen, zum Abschluss nochmal Kreis bilden und ein paar Chants und hinterher gemeinsam noch zusammensitzen, plaudern, etwas knabbern und trinken.
Wenn vorhanden eventuell eine Decke oder Sitzunterlage mitnehmen!

Kosten: Freiwillig Spende von zumindest 1 Euro

Reclaiminghandy (für Fragen oder um dich zu uns zu lotsen: : 06766462460
www.reclaiming.at

Anmeldung bis 06.September wird gewünscht: ReclaimingGraz@gmx.net, oder mit Kontaktformulare (hier)

Litha 2019


POP-UP: Cookies werden gespeichert, weitere Infos: http://www.reclaiming.at/impressum/  

Dieses Jahr wurde die Jahreskreisfeier in Graz gemeinsam mit einer befreundeten Gruppe gefeiert.

Ich, Ceru, war vorige Woche und somit auch zur Sommersonnwende in der Schloss-schule in St. Georgen an der Stiefing bei einem Lomi-Kurs (Hawaianische Körperarbeit) und konnte somit nicht an der Feier in Graz teilnehmen.
Schon beim Betreten des Schloss beeindruckte mich die ganz besonders Stimmung und ich dachte mir dass es schön wäre hier ein Ritual zu feiern. Dennoch war ich mir unschlüssig, ob ein Ritual den Lomi-Gruppenprozess nicht stören würde.

Doch mit einer Lomi werden nicht nur Gefühls- sondern auch Erkenntnisprozesse angeregt. Durch die Vormittagslomi am Freitag 21ten war es mir klar, dass ich den heidnischen Teil meiner Persönlichkeit (bzw. die Wildnatur, mit der Freude am Spiel, an der Lebendigkeit jenseits Intellekt) wegen der neuen Arbeitsstelle, welche weg von Graz ist, vernachlässigt habe und dies sicherlich auch meine gesundheitlichen Probleme während der letzten Monate mitverursacht hat. Um wieder vollständig zu werden, um die Lebensfreude wieder zu stärken muss ich diesen Teil von mir ausleben.

So schrieb ich währen der Mittagspause eine handschriftliche Vorlage eines Ritualplanes. Zu Beginn der Nachmittagseinheit erklärte ich, dass es mir wichtig ist die Sommersonnwende zu feiern und dass ich mich freuen würde, wenn ein paar Leute mit mir feiern würden.
Die Vorlage lag im Vorraum und konnte in den Pausen durchgesehen werden.

Der Beginn der Feier verzögerte sich. In der Zwischenzeit regnete es leicht und wichtige Leute mussten noch einkaufen.

Doch voller Freude bemerkte ich, dass 7 Personen sich rund um die Feuerstelle einfanden und bereit waren sich auf die Jahreskreisfeier einzulassen.
Da es schon später als geplant war kürzten wir das Ritual und einigten uns auf die Intention:
Wir feiern das Feuer der Lebensfreude am längsten Tag.


Nach dem Reclaiming-Anfangsteil (wobei wir u.a. die hawaianische Feuergöttin Pele – und diesmal keinen Gott einluden)
leitete ich eine Visualisationsübung zu „Inneres Feuer“ an, danach wurde einige Male voller Energie und Lebensfreude der „Fire Chant“ gesungen (wobei die Qualität der Ausführung noch nach oben offen war -> doch es hat Spaß gemacht 🙂 danach kam der Vorschlag einer Teilnehmerin Zettel mit Dingen, welche wir loslassen wollen schreiben und verbrennen. Dies wurde gleich gemacht.
Da wir alle Heilung und Energie benötigen bildeten wir einen Kreis, wobei stets jmd. in der Mitte stand und wir voller Wertschätzung für die Person Silben bzw. den Namen der Person tönten (je nach Wunsch).
Danach genossen wir noch die Energie und Stimmung im Kreis bevor wir die Wesenheiten verabschiedeten und den Kreis auflösten.

F. verlies den Kreis bereits nach dem Fire-chant und bereitete schmackhaftes Essen zu, welches wir gleich im Anschluss des verzehrten. Danach genoss wir noch schmackhaften Met – ich ohne schlechtem Gewissen, da es keine ausgeschriebene Reclaiming-Veranstaltung war (deklarierte Reclaimig-Veranstaltungen sind Alkohol- und Drogenfrei)

Es war toll mit hochenergetischen, einzigartigen Leuten vom Lomi-Kurs zu feiern. Mein Herz jubelt vor Freude und Dankbarkeit – Danke!

