Alle Beiträge von Tara

Ritualworkshop 7. September

In unserer Gruppe gibt es gibt keine festgelegten, dauerhaften Leitungspersonen sondern die Aufgaben sollen rotieren.
Und auch die Ritualplanung geschieht abwechselnd und dadurch bekommen Mitglieder die Chance an Erfahrung und Selbstwirksamkeit zu wachsen.

Doch was macht ein Reclaimingritual aus? Das war die Grundfrage.
Sollte uns jmd. aus einer Reclaiminggemeinschaft aus Amerika, Australien, England, Deutschland oder sonst irgendwo zufällig besuchen sollte die Person sofort bemerken das es ein Ritual der Reclaiminggemeinschaft ist.

Der mir am wichtigsten Punkt ist: Wir haben eine Intention. Das Ritual richtet sich auf die Intention aus. Die Frage bei der ritualerstellung sollte oftmals lauten: was passt besser zu dieser Intention. Welche Methoden passen, welche Lieder (Reclaimer*Innen singen viel und gerne) und was sonst noch passt zur Intention?

Was sonst noch wichtig ist EIEIO EEE kann unter dem Text „Was ist reclaiming?“ (obere Menübalken) nachgelesen werden.
von Ceru

Übungsabend Freitag 21.April 2018

Am Freitag, den 21. April fand um 19 Uhr wieder ein gemeinsamer Übungsabend statt – diesmal im Augartenpark.

Das Wetter war perfekt und wir hatten einen lauen (fast 😉 Sommerabend…

Der Augarten war voll von mehrheitlich jungen Menschen, die in kleineren und größeren Grüppchen ihren Freizeitinteressen nachgingen.

So passten wir als junge Reclaiminggruppe absolut dazu.

Insgesamt waren wir 6 Erwachsene und zeitweise auch !!! zwei Kinder (das erste Mal bei einer Reclaimingveranstaltung in Graz).

Zuerst machten wir uns es mit Decken auf der Wiese bequem.
Nach einer Kennenlern- und Vorstellrunde begannen wir mit einer Reinigungs- und Erdungsübung, danach wurden der Kreis gezogen und mit dem Song „Air I am, Fire I am“ die 4 Elemente eingeladen.

Schließlich kamen wir zum Hauptthema unseres Übungsabends: die 3 Selbste – diese sind das „Innere Kind“ (oder „Fetch“), das „Sprechende Selbst“ und das „Göttinnen-Selbst“.
Alle Selbste sind gleich wichtig und gleichwertig.

Das „Innere Kind“ steht für den wilden, animalischen und nicht-kontrollierbaren Teil in uns, für jenen Anteil, den wir nicht in Worte fassen können, z.B. unsere körperlichen Sensationen, wie Kribbeln, Gänsehaut, Schmetterlinge im Bauch etc.

Das „Sprechende Selbst“ steht für alle unsere Rollen, die wir im Alltag und vor allem im beruflichen Leben auf uns nehmen. Es ist jener Anteil von uns, mit dem wir nach außen kommunizieren.

Das „Göttliche-Selbst“ steht für unsere Verbindung zum Kosmos bzw. universellen Energie bzw. zur Mutter Erde. Dieses Selbst steht in enger Verbindung mit dem „Inneren Kind“. (ungefähre Erklärung von Tara fürs erste passt es…)

Zuerst diskutierten wir über unsere Erfahrungen mit den 3 Selbsten, danach schenkten wir im Rahmen einer Meditation diesen 3 Selbsten unsere volle Aufmerksamkeit und betrachteten diese einzeln.

Danach hatte jede/r die Möglichkeit, in kreativer Form (zeichnerisch) diesen Selbsten Ausdruck zu verleihen und ev. auch den anderen herzuzeigen.

Danach haben wir auch einige Chants gesungen – dazu gerasselt, getanzt und dabei die tolle Gruppenenergie genossen.
Schließlich wurde der Kreis aufgelöst.
Und natürlich gab es nach der Veranstaltung wieder Saft, Apfelchips und Gemüsechips und gute Gespräche.

 

Witchcamp

Und endlich war es soweit!

Wir schafften es endlich, als Kerngruppe von reclaiming.graz (zu viert) in das „spirituelle Zentrum“(Sternschnuppe in Oldenbüttl – in Schleswig Holstein)von reclaiming Deutschland zu fahren (und zu fliegen). Dort nahmen wir erstmalig gemeinsam an einem Witchcamp teil, welches von 2 Reclaiminglehrerinnen (eine aus den USA) geleitet wurde. Vor allem bei den Ritualen unterstützte eine weitere deutsche Reclaiminlehrerin und Leiterin des Seminarhauses Sterschnuppe – Cassandra den Prozess. So konnten wir dem ursprünglichen Spirit von Reclaiming noch näher kommen.

Im Sternschnuppen-Seminarhaus wurden wir von den schon angekommenen deutschen Reclaiminghexen herzlich begrüßt und mit einer heißen Suppe willkommen geheißen, nach dem Abendessen bekamen wir noch eine Hausführung – ich muss wirklich sagen, dass Cassandra mit der Sternschnuppe wirklich etwas Tolles geschaffen hat und wirklich stolz darauf sein kann.

Der Tagesablauf war fast jeden Tag gleich: wir begannen in der Früh um 07:30 Uhr mit Chanten und konnten beim meditativen Singen uns gleich für den Tag energetisch auftanken. Z.B.: Welcome Brid sangen wir an einem Morgen 15 Minuten: https://www.youtube.com/watch?v=errGsBsWS3k
Danach gab es Frühstück und am Vormittag hatten wir mit unseren ReclaiminglehrerInnen gemeinsam Lehreinheiten bzw. wir behandelten ein Thema rund um Brigid.

