Alle Beiträge von Ceru

...one who can walk between the worlds and retrieve lost souls, one who can restore balance and justice to a world made ill... (von Starhawk)

Imbolc2020

I am with you, that I might heal
you are with me, that you might heal
we are together, that we might heal
and we are healing that we might love

Gemeinsam ohne Bewertungskriterien, im hier und jetzt gestalteten 9 Leute das Ritual mit der Intention:
Wir übergeben dem noch jungen Jahr unsere Wünsche und Segnungen und feiern das stärker werdende Licht.

Nach üblichem Reclaiming Anfangsteil diskutierten wir in 3er Gruppen über Wünsche und Ziele,  atmeten, tönten und rasselten gemeinsam, gestalteten 2 Wunsch- oder Segensbänder, tauschten diese untereinander aus und sangen natürlich einige Chants.

Die Energie war gut und hinterher fühlte ich Verundenheit und  mir fiel Lächeln leichter.
Wie wir mehrmals sangen: we are together, that we might heal…

einige Fotos folgen noch:

Jul 2019

Verspätet kommen nun einige Zeilen über das letzte Jahreskreisfest.

13 tolle Teilnehmer*Innen fanden sich beim wundervollen CasaIosono ein um gemeinsam die Wintersonnwende zu feiern.
Davon waren 5 das erste Mal bei einem Reclaiming-Jahreskreisfest dabei.
Ich merkte dass darunter auch Leute waren, welche über eine eigene regelmäßige Praxis verfügen und für Energie offen sind, bzw. sie auch lenken konnten. Was sich sehr gut anfühlte und die Energie im Kreis merkbar stabilisierte.
Mit den Chants konnte die Energie spürbar und besser als in den letzten Ritualen gesteigert werden.
Danke! Hinterher wurde bei veganen Aufstrichen, Snacks und Getränken geplaudert und wir bekommen von Gue sogar eine Führung in den eigens konzipierten Herzraum https://www.casaiosono.at/
Auch das Ritual mit Realef anzuleiten hat großen Spaß gemacht – Danke – und wir sind in diesem Jahr eine Wegstrecke weiter gegangen 😉

In der Vorbereitung zeigten wir (besonders ich) wagemütig und planten mit der Dunkelheit zu arbeiten.
Die Intention (die zugegebenerweise noch einige Zeit um sich zu entwickeln benötigt hätte…) lautete:

In der längsten Nacht fühlen wir unserer dunklsten Stunde nach und der aus ihr entstehenden Gabe (und feiern das stärker werdende Licht).
Den Haupteil mit Anregungen zur eigenen Dunkelheit gab ich. Ich verspürte wie ich meine Schultern senkte, den Kopf einzog und eine Gefühl der Einengung und Bedrückung einstellte. Doch dies lies ich nicht zu da ich sonst nicht anleiten konnte.
Erst einige Tage später nahm mich meine eigene Dunkelheit in vielfacher Ausprägung in Besitz. Viele Tage durfte oder musste ich dieses Gebundensein aushalten…

Doch jetzt gilt es das Gute am Dunkel zu transformieren und in das Leben zu integrieren.

Da war jetzt genug, es sollte vielleicht die Lust anregen bei einem Ritual mitzumachen.


Eine Erfahrung, die man noch nicht gemacht hat, kann man nicht denken, also ist der Versuch ein Ritual schriftlich festzuhalten zum Scheitern verurteilt.
Jede*r ist an verschiedenen Punkten seiner Reise – und man versteht nur, wozu man im Moment bereit ist.