Der Link zu diesem einzigartigen Juwel:
http://www.schloss-schule.at/ 

Fotos: http://www.reclaiming.at/fotos-2/nggallery/all/Litha2019

Imbolc / Stammtisch

Das Imbolcfest fand diesmal im Casa Iosono statt. Wir waren eine nette Gruppe mit 9 TeilnehmerInnen.

Im Mittelpunkt des Festes stand Brigid, als bekannteste und mächtigste keltische Göttin und als Göttin der Heilkunst, Schmiedekunst und der Inspiration.

Vor dem Besprechen des Ritualablaufes habe ich einige einführende Worte zum Imbolcfest bzw. zur Göttin Brigid gesagt.

Nachdem wir den Ritualablauf besprochen und dann die ersten Schritte des Rituals (Reinigung, Erdung, Kreisziehen, Einladen der Elemente, Naturgeister und Göttin Brigid) kamen wir zum wichtigsten Teil des Rituals: eine Kerzenmeditation.

Eingeleitet wurde sie mit einer speziellen Meditation, die gleichzeitig erdet, eine Verbindung schafft mit dem göttlichen Kosmos, die reinigt und Blockaden auflöst und in die innere Mitte und in die Entspannung bringt.

Im Kerzenritual verabschiedeten wir uns von der Winterfinsternis und reinigten uns vom Schmutz der Dunkelheit.

Danach hießen wir den Frühling freudig willkommen und es wurden in der Mitte immer mehr Kerzen angezündet, so dass der Raum immer heller wurde.

Es führten mehrere Fragen durch das Kerzenritual (z.B. bezogen auch auf die Schätze, die man sich im Winter angeeignet hat) und jeder konnte sich ein Blatt und einen Kugelschreiber, bzw. Malstifte nehmen und kreativ arbeiten.

Im dritten Teil der Kerzenmeditation hießen wir Göttin Brigid mit einem Lied (Welcome Breed, O Breed is come, Breed is welcome) willkommen. Um mit ihr besser in Kontakt zu kommen, lag auch ein Bild von ihr in der Mitte (vor allem für diejenigen, die Brigid noch nicht so gut kennen). Schließlich ließen wir uns von Göttin Brigid ansprechen und inspirieren und wer wollte konnte auch diese Inspiration kreativ ausdrücken.

Zum Abschluss sangen wir das Lied „Spirit of fire, come to us“ und tanzten dazu mit voller Freude im Kreis.

Nachdem Ritual sind noch einige zu einer Jause geblieben. Aufgetankt und inspiriert gingen wir dann schließlich nach Hause.

von TARA

STAMMTISCH 07. Februar

Den ersten Stammtisch im neuen Jahr begannen wir im Cafe Erde, wo wir im Jahr 2016 monatlich Stammtische veranstalteten.
Nachdem wir im Erdgeschoss gegessen hatten verlagerten, die noch verbliebenen Leute, den Stammtisch in den ersten Stock.
Dort stoß jmd. das erste Mal zu einer ReclaimingVeranstaltung und es entwickelten sich interessante Gespräche rund um „die 5 biologischen Naturgesetze“ nach Hamer, Biodanza, Meditation, Heilquellen, Naturspiritualität, Freizeitgestaltung….

Laut dem Aufruf der Göttin, der von Ceru beim Stammtisch zitiert wurde (u.a…. Ehret Mich fröhlichen Herzens, denn seht, alle Akte der Liebe und der Freude sind Meine Rituale. Lasst in euch walten Schönheit und Stärke, Kraft und Leidenschaft, Ehre und Demut, Heiterkeit und Ehrfurcht…https://reclaiming.de/reclaiming/der-aufruf-der-goettin/
verlegten 4 Mitglieder den Stammtisch nach Sperrstunde ins Q. Soilwork wurde als Eröffnungsband gewünscht und nach Ziehen eines Kreises belebten wir den Tanzboden bis leider kein Bus mehr nach Hause fuhr…