Am Nachmittag hatten wir Zeit für die persönliche Praxis und für einen Austausch in der Bezugsgruppe (= eine kleine Gruppe ohne Lehrer wo wir Themen und Prozesse, welche uns beschäftigen noch im kleinen Rahmen besprechen konnten).

Vor dem Abendessen gab es noch eine Workshopeinheit zu unterschiedlichen Themen, die man freiwillig besuchen konnte.
Und jeden Abend (außer Mittwoch) gab es ab 20 Uhr 30 ein gemeinsames Ritual als Höhepunkt des ganzen Tages. Die Rituale wurden teils gemeinsam vorbereitet und es konnte sich meist jeder im Ritual persönlich einbringen.

Natürlich hatte das Phönixcamp ein durchgehendes Motto bzw. Thema: im Mittelpunkt dieses Witchcamps: die Göttin Brigid, Göttin der Heilung, der Kreativität und der Schmiedekunst (und der Bienen)

In der ganzen Woche beschäftigten wir uns in der Pfadarbeit, in den Bezugsgruppen, in unserer persönlichen Praxis und in den Ritualen, die meist am Abend stattfanden, mit den verschiedenen Aspekten und Geschenken der Göttin Brigid, mit dem Ziel, uns selber besser kennenzulernen und neue Impulse für unser Alltagsleben zu bekommen.

Für mich persönlich war dieses Witchcamp meine erste Champerfahrung.
Ich hatte auch noch keine persönliche Beziehung zur Göttin Brigid.

Und manche Beschäftigung mit Brigids Aspekten „zwangen“ uns auch, uns mit uns selber auseinanderzusetzen und auch mal in unsere seelischen „Abgründe“ hinunterzutauchen und uns unseren tiefsten Verletzungen und Ängsten zu stellen, die unsere größten Blockaden darstellen und uns daran hindern, frei und fließend unser Leben kreativ gestalten und überhaupt kreativ sein zu können.

Durch viele gemeinsame Übungen und Gespräche, vor allem durch die wunderbaren Rituale konnten wir HexenkollegInnen an uns selber und aneinander, aber auch für Mutter Erde wichtige und wirksame Heilarbeit leisten, vielleicht sogar einige Blockaden lösen und wichtige ermutigende Impulse mit nach Hause nehmen…

An einem Abendritual war Brigid sogar wirklich anwesend (wurde aspektiert – invoziert in eine Teilnehmerin) und wir durften uns von ihr durch ihre heilenden Worte und Hände berühren lassen…

Nur am Mittwoch war der Tagesplan anders: das Ritual fand am Nachmittag statt und wir hatten viel Zeit uns für die Abendvorstellung vorzubereiten.

Am Abend fand dann die Bardic-Night statt, wo mehrere tolle Stücke versteigert wurden und wo jede/r seine Talente als Dichter*In, Geschichtenerzähler*In, Sänger*In oder Künstler*In zwischen den Versteigerungen präsentieren durfte.
Die 3 nicht-pfeifen-könnenden SteirerInnen performten gemeinsam „Ein steirischer Brauch“.
Was zu  lautem Hexengelächter führte…
Die 4.  Steirerin bekam die Ehre und wurde zuvor ins Moderationsteam berufen.

Außerdem gab es jeden Tag eine Tombolaziehung, wo man sich auch nette Stücke erwerben konnte.

Ich persönlich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und das Camp und Brigid haben bei mir einige innere Prozesse ausgelöst, die schon jetzt Früchte zeigen…

Und das Camp hat allen Grazer HexenkollegInnen viele neue Impulse, neue Kraft und Motivation geschenkt!

Thank you, Brigid!!!!

 

Brigid: http://www.phoenixcamp.de/phoenixcamp/campgeschichte/

Sternschnuppe, Seminarhaus: http://www.sternschnuppe-oldenbuettel.info/rinih/kalender.html

 

Übungsabend 16. Feb 2018

Am Freitag von 19 bis 22 Uhr fand wieder einmal im Spektral ein Übungsabend statt, wo wir weitere spirituelle Erfahrungen im Rahmen von Übungen machen konnten, um dann in der Zukunft wieder gut gerüstet gemeinsam weitere Rituale feiern zu können.
Im Sinne von Reclaiming, nach dem jeder Anfänger sich 4 Grundfertigkeiten aneignen sollte, nämlich Entspannung, Meditation, Visualisieren und Projektion, haben die verschiedenen spirituellen Übungen zur Ausbildung dieser 4 Grundfertigkeiten beigetragen.
So stand viel Entspannung, Meditation und Visualisierung am Programm, manche Übungen wurden persönlich angeleitet, bei manchen wurde auch CD-Player benötigt.
Der Themenfokus des heutigen Abends war: Wie ich mein Energiefeld schützen und reinigen und mich mit meiner eigenen Kraft gut verbinden kann.
Es wurden einige Reinigungsübungen, eine Erdungsübung, einige Schutztechniken angeleitet, mithilfe von Methoden aus dem Qi-Gong haben wir unsere Energie im Körper wieder zum Fließen gebracht, haben uns in einer längeren Meditation mit unserer eigenen Kraft verbunden und haben auch gelernt, einen magischen Kreis zu ziehen bzw. aufzulösen.
Rythmisches Chanten hat auch nicht gefehlt.
Zum Schluss gab es Saft, Knabbereien und natürlich Apfelchips!!!