  • Freude und Leid (Einer der Texte, der vorgetragen wurde):
    Eure Freude ist euer entschleiertes Leid. Und derselbe Brunnen, dem eurer Lachen entsteigt, war oftmals mit euren Tränen gefüllt. Und wie könnte es auch anderssein? Je tiefer sich jenes Leid in euer Wesen gräbt, desto mehr Freude könnt ihr fassen. Ist nicht der Becher, der euren Wein enthält, derselbe Becher, der im Töpferofen glühte?
    Wenn ihr glücklich seid, blickt tief in euer Herz, und ihr werdet erkennen, dass gerade das, was euch leiden ließ, euch jetzt Freude schenkt. Wenn ihr bekümmert seid, blickt abermals in eure Herz und ihr werdet sehen, dass ihr in Wahrheit über das weint, was zuvor eure Freude war. Manche von euch sagen: „Die Freud wiegt schwerer als das Leid“, und andere sagen: „Nein, schwerer wiegt das Leid.“ Ich aber sage euch: Die beiden sind untrennbar. Sie kommen stets gemeinsam, und sitzt nur das eine mit euch an eurem Tisch, vergesst nicht, dass das andere auf eurem Bett schläft.
    Euer Schmerz ist das Aufbrechen der Schale, die euer Verstehen umschließt. Ebenso wie der Stein des Pfirsichs aufbrechen muss, damit sein Herz sich in die Sonne erheben kann, müsst ihr den Schmerz erfahren….Khalil Gibran „Der Traum des Propheten“

meine sozialen Rollen und das selbst

Reclaimingstammtisch 17. Oktober 2019; Cafe Erde

Am 17. Oktober trafen sich 7, bzw. kurzfristig auch 8 Leute, um beim Stammtisch über das Thema „meine sozialen Rollen und das Selbst“ nachzudenken und zu diskutieren. Nach der Anlaufzeit in der geplaudert und gegessen wurde kamen verschiedene Orakelkarten auf den Tisch. Dann wurde der strukturierte und moderierte Teil eröffnet, indem jede Person entweder über seine gezogene Karte etwas erzählte oder/und über sich selbst.

Der untere Text wurde als Einleitung vorgelesen (zuerst gleich ins Deutsche übersetzt, dann doch original weitergelesen.)

Es wurden rege Gedanken ausgetauscht und Sichtweisen erweitert. Manche Gedanken verursachten bei anderen nachdenkliche Pausen. Gelegentlich glitten wir ab in Gesellschaftskritik oder in eine persönliche Geschichte wurden jedoch immer zum Grundthema zurückgeführt.
Die eindringlichste Aussage war sinngemäß „die Beschäftigung mit dem Selbst ist …., denn man kommt dahinter, dass man immer nur das Getan hat, was eben zu tun ist und niemals das Selbst gelebt hat…“

Schön war es; Danke allen für die Offenheit und die vielen konstruktiven Beiträge. Ich ging mit Begeisterung, Zuversicht und energetisch aufgeladen aus der Veranstaltung.
DANKE

EINLEITUNGTEXT:

How do we begin to find the essence of our self?  
Some people work with dreams, therapy, spiritual practices or masters, some search for self through relationship and some through work, some seek self in the form of their children.
But is it really to be found in activities, in relationships, in personality?  
All these things change through our lifetime as we learn and grow;  they are parts of a long line of temporary selves.  
Surely there is somewhere within us an essence dependent on none of these things;  something utterly unique to each one of us that we can truly call self.

Who are you?  What is unique about you and unchangingly true?  It’s not your identity, politics, skills, alliances, or job.  Perhaps we could say it is our DNA, our own ribbons of chemical instructions that our cells duplicate endlessly. DNA is a wonderful metaphor for self.  It is so complex, so elaborate, and yet so simple;  our self is like that – One of uncounted millions of possibilities and yet still definitely different.

Working with our Self calls us into and honoring of our deep essence.  It requires us to look at ways we hide, limit, or disguise our true self.  It asks us to look at shadows and projections, to find ways to feed the self and honour it and  let it shine;  it requires us to strip away the mask of false selves we have inhabited or that we cling to.
Self asked us who we are at our deepest

Aus „Magic oft he Iron Pentacle“ von Jane Meredith, Gede Parma

Mabon 2019

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Das Fest musste aufgrund Terminkollisionen um eine Woche rückverlegt werden und fand am 27. statt am 21. September statt.