von CERU

Wintersonnwende

“Es ist die Mitternacht des Jahres
die dunkelste Stund wie die Göttin es will
Das Jahresrad hat sich zum Tiefsten gewendet
Es steht nun zwölf Zeiten lang still
Und wenn du horchst, dann spürst du
den Herzschlag der Göttin, langsam und sacht
Offne dein Herz und du fühlst ihn
ein Trommelschlag in der Winternacht.
Zeit der Stille, Zeit vor der Zeit,
Zeit der Ruhe, Zeit der Dunkelheit
Zeit der Stille, Zeit vor der Zeit,
Zeit der Ruhe, Zeit der Dunkelheit.
Die Wilde Jagd braust durch die Lüfte,
Perchta und Odin führen sie an
das Seelenheer folgt ihnen durch die Nacht
Die, die kommen und die, die gingen voran
Wir blicken nach vor und wir blicken zurück
In den Rauhnächten fordert Frau Holle von uns
Innehalten, Verharr’n und sie spricht es aus:
Zeit der Stille, Zeit vor der Zeit,
Zeit der Ruhe, Zeit der Dunkelheit
Zeit der Stille, Zeit vor der Zeit,
Zeit der Ruhe, Zeit der Dunkelheit.
Die Sonne am Himmel steht scheinbar still
doch unmerklich ist die Wende geschehen
Das Licht wird wachsen, Tag für Tag,
Und beim Lichtfest werden wir es sehen
So eilt das wollen zum Frühling schon hin,
Wo’s hell wird und warm wird und Licht,
Doch die Göttin sie mahnt uns:
Ich bin hier, wo ich bin.
Und im Frühling bin ich noch nicht-
sei hier! (Pearl Branskaldi)

Am 21. Dezember kamen über 10 Leute zusammen um die Wintersonnwende zu feiern
Leider mussten wir die Beginnzeit, aufgrund Doppelbelegung des Saals der Theosophischen Gesellschaft 1 h nach hinten verlegen.

Doch um 20:30 Uhr begann unser Reclaiming-Ritual mit der Intention:

In der längsten Nacht lassen wir was uns belastet  los, werden uns bewusst was uns wichtig ist bzw. worauf das Licht in unserem Leben leuchtet und feiern das wiederkehrende Licht.

Nach dem üblichen Ritualaufbau gab es als Hauptteil eine Entspannungsübung, eine angeleitete Trancereise, automatisches Schreiben und zum Abschluss einen Spiraltanz.

Nach dem Ritual wurde geplaudert und sehr viel köstliche Mehlspeise gustiert.

Stammtisch 16. November

„Stelle die Qualität in dir her, die du auch in anderen auslösen willst.“

Bei diesem Stammtisch waren wir Freude, Spaß, Verbundenheit und Gemeinschaft wichtig.
So wurde diesmal auch nicht nachgedacht, über was beim Stammtisch gesprochen werden soll (Samhain lt. Ausschreibung). Um Freude in mir wachzurufen erfolgte zur Reinigung ein KalaKala-Ritual und eine Meditation.
Nachdem Ich ein paar Orakelkarten eingepackt habe machte ich mich auf den Weg, wobei ich beim Gehen die Punkte des Eisen- und Perlenpentagrammes wachrief.
Das diesmalige Lokal, Café Ritter, verzauberte uns mit seinem Charme.
Voller Freude begrüßte ich herzlich meine Reclaimingfreunde. Ich fühlte (und fühle) mich stolz Teil einer so unterschiedlichen, einzigartigen, kostbaren und auch schrägen Gruppe zu sein.
Es erfolgten Gespräche über Zukunftspläne, aktuelle Vorhaben, Hobbys und auch über (vielleicht für manche ungewöhnliche) Lebenskonzepte. Dazwischen wurden Orakel Karten gelegt und lautstark sowie mit Begeisterung Geburtstagsständchen gesungen.

Kurz vor Mitternacht war Waschbärstunde (Sperrstunde).
Jedoch die Hälfte der anwesenden Personen hatte noch nicht genug und so wurde der Stammtisch in das Lokal Q verlegt.
Auf der Tanzfläche wurde ein Kreis visualisiert und Sofort das Tanzbein Geschwungen. Manch einer von uns bevorzugte Head bangen, jedoch bei Rammstein und besonders bei Soilwork würde gedreht, gehoben und im Tanzschritt gordische Gruppen Knoten gewickelt.