Die Planung erfolgte gemeinsam und ich freute mich irrsinnig wieder gemeinsam mit Realef ein Ritual an zuleiten.
Urlaubsreif, überarbeitet und übermüdet machte ich mich auf die 2 stündige Autofahrt nach Graz.  Dabei dachte ich dass es besser wäre nicht in meinem übermüdeten Zustand Auto zu fahren – dennoch hielt mich die Vorfreude wach und zuversichtlich.
Die erste Überraschung war, das eine Yogagruppe den Raum bis zu unserem Starttermin besetzte. Also konnte ich nicht, wie geplant, den Ritualplan vorbereiten und ich spazierte 30 Minuten herum, ging in mich, führte einige Visualisierungsübungen durch und lies mir das Ritual nochmal durch den Kopf gehen.
Dann kam die WhatsApp-Nachricht dass ich aufgrund eine familiären Zwischenfalles durch das Ritual wohl alleine als Hauptanleiter führen muss.

Die Intention wurde von mir beim Nachdenken gekürzt auf:

Wir betrachten mit Göttin Inanna unsere Lebensgeschichte um die Selbsterkenntnis zu fördern und um ins Gleichgewicht  zu kommen.

Erstmalig wurde kein Plakat für das Ritual geschrieben. Es war mir wichtiger die Leute gleich zu involvieren und zu Beginn wurden verschiedene Orakelkarten herumgereicht und mittels Orakelkarten erfolgte etwas wie eine Vorstellungsrunde.

Dazwischen gab es eine Erklärung der Reclaiming-Grundsätze, Kurzerklärung was Reclaiming ist, eine gemeinsame Atemübung in der Gruppe und einen Einwurf warum wir dies heute machen.

Dann wurde das Ritual mündlich durchbesprochen. Wobei die Person, welche am öftesten teilgenommen hat auch Einladungen übernahm.

Schlussendlich begannen die 10 teilnehmenden Personen eine Reise durch ihre Lebensgeschichte…

Meine Reclaiming-Lehrerin sagt mir eine Hand ist im Ritual für dich und die andere um die Leute durch das Ritual zu führen und gut auf sie zu achten. Leider waren 9 Personen zu viele um allen die Aufmerksamkeit zu geben, die nötig wäre. 
4 Leute waren das erste Mal bei einem Reclaiming-Ritual und ich konnte ihre Reaktionen nicht wirklich einschätzen. Doch da hinterher – leider nur bei gutem Grazer Trinkwasser – noch ausgiebig geplaudert wurde nehme ich an dass es für den größeren Teil eine positive Erfahrung war.

Für mich war das Ritual sehr intensiv …  Ich weiß was ich tun muss um mehr „in Balance“ zu kommen, scheue mich aber die nötigen Schritte zu unternehmen…

Danke für alle Personen die teilgenommen haben, danke den mitwirkenden Kräften, danke den Theosophen für die Vermietung des Raumes.
Schön war es – gesegnet seis!

Anmerkung:
natürlich kommt es immer ganz darauf an welche Personen das Ritual planen. Wir haben alle etwas unterschiedliche Schwerpunktlegungen und eine völlig andere Lebensgeschichte.

Das Jahreskreisfest gibt eine Anzahl an Möglichkeiten (aufgrund des Themas) vor, doch uns von Reclaiming geht es um die Intention. Wir planen das Ritual vor allem für uns – uns geht es nicht um – wie bei vielen Anbietern – zu verkaufen oder Werbung zu machen. Es geht uns auch nicht traditionell den Sinn des Jahreskreisfest möglichst gut zu erfüllen. (Kritikpunkt einer teilnehmenden Schamanin)
Neben der Intention ist eines der Grundanliegen von allen Ritualen, Heilung – Besserung (in unser entfremdenden Gesellschaft dringend nötig!) und natürlich Selbsterkenntnis.
„Denn wenn eine spirituelle Praxis nicht zu mehr Selbsterkenntnis führt, dann ist sie umsonst“ (sinngemäß von Thorn Coye – Reclaiming und Feri-Lehrerin und Autorin)

interner Übungsabend 13. Juli

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In kleiner, aber feiner Runde trafen wir uns zum internen Übungsabend.
Durch Hagel und Sintflutartige Regenschauer fand unser Zusammentreffen verspätet statt.
Da wir uns in dieser Konstellation schon mehrere Monate nicht gesehen haben, gab es eine umfassende Austauschrunde.