Um den Bus zu erreichen war um 3:25Uhr Schluss.
Es war schön – wir werden wiederkommen und jemand überlegte sogar ob wir nicht im Q Ein Ritual machen könnten…

Sehr empfehlenswert: https://m.facebook.com/maushi/

Samhain 2018

Intention vom Ritual:
Wir verbinden uns mit unserer Mutter Erde um die Stärke zu gewinnen, die wandernden Kräfte der Anderswelt fruchtbar zu erfahren.

Mein Erlebnis (Ceru):

Von den eingeladenen Kräften der Anderswelt waren für mich vor allem meine Ahnen präsent. Das vegane Kartoffelgulasch und besonders das alkoholfreie Bier störte sie zuerst. Doch nach Skepsis nahmen sie die Einladung an und waren spürbar wohlwollend präsent.
Die Erkenntnis war: trotz aller Konflikte und Schwierigkeiten taten die Groß- und Urgroßeltern das in ihrer Zeit und Situation Bestmöglichste. Sie taten das, was ihnen möglich war. Ich fühlte Wohlwollen und eine positive Wertschätzung. Zugleich ging an mich der Auftrag auch mein Bestmöglichste zu tun und meine Aufschieberei und das Vermeidungsverhalten zu beenden.
„wir fordern nichts Unmögliches, sondern nur DEIN Bestmöglichstes… fange an jetzt!“

Geschichten der Ahnen wurden am Feuer geteilt, der Ahnenaltar gestaltet, es wurde orakelt und geschmaust.

Danke der Hauptorganisatorin für die Arbeit, für dieses tolle Ritual und den tollen Platz.
Ich ging gestärkt und zuversichtlich wieder (wenn auch ungewollt ein wenig verzögert) in die Alltagswelt.
von Ceru

einige Fotos: Intention vom Ritual:
http://www.reclaiming.at/fotos-2/nggallery/all/Samhain2018

Mabon, 23.09.2018

Goldener kann der Sommer nicht Abschied nehmen, leuchtender der Herbst nicht Einzug halten! Am Tag, an dem das Licht die Dunkelheit küsst, zur Herbst-Tag-Nacht-Gleiche, zu Mabon treffen wir uns in einem versteckten Garten. Alte Apfelbäume besiedeln ihn, es duftet wunderbar nach Ernte und die hohe Hecke umarmt uns wie eine schützende Mauer. Die Luft ist weich und mild an diesem Nachmittag.

Es ist ein Garten, der einlädt, entdeckt zu werden, ein Paradies für die Kinder! Ja, auch Kinder nehmen an den Jahreskreisfesten teil. Sie sind unsere Nachfahren, die unsere Ahnenlinien fortführen. Die Früchte unserer Saat, die wir stolz in die Welt entlassen dürfen. Sie sind es, die noch eng mit der Natur verbunden sind, die uns helfen, die Verbindung zu halten.
Deshalb sind sie nicht nur dabei, sie nehmen auch aktiv am Geschehen teil: Sie helfen bei der reinigenden Räucherung, sie rufen die Geister der Elemente. Ein sanfter Wind streicht durch die Apfelbäume, die Geister antworten dem Ruf.

Eine Teilnehmerin schlägt die Trommel, ihr Rhythmus hält den Kreis zusammen. Denn bei aller Ungezwungenheit und Dankbarkeit für die reiche Ernte dieses Sommers, sind wir uns heute besonders bewusst, dass die Zeit des Überflusses zu Ende geht. Die Gedanken schweifen gerne ab, in die Erinnerung an die schöne Ferienzeit, aber auch in die Zukunft, zum kommenden Winter. Wir stehen, wieder einmal, an einer Schwelle. Bei diesem Fest wechseln sich Genuss und Freude stetig ab mit der Innenschau. Der heiße, gewürzte Apfelsaft erfreut die Sinne, doch er bringt auch die ersten Flämmchen des wärmenden Feuers in unser Inneres. Feuer und Wärme, die wir brauchen werden, wenn die dunkle, kalte Jahreszeit kommt.

Dieses Feuer hält uns heute noch lange. Als das Ritual schon längst beendet ist, bis spät in die Nacht hinein, bleiben wir sitzen. Wir braten Maroni, atmen in der lauen Luft die letzten Düfte des Sommers, halten uns am Lichtschein fest, während sich die kühle Dunkelheit wie ein schützender Schleier um uns legt. Die Zeit der Ruhe beginnt…

Fotos: http://www.reclaiming.at/mabon2018-2/

Ritualworkshop 7. September

In unserer Gruppe gibt es gibt keine festgelegten, dauerhaften Leitungspersonen sondern die Aufgaben sollen rotieren.
Und auch die Ritualplanung geschieht abwechselnd und dadurch bekommen Mitglieder die Chance an Erfahrung und Selbstwirksamkeit zu wachsen.