Nachdem wir einen Kreis bildeten war die Hauptübung uns 3 Minuten gegenseitig in die Augen zu sehen.

Betrachten des Gegenübers ohne Bewertungen und ohne Ablenkungen war ein interessantes Experiment und  wie ein tolles Zitat besagt:

Sie können etwas Schönes betrachten, die Bäume und die Wolken und das Licht. Doch wenn das Denken hinzukommt und sagt: „Das war wunderschön“, dann ist es bereits vorbei
.    Jiddu Krishnamurti (indischer Philosoph, Autor, Theosoph und spiritueller Lehrer)

Es entwickelte sich auch eine Diskussion über Echtheit/Substanz/Schein und das Wesentliche.

Vielleicht besteht „das Wesentliche“ oftmals aus dem aktiven Tun/Sein ohne Hintergedanken und rein der Sache wegen? Vielleicht besteht „die Substanz“ aus dem Betrachten/Tun ohne kommentierenden Denken nach dem Zitat von Krishnamurti?

Litha 2019


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Dieses Jahr wurde die Jahreskreisfeier in Graz gemeinsam mit einer befreundeten Gruppe gefeiert.

Ich, Ceru, war vorige Woche und somit auch zur Sommersonnwende in der Schloss-schule in St. Georgen an der Stiefing bei einem Lomi-Kurs (Hawaianische Körperarbeit) und konnte somit nicht an der Feier in Graz teilnehmen.
Schon beim Betreten des Schloss beeindruckte mich die ganz besonders Stimmung und ich dachte mir dass es schön wäre hier ein Ritual zu feiern. Dennoch war ich mir unschlüssig, ob ein Ritual den Lomi-Gruppenprozess nicht stören würde.

Doch mit einer Lomi werden nicht nur Gefühls- sondern auch Erkenntnisprozesse angeregt. Durch die Vormittagslomi am Freitag 21ten war es mir klar, dass ich den heidnischen Teil meiner Persönlichkeit (bzw. die Wildnatur, mit der Freude am Spiel, an der Lebendigkeit jenseits Intellekt) wegen der neuen Arbeitsstelle, welche weg von Graz ist, vernachlässigt habe und dies sicherlich auch meine gesundheitlichen Probleme während der letzten Monate mitverursacht hat. Um wieder vollständig zu werden, um die Lebensfreude wieder zu stärken muss ich diesen Teil von mir ausleben.

So schrieb ich währen der Mittagspause eine handschriftliche Vorlage eines Ritualplanes. Zu Beginn der Nachmittagseinheit erklärte ich, dass es mir wichtig ist die Sommersonnwende zu feiern und dass ich mich freuen würde, wenn ein paar Leute mit mir feiern würden.
Die Vorlage lag im Vorraum und konnte in den Pausen durchgesehen werden.

Der Beginn der Feier verzögerte sich. In der Zwischenzeit regnete es leicht und wichtige Leute mussten noch einkaufen.

Doch voller Freude bemerkte ich, dass 7 Personen sich rund um die Feuerstelle einfanden und bereit waren sich auf die Jahreskreisfeier einzulassen.
Da es schon später als geplant war kürzten wir das Ritual und einigten uns auf die Intention:
Wir feiern das Feuer der Lebensfreude am längsten Tag.


Nach dem Reclaiming-Anfangsteil (wobei wir u.a. die hawaianische Feuergöttin Pele – und diesmal keinen Gott einluden)
leitete ich eine Visualisationsübung zu „Inneres Feuer“ an, danach wurde einige Male voller Energie und Lebensfreude der „Fire Chant“ gesungen (wobei die Qualität der Ausführung noch nach oben offen war -> doch es hat Spaß gemacht 🙂 danach kam der Vorschlag einer Teilnehmerin Zettel mit Dingen, welche wir loslassen wollen schreiben und verbrennen. Dies wurde gleich gemacht.
Da wir alle Heilung und Energie benötigen bildeten wir einen Kreis, wobei stets jmd. in der Mitte stand und wir voller Wertschätzung für die Person Silben bzw. den Namen der Person tönten (je nach Wunsch).
Danach genossen wir noch die Energie und Stimmung im Kreis bevor wir die Wesenheiten verabschiedeten und den Kreis auflösten.

F. verlies den Kreis bereits nach dem Fire-chant und bereitete schmackhaftes Essen zu, welches wir gleich im Anschluss des verzehrten. Danach genoss wir noch schmackhaften Met – ich ohne schlechtem Gewissen, da es keine ausgeschriebene Reclaiming-Veranstaltung war (deklarierte Reclaimig-Veranstaltungen sind Alkohol- und Drogenfrei)

Es war toll mit hochenergetischen, einzigartigen Leuten vom Lomi-Kurs zu feiern. Mein Herz jubelt vor Freude und Dankbarkeit – Danke!

Der Link zu diesem einzigartigen Juwel:
http://www.schloss-schule.at/ 

Fotos: http://www.reclaiming.at/fotos-2/nggallery/all/Litha2019

Neuer text von Starhawk

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zwar schon aus dem Jahre 2003 – aber ich habe ihn durchgelesen und bin begeistert…

http://www.reclaiming.at/ein-plaedoyer-fuer-eine-verbindung-von-aktivismus-und-spiritualitaet-2003/

Die Hervorhebungen sind von mir (Ceru).
Wer mit einer Trance oder Übungen den Schmerz der Erde gefühlt hat, wird sich eher dem Einsatz der Erde, in welcher Form auch immer, widmen…

Ein Absatz des Textes: Für mich ist der Konflikt ein zutiefst spiritueller Ort. Er ist der Platz höchster Energie, wo Macht auf Macht trifft, wo Wandel und Transformation geschehen können 🙂

Viel Spaß beim Lesen – wem der Text zu lange ist: -> notfalls nur die hervorgehobenen Passagen lesen.

Das ist Starhawk, die bekannteste ReclaimingGründerin, welche so viele geniale und lesenswerte Bücher geschrieben hat:

http://www.reclaiming.at/wp-content/gallery/StarhawkEarthActivistT/10160807_093308.jpg


die HP:  www.starhawk.org

Übungsabend 18.01.2019

Wir veranstalten Übungsabende um

1 die Fähig- und Fertigkeiten der Anwesenden durch Gruppenübungen zu stärken um somit die gemeinsamen Rituale wirkungsvoller zu erleben bzw. sie mitgestalten zu können

2 Durch gemeinsames Üben von Reclaiming-Grundübungen sollen die Teilnehmer*Innen wirksame Werkzeuge, die das Leben bereichern und die Selbsterkenntnis -entwicklung fördern, in die Hand bekommen für ihre regelmäßige persönliche Praxis.

12 Leute, darunter 3 das erste Mal bei einer Reclaiming-Veranstaltung übten, visualisierten und chanteten gemeinsam.

Hinterher wurde bei ReclaimingMusik (youtube-Chants) geplaudert. Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen.
Blessed be!