Doch was macht ein Reclaimingritual aus? Das war die Grundfrage.
Sollte uns jmd. aus einer Reclaiminggemeinschaft aus Amerika, Australien, England, Deutschland oder sonst irgendwo zufällig besuchen sollte die Person sofort bemerken das es ein Ritual der Reclaiminggemeinschaft ist.

Der mir am wichtigsten Punkt ist: Wir haben eine Intention. Das Ritual richtet sich auf die Intention aus. Die Frage bei der ritualerstellung sollte oftmals lauten: was passt besser zu dieser Intention. Welche Methoden passen, welche Lieder (Reclaimer*Innen singen viel und gerne) und was sonst noch passt zur Intention?

Was sonst noch wichtig ist EIEIO EEE kann unter dem Text „Was ist reclaiming?“ (obere Menübalken) nachgelesen werden.
von Ceru

Meditation-Übungsabend August 2018

Thema: „Tagespraxis – Lebensenergie 2“
Ort: Spektral

Plan:
Erden, Kreis bilden, kurzer Elementechant
kurze Einführung: warum/wozu sollte man eine regelmäßige Praxis einrichten?
Methoden um den Geist zu beruhigen, Gruppenübungen zum Thema Lebensenergie, gemeinsames Chanten, noch ein paar Übungen, hinterher gemeinsam noch zusammensitzen, plaudern, etwas knabbern und trinken.
Wenn vorhanden eventuell eine Decke oder Sitzunterlage mitnehmen!

Falls vorhanden ein kleines Trinkgefäß (für KalaKala-Ritual) und kleines Pendel mitnehmen.

Kosten: Freiwillig Spende von zumindest 1 Euro

Reclaiminghandy (für Fragen oder um dich zu uns zu lotsen: : 06766462460
www.reclaiming.at

Lugnasadh 2018

Diesmal feierten wir draußen. Im Garten mit Feuerschale, mit Decken in der Wiese, mit Blumen, Früchten und jede Menge Kindern. Es war sehr schön. Es war laut. Es war lebendig. Die Sensenfrau war dabei, Kali, die Schwarze. „If it doesn’t serve us, burn it all away!“ Der Kornkönig wurde geopfert, obwohl er so hübsch war, und sogar einen Penis hatte. Wir haben Brot und Traubensaft geteilt. Wir haben uns für den Reichtum bedankt, der unser Leben sichert, für die Opfer der Natur. Was können wir ihr zurückgeben? Das muss sich jeder selber fragen. Der Reclaimingschmaus ist jedenfalls biologisch, regional und vegan…

Fotos: http://www.reclaiming.at/lugh2018/
————————————————-
Infos zum Jahreskreisfest Lughnasadh (oder Lammas, Erste Ernte, Fest der Kornernte):
Nicht jede Saat wird aufgehen, so wie auch nicht jeder unsere Pläne von Erfolg gekrönt sein kann.
Thema dieses Festes ist demnach die Ernte als Ergebnis des gemeinsamen Werkens der Menschen und der Naturkräfte. Sie schließt Erfolg und Verlust immer mit ein. Die menschliche Fähigkeit, zu ernten setzt deshalb sowohl die Achtung vor als auch die Aussöhnung mit diesen beiden polaren Gegensätzen voraus. Sie besteht in der freudigen Annahme der Gaben, die das Leben jetzt für uns bereithält und im bereitwilligen Loslassen all jener Dinge, denen ein Wachstum nicht vergönnt war – aus welchem Gründen auch immer. Zu Lugnasadh, dem rauschhaften Fest für den Überfluss des Lebens, feiern wir die Gaben von Mutter Erde, die durch Verlust gewonnen worden sind. Die Tränen für den Tod des Kornkönigs und der überwältigende Jubel für die Nahrung, die er spendet, gehen ineinander über, sind untrennbar miteinander verbunden. Denn es ist der Tod, der das Leben nährt, das unweigerlich zum Tode führt, um neues Leben zu nähren und selbst genährt zu werden und wieder zurückzukehren in die Welt. So dreht sich ewig das Rad.