Wintersonnwende

“Es ist die Mitternacht des Jahres
die dunkelste Stund wie die Göttin es will
Das Jahresrad hat sich zum Tiefsten gewendet
Es steht nun zwölf Zeiten lang still
Und wenn du horchst, dann spürst du
den Herzschlag der Göttin, langsam und sacht
Offne dein Herz und du fühlst ihn
ein Trommelschlag in der Winternacht.
Zeit der Stille, Zeit vor der Zeit,
Zeit der Ruhe, Zeit der Dunkelheit
Zeit der Stille, Zeit vor der Zeit,
Zeit der Ruhe, Zeit der Dunkelheit.
Die Wilde Jagd braust durch die Lüfte,
Perchta und Odin führen sie an
das Seelenheer folgt ihnen durch die Nacht
Die, die kommen und die, die gingen voran
Wir blicken nach vor und wir blicken zurück
In den Rauhnächten fordert Frau Holle von uns
Innehalten, Verharr’n und sie spricht es aus:
Zeit der Stille, Zeit vor der Zeit,
Zeit der Ruhe, Zeit der Dunkelheit
Zeit der Stille, Zeit vor der Zeit,
Zeit der Ruhe, Zeit der Dunkelheit.
Die Sonne am Himmel steht scheinbar still
doch unmerklich ist die Wende geschehen
Das Licht wird wachsen, Tag für Tag,
Und beim Lichtfest werden wir es sehen
So eilt das wollen zum Frühling schon hin,
Wo’s hell wird und warm wird und Licht,
Doch die Göttin sie mahnt uns:
Ich bin hier, wo ich bin.
Und im Frühling bin ich noch nicht-
sei hier! (Pearl Branskaldi)

Am 21. Dezember kamen über 10 Leute zusammen um die Wintersonnwende zu feiern
Leider mussten wir die Beginnzeit, aufgrund Doppelbelegung des Saals der Theosophischen Gesellschaft 1 h nach hinten verlegen.

Doch um 20:30 Uhr begann unser Reclaiming-Ritual mit der Intention:

In der längsten Nacht lassen wir was uns belastet  los, werden uns bewusst was uns wichtig ist bzw. worauf das Licht in unserem Leben leuchtet und feiern das wiederkehrende Licht.

Nach dem üblichen Ritualaufbau gab es als Hauptteil eine Entspannungsübung, eine angeleitete Trancereise, automatisches Schreiben und zum Abschluss einen Spiraltanz.

Nach dem Ritual wurde geplaudert und sehr viel köstliche Mehlspeise gustiert.

Stammtisch 16. November

„Stelle die Qualität in dir her, die du auch in anderen auslösen willst.“

Bei diesem Stammtisch waren wir Freude, Spaß, Verbundenheit und Gemeinschaft wichtig.
So wurde diesmal auch nicht nachgedacht, über was beim Stammtisch gesprochen werden soll (Samhain lt. Ausschreibung). Um Freude in mir wachzurufen erfolgte zur Reinigung ein KalaKala-Ritual und eine Meditation.
Nachdem Ich ein paar Orakelkarten eingepackt habe machte ich mich auf den Weg, wobei ich beim Gehen die Punkte des Eisen- und Perlenpentagrammes wachrief.
Das diesmalige Lokal, Café Ritter, verzauberte uns mit seinem Charme.
Voller Freude begrüßte ich herzlich meine Reclaimingfreunde. Ich fühlte (und fühle) mich stolz Teil einer so unterschiedlichen, einzigartigen, kostbaren und auch schrägen Gruppe zu sein.
Es erfolgten Gespräche über Zukunftspläne, aktuelle Vorhaben, Hobbys und auch über (vielleicht für manche ungewöhnliche) Lebenskonzepte. Dazwischen wurden Orakel Karten gelegt und lautstark sowie mit Begeisterung Geburtstagsständchen gesungen.

Kurz vor Mitternacht war Waschbärstunde (Sperrstunde).
Jedoch die Hälfte der anwesenden Personen hatte noch nicht genug und so wurde der Stammtisch in das Lokal Q verlegt.
Auf der Tanzfläche wurde ein Kreis visualisiert und Sofort das Tanzbein Geschwungen. Manch einer von uns bevorzugte Head bangen, jedoch bei Rammstein und besonders bei Soilwork würde gedreht, gehoben und im Tanzschritt gordische Gruppen Knoten gewickelt.

Um den Bus zu erreichen war um 3:25Uhr Schluss.
Es war schön – wir werden wiederkommen und jemand überlegte sogar ob wir nicht im Q Ein Ritual machen könnten…

Sehr empfehlenswert: https://m.facebook.com/maushi/